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Die Firma Barit aus Esslingen entwickelt Bodenbeläge, die porenfrei, chemisch belastbar, extrem robust, hygienisch, rutschhemmend und schön anzuschauen sind
Stuttgart, 25.03.2008 | 

Fliesen brauchen Fugen, PVC-Böden sind nicht belastbar genug und selbst edle Hölzer oder Marmor lassen manchmal Wünsche offen. Die Kunden der Firma Barit aus Esslingen stellen hohe Ansprüche an die Beschaffenheit der Bodenbeläge, mit denen sie ihre Objekte ausstatten - vom Reinraum-Labor bis zur Luxusboutique.

Firmengründer Günther Bartel begann vor rund 30 Jahren mit Epoxydharzen zu experimentieren, die ursprünglich zur Versiegelung von Oberflächen verwendet wurden. Er probierte, mischte und entwickelte daraus völlig neue Bodenbeläge, die der sprichwörtlichen eierlegenden Wollmilchsau ähneln. Die Mischung aus farbigem Terrazzogranulat und Polyurethanharz ist porenfrei, chemisch, belastbar, extrem abriebfest und unempfindlich gegen Stöße und Kratzer, dazu hygienisch, ohne Fugen, rutschhemmend und zu guter letzt auch noch schön anzuschauen. Von edel marmoriert bis zum modernistischen Lasergrün ist alles drin.

In den 1980erJahren begann der Erfolg des Unternehmens, als Barit praktisch die gesamte Arzneimittelindustrie mit "Pharma-Terrazzo" versorgte. Ob Reinraum, Labor oder Kliniken - sie müssen darauf achten, dass sich keine Mikroorganismen an Böden und Wänden festsetzen. Überall dort, wo es auf besondere Hygiene ankommt, erweist sich die der spezielle Gußterrazzo als idealer Bodenbelag - auch öffentliche WC-Anlagen, die Barit ausgestattet hat, profitieren von der fugenlosen und geschlossenporigen Schicht.

Auch in Großküchen finden die Barit-Böden ihre Verwendung. In den meisten deutschen Mensen stehen die Mitarbeiter mittlerweile auf dem Untergrund, den die Esslinger Firma verlegt hat. Neben hygienischen Gesichtspunkten lassen sich diese fugenlose Beläge deutlich einfacher reinigen, sind rückenschonender, verringern die Gefahr auszurutschen und senken den Geräuschpegel im Vergleich zum herkömmlichen Noppen- oder gar Fliesenboden.

Solche "Flüsterböden" erreicht Barit durch spezielle Mischungen und eine zusätzlich aufgebrachte trittschalldämmende Gummigranulatmatte, so dass selbst Stöckelschuhe kaum noch zu hören sind. Diese weichen und trotzdem stark belastbaren Böden schonen zusätzlich Gelenke und Rücken.

Dass Böden auch dem Explosionsschutz dienen können, ist einem Laien gar nicht bewusst. So sind, je nach Einsatzort, elektrisch leitende Bodenbeläge Standard, um die Explosionsgefahr von elektrostatisch aufgeladenen Böden auszuschalten, zum Beispiel in einer Umgebung , in der mit hochentzündlichen und explosionsempfindlichenStoffen gearbeitet wird. Auch diesem Anspruch wird Barit mit speziell ausgearbeiteten Belägen gerecht. Rasch entdeckten die Architekten das vielseitig einsetzbare Baumaterial zusätzlich als farbiges Gestaltungselement, das viele Fußtritte aushält, ohne an Aussehen oder Haltbarkeit einzubüßen.

Zu den ersten großen Aufträgen gehörte das VW-Museum in Wolfsburg. Nach diesem Prestigeobjekt folgten viele neue Kunden im öffentlichen Bereich. Wer die Staatliche Kunsthalle in Baden-Baden besucht, das Sony Center am Potsdamer Platz in Berlin betritt oder in Stuttgart die Landeszentralbank, tritt ein Produkt der Firma Barit buchstäblich mit den Füßen.

Selbst anspruchsvolle Modemarken wie das Luxuslabel Escada verabschiedeten sich zugunsten des Epoxydharzes vom kühlen Glanz des Marmors. Sie wählten für ihren Showroom einen marmorierten Belag, der farblich indviduell angemischt wurde und auch ohne Fugen viel leichter wirkt als herkömmliche Böden.Viel mutiger waren die Bauherren des Informatik-Neubaus an der TU Dresden. Dort schillert der Boden lasergrün und spielt in der Glas-Stahl-Konstruktion die erste Geige.

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