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Studenten aus Stuttgart und Münster verhandeln am besten

Deutschlands bester Verhandlungsnachwuchs studiert in Münster und an der Universität Hohenheim: So das Ergebnis des Verhandlungswettbewerbs "Battle of Universities", der jetzt in Stuttgart auf Schloss Hohenheim zu gegangen ist. In zwei Verhandlungsduellen erzielten die Siegerteams Geschäftsabschlüsse, die bis zu 300 Prozent über denen ihrer Konkurrenten lagen. Insgesamt hatten sich 10 Teams von 7 Hochschulen zum Finale qualifiziert.
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Die Champions kommen aus Münster und Hohenheim

Stuttgart, 08.07.2010 | 

Organisiert wurde der Battle von den Lehrstühlen für Marketing der Universitäten Hohenheim und Tübingen. Zwei mal je eine Stunde dauerten die Verhandlungsduelle, bis die Champions des Battles feststanden. Dabei traten die zehn Finalisten-Teams als fiktive Hersteller und Betreiber von Windkraftanlagen in zwei verschiedenen Ländermärkten auf. Eine Nacht lang hatten die Finalisten Zeit gehabt, sich auf die letzten Verhandlungsrunden vorzubereiten. Hilfsmittel wie Laptop oder Taschenrechner waren bei den Verhandlungen erlaubt.

Durchgesetzt haben sich auf den ersten drei Plätzen ein Team von der Universität Münster und zwei von der Universität Hohenheim. Ihnen folgen auf den Plätzen vier bis zehn Teams aus Tübingen, Heidelberg , Paderborn, Bayreuth und München sowie drei weitere Teams der Universität Hohenheim.

Verhandlungsgeschick als Schlüsselqualifikation

Um an dem Finale in den Prunkräumen von Schloss Hohenheim teilzunehmen, hatten sich die Finalisten bereits in den Online-Verhandlungen der Vorrunde gegen 102 Zweier-Teams von 33 Hochschulen durchgesetzt. Am Finale nahmen insgesamt 10 Teams von 7 Hochschulen teil.

Organisiert wurde der Battle of Universities von den Lehrstühlen für Marketing der Universitäten Hohenheim und Tübingen. Qualifizieren konnten sich Studierende aller Fachrichtungen aus ganz Deutschland. "Verhandlungsgeschick gehört zu den Schlüsselqualifikationen im Beruf. Durch Vorlesungen allein kann man das aber nicht vermitteln", begründet Prof. Dr. Markus Voeth von der Universität Hohenheim die Motivation der Veranstalter. "Außerdem lassen sich in solchen Verhandlungswettbewerben ausgewählte wissenschaftliche Fragen der Verhandlungsforschung empirisch untersuchen, zum Beispiel genderspezifische Effekte des Verhandlungsverhaltens", ergänzt Jun.-Prof. Dr. Uta Herbst von der Universität Tübingen.

Feilschen mit allen Tricks

Rückblickend bestätigen die beiden Professoren, dass die Teilnehmer das ganze Repertoire der Verhandlungstricks ausschöpften. "Von Schmeicheleien über Selektives Lügen bis hin zu Zeitspielchen war alles drin", resümiert Daniel Schwarz, Projektleiter am Hohenheimer Lehrstuhl für Marketing. Mit unterschiedlichen Erfolgen: "Schon in den Vorrunden hatten wir Teams, deren Abschluss den Durchschnittsgewinn um das Dreißigfache übertraf. Auf der anderen Seite gab es Teams, die sich selbst so stark ins Minus wirtschafteten, dass sie sich im realen Leben in den sicheren Bankrott getrieben hätten", kommentiert Co-Projektleiter Christoph Meister.

Stipendien und Geldpreise für die Sieger

Die besten Teams erhalten neben Pokalen und Urkunden auch Geldpreise. Dazu gehört ein Barstipendium in Höhe von 3.000 Euro, das die EnBW Vertriebs- und Servicegesellschaft unter den drei besten Teams vergibt.

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