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Besseres Platzangebot durch weitere S-Bahn-Fahrzeuge

Verkehrsausschuss empfiehlt, acht neue S-Bahn-Fahrzeuge zu finanzieren
26.10.2011 | 

Mehr Platz in den S-Bahn-Zügen am Morgen und weitere Möglichkeiten, S-Bahn-Züge in der Hauptverkehrszeit zu verlängern. Das sind die Hauptgründe für den Verband Region Stuttgart, acht weitere S-Bahn-Fahrzeuge zu finanzieren. Das jedenfalls hat der Verkehrsausschuss heute der Regionalversammlung einstimmig zum Beschluss am 7. Dezember empfohlen. Speziell auf der S 1 sind deutliche Fahrgaststeigerungen zu verzeichnen. Bereits ein Jahr nach der Verlängerung von Plochingen nach Kirchheim/Teck stieg die Zahl der Fahrgäste um 2.000 pro Tag. Hinzu kommen diejenigen, die früher mit dem Regionalzug unterwegs waren.

Dank des Verkehrsvertrags von Verband Region Stuttgart und der DB Regio AG wird ab Juli 2013 die Fahrzeugflotte der S-Bahn Stuttgart erneuert. Die alten Fahrzeuge des Typs ET 420 werden ausgemustert. Statt dessen werden 83 neue S-Bahn-Fahrzeuge des gerade im Bau befindlichen Typs ET 430 unterwegs sein sowie 56 S-Bahn-Fahrzeuge des Typs ET 423, der heute schon auf den Linien S 1 und S 3 fährt. Zusätzlich zu diesen 139 komfortablen und klimatisierten S-Bahn-Fahrzeugen beabsichtigt der Verband Region Stuttgart nun acht weitere Fahrzeuge zu finanzieren, vier ET 423 und vier ET 430, die mit rund 23,2 Millionen Euro zu Buche schlagen.

Die Bestellung der vier ET 430er S-Bahnen ist zum jetzigen Zeitpunkt notwendig, weil die Produktion bei Bombardier gerade läuft und weder Kosten noch Lieferzeitpunkt bei einer Nachbestellung innerhalb der nächsten fünf Jahre verbindlich zugesagt werden können. Auf die vier Fahrzeuge des ET 423 hat die S-Bahn Stuttgart noch die Hand drauf. Doch der Typ ist gefragt, so auch in München. Wenn die S-Bahn Stuttgart nicht noch im Herbst ihr Interesse an den Fahrzeugen signalisiert, wandern sie vermutlich ab und können nicht zurückgeholt werden.

"Wenn wir Angebotsverbesserungen wollen, brauchen wir die Fahrzeuge, deshalb müssen wir diese Chance jetzt ergreifen", sagte Rainer Ganske (CDU). Auch Harald Raß (SPD) machte deutlich, dass die Fahrzeuge notwendig seien. An dieser Option könne die Region nicht vorbei. Bernhard Maier (Freie Wähler) sagte: "An den S-Bahn-Fahrzeugen führt kein Weg vorbei". Die Nachfrage sei da, darauf müsse die Region reagieren. Auch Eva Mannhardt (Grüne) sprach sich dafür aus, "Geld für die Fahrgäste und den Ausbau des ÖPNV in die Hand zu nehmen". Dem schloss sich Armin Serwani (FDP) an.

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