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Auf jedem Dach zu Hause

Die Paul Bauder GmbH & Co. KG aus Stuttgart ist der führende Hersteller von grünen Dachsystemen in Europa
Stuttgart, 25.01.2010 | 

Ein böser Spruch behauptet, es gebe nur zwei Arten von Flachdächern: undichte und solche, die noch nicht undicht sind. Die Paul Bauder GmbH & Co. KG aus Stuttgart räumt mit diesen Vorurteil und dem schlechten Ruf des Fachdachs auf. Ihre Abdichtungs-, Dämm- und Begrünungssysteme für Flachdächer gehören zu den Besten in Europa. "Beim Flachdach wird seit jeher an der Qualität gespart, dabei ist gerade das Dach ein Bauteil, das besonders hoch beansprucht wird", sagt Geschäftsführer Paul-Hermann Bauder. "Ein Dach muss zuverlässig Regen, Hagel, Schnee und Hitze abhalten. Ein gut abgedichtetes Flachdach kann heute eine Lebensdauer von 50 Jahren haben."
Beim Thema Dach kann man Bauder wirklich nichts vormachen: Gut 150 Jahre ist es her, seit in Stuttgart die ersten Produkte fürs Dach entstanden. Heute gehört das familiengeführte Unternehmen zu den bedeutendsten Komplettanbietern fürs Dichten, Dämmen und Begrünen. Produziert wird ausschließlich in Deutschland - neben dem Stammsitz Stuttgart gibt es fünf weitere Werke. Etwa jedes dritte Dach wird - über eine von zwölf eigenen Vertriebsgesellschaften - ins europäische Ausland verkauft.

Nicht von Pappe

Im Jahr 1857 gründete Wilhelm Burck in Stuttgart eine Firma für die Verarbeitung von Teer zu Straßenbauprodukten und Dachpappe. Das war die Geburtsstunde der Paul Bauder GmbH & Co. KG. Burck begann damit, die schwarze Pampe, die bei der Erzeugung von Stadtgas entstand, in ihre Bestandteile zu zerlegen und damit Straßen zu asphaltieren. Für die Herstellung von Dachpappe wurde Teer auf einen Karton aufgetragen.
Nach einem guten halben Jahrhundert, 1909, übernahm der Großvater der heutigen Geschäftsführer den Betrieb. Sein Sohn Hermann entwickelte den bisher lokalen Anbieter zu einem führenden Unternehmen der Branche. Heute halten die beiden Söhne Hermann Bauders jeweils einen Anteil von 50 Prozent. Gerhard Bauder verantwortet den technischen, Paul-Hermann Bauder den kaufmännischen Bereich.

Klassische Teere und Dachpappen stellt Bauder nicht mehr her. Um Straßen zu asphaltieren und Dächer abzudichten, verwendet man heute Bitumen, das aus Erdöl gewonnen wird. "Wir empfinden es inzwischen als Herabwürdigung, wenn jemand unsere Produkte noch Dachpappe nennt. Was wir herstellen, hat mit Pappe nichts zu tun. Es sind hochwertige Gewebe und Einlagen", sagt Paul-Hermann Bauder.

In Deutschland kommen mittlerweile 20 Prozent aller Wärmedämmungen und Abdichtungen für Flachdächer von Bauder. Ein Viertel der 700 Mitarbeiter arbeitet im Außendienst. Sie beraten und unterstützen Industrieunternehmen, Stadtplanungsämter, Bauherren, Architekten, Investoren und Verarbeiter wie Dachdecker, Zimmerleute, Garten- und Landschaftsbauer bei der Planung, Ausschreibung und Ausführung. "Wir besitzen eine Objektdatei, in der sämtliche Dächer Deutschlands hinterlegt sind. Wir verfolgen jedes Dach und schulen die Dachdecker", sagt Paul-Hermann Bauder und versichert, Kunden würden bei Bauder grundsätzlich ehrlich beraten: "Wir können im Wettbewerb nur erfolgreich sein, wenn wir die beste Mannschaft haben und die Kunden zufrieden stellen."

Auch Gerhard Bauder ist davon überzeugt, dass dies ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist. Die Brüder Paul-Hermann und Gerhard pflegen als geschäftsführende Gesellschafter einen integrativen Führungsstil. Zur Unterstützung des familiären Betriebsklimas wurde über alle Ebenen hinweg das vertrauliche "Du" eingeführt.

Pionierarbeit, die sich auszahlt

Mit der fachmännischen Begrünung von Flachdächern begann Bauder bereits 1980. Damals leistete das Unternehmen echte Pionierarbeit. "Das Gründach ist ja in erster Linie ein Flachdach, es muss vernünftige Aufbauten besitzen, dicht und ausreichend gedämmt sein", erklärt Paul-Hermann Bauder. "Nichts ergibt mehr Sinn als ein Gründach, denn auf diese Weise schütze ich mein Flachdach und habe gleichzeitig alle ökologischen Vorteile wie Wasserrückhaltung, Staubbindung und ein verbessertes Klima." Hinzu kommt, dass die zweite "Dachhaut" in Form einer begrünten Fläche das eigentliche Dach vor Wind, Wetter, Hitze, Frost und UV-Strahlen schützt und die darunter liegenden Räume auf natürliche Art temperiert. Dass begrünte Flächen auch noch gut aussehen, bestreitet kaum noch jemand.
Die Stadt Stuttgart - die sich aufgrund der Kessellage in heißen Sommern besonders stark aufheizt - spielt seit Jahrzehnten eine Vorreiterrolle bei der Flachdachbegrünung und fördert private Maßnahmen im Stadtgebiet. "Wären alle Flachdächer Stuttgarts begrünt, wäre die Temperatur im Sommer um einige Grade niedriger", sagt Paul-Hermann Bauder. "Auch deshalb machen wir uns gemeinsam mit ausgesuchten Spezialunternehmen stark für das Gründach. Der Kunde bekommt vom Aufbau bis zur Auswahl der Pflanzen alles aus einer Hand." Inzwischen ist Bauder europäischer Marktführer bei der Flachdachbegrünung.

Wärmedämmung hilft Energie zu sparen

Ob flach, steil oder grün - für alle Dächer gilt die Regel: Die wirkungsvollste Maßnahme zur Energie- und CO2-Optimierung ist die Einsparung. "Zurzeit investieren viele Leute anstatt in Fonds lieber in die eigenen vier Wände, um ihr Haus nicht nur optisch, sondern auch energetisch zu sanieren", sagt Paul-Hermann Bauder. "Dieser Trend wird sich fortsetzen, und davon profitieren wir. Auch im Krisenjahr 2009 war die Nachfrage nach Wärmedämmung, vor allem nach dem besonders effektiven Dämmstoff Polyurethan-Hartschaum, sehr stark."

Nachdem das Unternehmen im vergangenen Jahr etwas mehr als 300 Millionen Euro erwirtschaftete, hat sich der Umsatz innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt. Die glückliche Verbindung von Tradition und Innovation hat Bauder zu dem gemacht, was es heute ist: ein eigentümergeführtes Unternehmen, das nicht unter dem Zwang der kurzfristigen Gewinnmaximierung steht, sondern stetig und langfristig weiterentwickelt wird mit dem Anspruch, in allen Bereichen Spitzenleistungen zu erbringen. Paul-Hermann Bauder: "Wir gehen davon aus, dass trotz Internet und Globalisierung die Menschen und das Miteinander eine immer größere Bedeutung bekommen. Bei uns im Unternehmen auf alle Fälle."

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259_2009_Paul%20Bauder_F.doc(72 kB)

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