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Bessere Fahrplan-Infos für Bahn- und Busfahrer

Verband Region Stuttgart will Anzeigen für Anschlussinformationen mitzahlen
25.05.2011 | 

Der Verband Region Stuttgart will Fahrgäste noch besser informieren und so den Umstieg zwischen Bahnen und Bussen attraktiver machen. Dazu beabsichtigt er, den Kauf von digitalen Anzeigetafeln mit Anschlussinformationen an wichtigen Umsteigepunkten der S-Bahn zu Regionalzügen, Stadtbahnen und Bussen mit 25 Prozent mitzuzahlen. Das hat der Verkehrsausschuss heute beschlossen. Nach einer Schätzung beträgt der regionale Anteil für 126 Anzeiger rund 250.000 Euro.

"Wir werden dieses Thema in das Landesprojekt nachhaltige Mobilität einbringen", sagte Regionaldirektorin Jeannette Wopperer. Die Verknüpfung von Bahnen und Bussen durch die Bereitstellung und Nutzung einer gemeinsamen Datenbasis sei ein Baustein des Projekts. Gerade bei Verspätungen oder Betriebsstörungen sind Ist-Fahrtzeiten im Sinne der Kundenfreundlichkeit hilfreich und gewünscht, so Wopperer weiter. Möglichst rasch sollen mit der Stadt Stuttgart die Kosten für eine digitale Anzeige im Zugangsbereich der Station Stadtmitte ermittelt werden.

Wirtschaftsdirektor Dr. Jürgen Wurmthaler führte aus, dass in den letzten Jahren die Fahrgastinformation in Kooperation des Verbands Region Stuttgart mit Deutscher Bahn und VVS Schritt für Schritt verbessert worden ist. So gibt es die elektronische Fahrplanauskunft des VVS in Echtzeit fürs Handy. Bis Anfang nächsten Jahres werden nach Auskunft von DB Station und Service die Informationsanzeigen an den Bahnsteigen mit Lautsprechern und Videokameras nachgerüstet sein. Eine weitere Qualitätssteigerung werden die neuen S-Bahn-Fahrzeuge des Typs ET 430 bringen. Darin werden Bildschirme Informationen zu Anschlusszügen in Echtzeit anzeigen.

Für den Antragsteller CDU-Fraktion sagte Rainer Ganske, dass an den Hauptverkehrspunkten eine frühzeitige Information der Fahrgäste nötig sei. Priorität müsse die Station Stadtmitte erhalten. Die Anreize sollten so gesetzt werden, dass weitere Partner mitmachen. Thomas Leipnitz (SPD) freute sich, dass der Datenaustausch nun möglich geworden ist. Es sei zeitgemäß, einen "enormen Schritt nach vorne zu kommen", sagte Karl-Heinz Balzer (Freie Wähler). Lobende Worte fand ebenfalls Mark Breitenbücher (Grüne). Er sprach sich für eine Standardisierung der Schnittstellen und Informationen an der S-Bahn-Haltestelle Stadtmitte aus. Dem stimmte Armin Serwani (FDP) zu. Wolfgang Hoepfner (Linke) wertete die Vernetzung der Angebote und der dazu gehörigen Informationen positiv.

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