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Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Biosphärengebiet

Großer Bahnhof: Die S-Bahnlinie 1 fährt ab dem 13. Dezember vom Neckartal bis unter die Teck
Kirchheim unter Teck, 09.12.2009 | 

Am 13. Dezember wird die S-Bahn erstmals bis Kirchheim/Teck fahren. Bislang war für die S-Bahnlinie 1 in Plochingen Endstation. Nun fahren die Züge über Wernau, den Kreuzungsbahnhof Wendlingen, Ötlingen bis nach Kirchheim unter Teck und ermöglichen rund 130.000 Menschen aus dem unmittelbaren Einzugsgebiet eine deutlich bessere Anbindung an die Stadt Stuttgart und die gesamte Region.

Die Gemeinden und der Landkreis Esslingen haben dafür knapp 8 Millionen Euro in die Hand genommen, der Verband Region Stuttgart beteiligt sich mit über 12 Millionen Euro und das Land Baden-Württemberg hat einen Betrag von gut 16 Millionen Euro beigesteuert.Die Kommunen Wendlingen und Kirchheim/Teck investieren zusätzlich in neue, attraktivere Bhanhofsvorplätze sowie Park and Ride-Plätze.

Am Samstag, 12. Dezember laden die Kommunen und der Verkehrsverbund Stuttgart VVS zum Feiern ein. Von 12 Uhr bis 19.30 Uhr gibt es kostenlose Schnupperfahrten, auf denen sich die Fahrgäste ein Bild von der neuen Strecke und den Anschlussverbindungen machen können. An den einzelnen Bahnhhöfen gibt es ein umfangreiches Festprogramm.

Mit der bequemeren Anbindung lassen sich vielleicht noch mehr Pendler davon überzeugen, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen, um den täglichen Staustress zu umfahren, die Umwelt zu schonen und den Geldbeutel zu entlasten. Auf der VVS-Website lässt sich über einen Vergleichrechner von Bahn und Auto ermitteln, wie sich durch die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel die Kohlendioxidbilanz verbessert und wieviel Geld sich sparen lässt. Berechnet man die tägliche Strecke beispielsweise von Kirchheim/Teck nach Esslingen, dann kostet das Pendeln auf diesen 25 Kilometern im Jahr über 500 Euro weniger als mit dem eigenen Auto. Dabei sind nicht einmal die Fixkosten eingerechnet, sondern nur die laufenden Kosten.

Die verlängerte S 1 wird künftig von 5 Uhr morgens bis 1.30 Uhr nachts im Halbstundentakt fahren. Die jeweiligen Busanschlüsse sind entsprechend angepasst worden. Nun ist die Schwäbische Alb noch ein wenig näher an Stuttgart herangerückt und mit ihr das erst in diesem Jahr von der UNESCO als Biosphärengebiet ausgezeichnete Gebiet, das kurz hinter Kirchheim/Teck im Lenninger Tal beginnt. Mit dem ÖPNV ins Biosphärengebiet - welche Region weltweit kann das schon von sich behaupten?

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