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Alles spricht für Energieerzeugung ohne Emission von CO2 und Radioaktivität

Das Stuttgarter Unternehmen kernenergien - the solar power company konzipiert und realisiert solarthermische Kraftwerke
Stuttgart, 14.11.2008 | 

Energie in Form von Strom und Wärme ist die Grundlage eines gehobenen Lebensstandards. In ein paar Jahrzehnten könnten erneuerbare Energien die fossilen Energieträger verdrängen. Das 2004 in Stuttgart gegründete Unternehmen kernenergien - the solar power company koordiniert die komplette Projektentwicklung zum Bau von solarthermischen Kraftwerken in Entwicklungs- und Schwellenländern. Bei derartigen Kraftwerken wird Sonnenlicht durch Spiegelsysteme auf einen Absorber gebündelt, um die dort erzeugte Wärme zur Stromproduktion zu nutzen.

Jederzeit verfügbare Energie in Form von Strom und Wärme ist in den Industrieländern selbstverständlich. Noch wird der Bedarf zu über 80 Prozent durch fossile Energieträger wie Erdöl, Erdgas und Kohle gedeckt. Doch diese Ressourcen werden mittel- und langfristig aufgebraucht sein - und die Preise steigen. Deshalb, und weil die Atomenergie aufgrund der ungelösten Sicherheits- und Entsorgungsprobleme auf Widerstände stößt, ist davon auszugehen, dass die erneuerbaren Energien spätestens Mitte des 21. Jahrhunderts zum wichtigsten Element im Energiemix werden: Sie sind gleichzeitig billiger und klimaverträglicher.

Noch liegt der Pro-Kopf-Verbrauch an Primärenergie in den Entwicklungs- und Schwellenländern lediglich bei einem Drittel des Verbrauchs in den Industrieländern. Doch vor allem bevölkerungsreiche Staaten wie China oder Indien holen schnell auf, und viele weitere Länder haben erkannt, dass die Verfügbarkeit von Energie ein Schlüsselfaktor für die Überwindung von Rückständigkeit und Armut ist. "Die Sicherung der globalen Energieversorgung unter Einhaltung der Klimaschutzziele ist nur möglich, wenn Energie effizient genutzt wird", sagt kernenergien-Gründer Jürgen Kern. "Dafür muss der Anteil der erneuerbaren Energien dramatisch wachsen." Sein Unternehmen konzipiert, plant, entwickelt und baut seit dem Jahr 2004 umweltverträgliche solarthermische Kraftwerke in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Umweltfreundliche Energien sind bereits viel erfolgreicher, als die großen Stromkonzerne glauben machen

Ihr Know-how nutzt die siebenköpfige kernenergien-Mannschaft vor allem für die Entwicklung und den Bau solarthermischer Kraftwerke im so genannten Sonnengürtel der Erde, wo man mit Einstrahlungen zwischen 1.700 und 2.800 Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter kalkulieren kann. In Ländern des Mittelmeerraums wie Spanien, Italien und Jordanien ermöglicht diese ebenso umweltverträgliche wie risikolose Technik seit bis zu 20 Jahren die kostengünstigste Erzeugung von Solarstrom.

Zum strategischen Netzwerk von kernenergien gehören Industriepartner und Regierungen, internationale gemeinnützige Organisationen sowie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR, in Stuttgart. Zu den Kunden zählen Unternehmen und Institutionen wie Energieversorger, Anlagenbetreiber und Beteiligungsgesellschaften, die im Bereich der solaren Kraftwerke neue Geschäftsfelder erschließen wollen, aber selbst nicht über ein fundiertes Wissen verfügen. Jürgen Kern, der selbst über 18 Jahre Berufserfahrung im Bereich der erneuerbaren Energien besitzt, erklärt: "In solarthermischen Kraftwerken wird Sonnenlicht durch Spiegelsysteme, die in Reihen oder Kreisen angeordnet sind, auf einen Absorber gebündelt; die dort erzeugte Wärme wird mithilfe konventioneller Technik, beispielsweise mit Dampfturbinen, zur Stromproduktion genutzt." In reinen Solarkraftwerken gleichen Wärmespeicher die schwankende Sonneneinstrahlung aus; ergänzend unterstützen in einstrahlungsschwachen Zeiten andere Energieträger die Wärmeerzeugung.

Je nachdem, welche Fokussierung zum Einsatz kommt, werden Fresenel-, Rinnen-, Turm- und Paraboloid/Dish-Spiegelsysteme verwendet. "Bei Solarturmkraftwerken und Paraboloidkraftwerken wird die Strahlung der Sonne mit Punktkonzentratoren auf einen Brennpunkt gebündelt", sagt Jürgen Kern. "In den Wüstengebieten Nord-Afrikas und im Nahen Osten sowie in Spanien und Italien hat diese Art der Energiegewinnung enormes Potenzial."

Strom für den Jemen, Trinkwasser für Jordanien

Da gerade in den Wüstengebieten gigantische Mengen von Energie ungenutzt bleiben, unterstützt die Bundesregierung die Förderung der erneuerbaren Energien in arabischen Ländern. "Am Leuchtturm-Projekt für eine nachhaltige Energie- und Wasserversorgung für den Mittelmeerraum, den Mittleren Osten und Nord-Afrika (MENA-Region), das im Jahr 2004 ins Leben gerufen wurde, arbeiten wir von Anfang an mit", sagt Jürgen Kern. Im Projekt "Sana’a Solar Water" arbeitet ein Expertenteam an einer Aufbaustrategie für solarthermische Kraftwerke, um die Energieversorgung der jemenitischen Hauptstadt, deren historische Altstadt als UNESCO-Welterbe anerkannt ist, dauerhaft zu sichern.

kernenergien koordiniert auch die Planung eines fünf Megawatt starken solarthermischen Kraftwerks mit Meerwasserentsalzungsanlage in Jordanien. Mit 28.000 Quadratmetern Glasspiegelflächen soll es fünf Megawatt Strom und täglich fünf Millionen Liter Trinkwasser erzeugen. Derzeit wird für das "Jordan Solar Water Project" eine detaillierte Machbarkeitsstudie erstellt, um die technischen und wirtschaftlichen Randbedingungen abzuklären.

"Marktgerechte Einspeisevergütungen werden in Jordanien eine solide Grundlage für die Erlöse aus dem Verkauf von Wasser und Strom schaffen," sagt Jürgen Kern. "Umweltfreundliche Energien sind bereits viel erfolgreicher, als es die Verantwortlichen der großen Stromkonzerne glauben machen; wir wollen beweisen, dass man mit erneuerbaren Energien noch viel mehr erreichen kann."

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