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Wie habt ihr das gemacht?

Die Region Stuttgart ist ein Zentrum des Animationsfilms: Eine Ausstellung zeigt die künstlerische und faszinierende Seite des Genres
Stuttgart, 13.03.2012 | 

Fünf der zwanzig erfolgreichsten Kinofilme des letzten Jahres waren Animationsfilme - und doch weiß kaum jemand etwas darüber, wie kreativ und inspiriert die Macher von Trickfilmen arbeiten. Ab 16. März 2012 macht die Ausstellung "Trickfilmer, wie habt ihr das gemacht?" 14 Tage im Stuttgarter Metropol-Kino Station. Die Ausstellung ist aus dem gleichnamigen Buch von Tobias Wengert hervorgegangen. Es wirft einen ausführlichen Blick in die Werkstätten von so unterschiedlichen Künstler wie Andreas Hykade, Jakob Schuh oder Gil Alkabetz - weltweit renommierte und zum Teil oscarnominierte deutsche Animationsfilmer.

Weltweit ein Zentrum des Animationsfilms

Bereits vor zwei Jahren zog die Stuttgarter Ausstellung Incredible World of Animation (SiWA) die Aufmerksamkeit auf den künstlerischen Animationsfilm und brachte Einzelbilder aus Produktionen an neue Orte wie Clubs und Kneipen in Stuttgart. Finanziell unterstützt wurde die Aktion von der Film Commission Region Stuttgart, die in allen Belangen die erste Adresse und Anlaufstelle ist, wenn es um das Filmen in der Region Stuttgart geht.

Künstlerische Facetten

In seinem Buch wirft Wengert einen ausführlichen Blick in die Werkstätten unterschiedlicher Filmemacher. Darunter ist beispielsweise Regisseur Andreas Hykade vom Studio Filmbilder, dessen Serie "Tom und das Erdbeermarmeladenbrot mit Honig" mit großem Erfolg im ARD-Programm läuft.

Großformatige Displays und Filmausschnitte, die Wengert zusammengestellt hat, erlauben jetzt erneut faszinierende Einblicke ins Trickfilmschaffen. Sie illustrieren Konzeptskizzen und Vorarbeiten zu Filmen und Figuren ebenso wie großformatige Filmbilder. "Animationsfilmer sind extrem kreative Menschen", sagt Ausstellungsmacher Tobias Wengert. "Mit ihren Figuren schaffen sie ganz neue Welten - ob in der Werbung, im kommerziellen Kinofilm oder in künstlerischen Filmen."

Faszination des Schauens

Gezeigt werden Filmbilder, Entwurfsskizzen und Modellszenerien selbstverständlich nicht auf einfachen Plakatwänden, sondern mittels moderner Displays.. "Die Displays zeigen die unterschiedlichsten Aspekte des Animationsfilms", sagt Wengert. "Wir haben uns auf die Faszination des Schauens konzentriert."

Wengert lernte die Welt des Animationsfilms kennen, als er von 2006 bis 2009 für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Internationalen Trickfilm-Festivals Stuttgart arbeitete. Vor zwei Jahren initiierte er die Ausstellung "Stuttgart’s Incredible World of Animation", die Filmbilder aus Animationsfilmen auf Leinwand präsentiert. Die "Animations-Kneipentour" fand so großen Anklang, dass sie vom Ottawa-International-Animation-Festival nach Kanada eingeladen wurde und danach auch in Frankreich beim größten Animationsfilmfestival der Welt in Annecy gezeigt wurde. 2010 erhielt er dafür die Auszeichnung Kultur & Kreativpilot der Initiative Kultur & Kreativwirtschaft der Bundesregierung.

www.siwa-ausstellung.de
www.film.region-stuttgart.de
www.animationsinstitut.de