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Botox hin - Lifting her: Stars schwören auf Dr. Hauschka

Die WALA Heilmittel GmbH aus Bad Boll: erfolgreich mit natürlicher Arznei, Kosmetikprodukten und einer besonderen Unternehmensphilosophie
Bad Boll, 23.11.2008 | 

Auch wenn Botox und Lifting in Hollywood und in der Popbranche mittlerweile nicht mehr wegzudenken sind, schwören Stars wie Julia Roberts auf Naturkosmetik aus der Region Stuttgart. Sie wissen die ausgezeichnete Qualität der hochwertigen Pflegeprodukte aus der Region Stuttgart zu schätzen. Die Kosmetik auf natürlicher Basis hat es den Damen im Rampenlicht angetan. Die Marke Dr.-Hauschka ist unter dem Dach der Firma WALA Heilmittel GmbH beheimatet, die ihren Sitz im beschaulichen Eckwälden/BadBoll im Kreis Göppingen hat.

Das Unternehmen umfasst drei Produktbereiche. Dies sind einmal Arzneimittel, die auf anthroposophischen Grundlagen entwickelt wurden. 1967 kam die Dr.Hauschka Kosmetiklinie dazu und schließlich im Jahr 2004 die Marke WalaVita zur natürlichen Gesundheitspflege. Gemeinsam ist allen Produkten, dass die Natur und der bewusste Umgang mit ihr im Vordergrund steht. Dies spiegelt sich auch in der besonderen Unternehmensphilosophie der Wala Heilmittel GmbH.

Aus der Natur für den Menschen

Das Bewusstsein für nachhaltiges Wirtschaften in allen Bereichen und ein sensibler Umgang mit natürlichen Ressourcen rückt heute bei vielen Unternehmen immer stärker in den Vordergrund. Lange bevor es schick wurde, mit Bio- und Öko-Siegeln zu werben oder modische Schlagworte wie Sustainability zum Wortschatz von Unternehmensberatern gehörten, vertrat die WALA eine Philosophie, in der Natur und Nachhaltigkeit so selbstverständlich zu den Unternehmensprinzipien gehören wie die Wirtschaftlichkeit. "Aus der Natur für den Menschen" lautet der Wahlspruch und steht als Ausdruck der gesamten Firmenkultur und Basisgedanke hinter allen Präparaten.

Seit ihrem Bestehen ist der verantwortungsvolle Umgang mit Natur und Mensch für die WALA die Basis unternehmerischen Handelns. Dies wird sowohl in den Sozialstrukturen des Unternehmens als auch in einer Vielzahl an Beispielen für den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen deutlich, sei es Minimierung des Energieverbrauchs und, wo möglich, ein weitgehender Einsatz erneuerbarer Energien, die Verwendung nachwachsender Rohstoffe in allen Bereichen des Unternehmens ebenso wie die schonende Aufbereitung aller Rohstoffe unter Berücksichtigung eines Stoffkreislaufes, der die Wiedereingliederung in den Erdorganismus ermöglicht.

Im Jahr 1935 gründete der aus Wien stammende Rudolf Hauschka sein Unternehmen mit Sitz in Ludwigsburg. Er hatte sowohl Medizin als auch Chemie studiert und setzte sich nach einer persönlichen Begegnung mit Rudolf Steiner mit dessen Ideenwelt auseinander. Hauschka setzte die Gedanken des Begründers der Antroposophie in seinem Unternehmen um. Er benannte das neue Unternehmen nach den Qualitäten, die im sogenannten rhythmischen Herstellungsverfahren, das Hauschka entwickelt hat, eine wesentliche Rolle spielen: Wärme und Asche sowie Licht und Asche - das bedeutet WALA. Das NS-Regime schloss sein Laboratorium und inhaftierte den Firmengründer. Nach dem zweiten Weltkrieg begann er zuerst in der Nähe von München erneut mit der Herstellung von Arzneimitteln. Seit 1950 hat das Unternehmen seinen Sitz in Eckwälden. Heute arbeiten für die WALA rund 700 Mitarbeiter, die 2007 einen Umsatz von rund 96 Millionen Euro erwirtschaftet haben.

Wirtschaften im Einklang mit der Natur

Auf natürlichen Inhaltsstoffen basierende Arzneimittel und Kosmetik in konstant hoher Qualität und jederzeit verfügbar herzustellen, ist eine besondere Herausforderung. Doch wer in Eckwälden im Kreis Göppingen den firmeneigenen Heilpflanzengarten des Arzneimittel- und Kosmetikherstellers WALA besucht, wähnt sich eher in einem schönen Zier- und Staudengarten als auf einer unternehmerisch genutzten Anbaufläche. Einen Heilpflanzengarten auf dem schweren Lehmboden am Rand der Schwäbischen Alb anzulegen, löste bei den Bauern in Eckwälden anfangs nur Kopfschütteln aus. Intensive Bodenpflege hat beste und feinkrümelige Erde hervorgebracht, die sich gut bearbeiten lässt. Über 150 Kräuter und Heilpflanzen ziehen Vögel an und versorgen den ganzen Sommer über Insekten und mehr als 20 Bienenvölker mit Nahrung. Der 1,5 Hektar große Heilpflanzengarten, der nach strengen biologisch-dynamischen Richtlinien bewirtschaftet wird, ist vor mehr als vier Jahrzehnten angelegt worden und völlig autark. Aus über 50 Kompostplätzen, die über die gesamte Anbaufläche verteilt sind, stellt die WALA GmbH ihre eigene Erde her.

Hier und auf drei weiteren Hektar Land werden die Heilpflanzen angebaut, die bei WALA in Tuben und Gläser gefüllt werden, um dann auf der Haut oder im Körper des Verwenders ihre Wirkung zu entfalten. Wenn Pflanzen zugekauft werden, durchlaufen diese in den hauseigenen Laboren eine strenge Qualitätskontrolle, denn bei WALA steht die Qualität bereits der verwendeten Basisprodukte an oberster Stelle. Die in Eckwälden gezogenen Kräuter und Heilpflanzen verarbeitet das Unternehmen im eigenen Haus. Daraus entstehen dann mehr als 1000 Produkte - 900 Arzneimittel und rund 130 kosmetische Präparate.

Die Substanzen werden durch Wärme-, Rhythmisierungs- und Potenzierungsverfahren in Handarbeit aufbereitet. Zubereitungen zur innerlichen Anwendung sind zudem ohne Alkohol hergestellt, was besonders in der Therapie von Kindern eine wichtige Rolle spielt. Mehr als 100 Millionen Menschen in Europa vertrauen heute auf die Komplementärmedizin der Antroposophie. Rudolf Hauschka war es aufgrund seines antroposophischen Weltbildes ein besonderes Anliegen, den Menschen in den Mittelpunkt des Firmenwirkens zu stellen und Gewinn nur als Mittel zum Zweck zu sehen.

Eine besondere Unternehmensphilosophie

So führen die Nachfolger des 1969 verstorbenen Firmengründers sein Werk in diesem Sinne konsequent weiter. 1986 wurde die damalige OHG in die heutige Unternehmensform überführt, indem die nicht gemeinnützige Unternehmensstiftung WALA Stiftung in Bad Boll / Eckwälden gegründet wurde. Sie fungiert als Trägerin für das Gesamtunternehmen WALA, das im selben Zuge in eine GmbH umgewandelt wurde. Die oberste Aufgabe der Stiftung besteht darin, als Bewahrerin der WALA-Idee die Entwicklung der GmbH zu fördern. Die Stiftung ist somit deren zehnprozentige Gesellschafterin. Die Überzeugung, dass keine soziale oder wirtschaftliche Maßnahme für sich selbst Bedeutung haben kann, prägt den Umgang der WALA Heilmittel GmbH mit Kapital. Das Unternehmen dient dem Stiftungszweck, kann nicht wie Ware gekauft, verkauft oder vererbt werden. Der Gewinn ist nur Mittel zum Zweck, nicht der Zweck selbst. Der Zweck ist die im Vordergrund stehende Firmenentwicklung und die die Überzeugung, dass die Mitarbeiter auf diese Weise zu freien Menschen werden

Langsames, aber stetiges Wachstum kennzeichnet das Traditionsunternehmen mit seiner eigenen sehr erfolgreichen Philosophie. Im September wurde ein neues Erweterungsbau in Eckwälden eröffnet, bei dem darauf geachtet wurde, dass es sich harmonisch in die bestehende Umgebung einfügt. Sechs Jahre nach Fertigstellung des letzten Erweiterungsbaus hat die WALA damit erneut mehr Platz für Mitarbeiter und Produktion geschaffen - weiteren Raum auch für neue Mitarbeiter und damit ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland.

www.wala.de

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