Suche

presseservice.region-stuttgart.de

Bosch ist familienfreundlichstes Großunternehmen

Bundeskanzlerin Angela Merkel zeichnet Stuttgarter Konzern für vorbildliche Unterstützung der Mitarbeiter aus
Gerlingen, 10.05.2012 | 

Die Robert Bosch GmbH ist beim Wettbewerb "Erfolgsfaktor Familie" zum familienfreundlichsten Großunternehmen Deutschlands gekürt worden. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfamilienministerin Kristina Schröder zeichneten Unternehmen aus, die eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie vorbildlich unterstützen. In der Kategorie "große Unternehmen" mit über 1.000 Beschäftigten ging Bosch als Gesamtsieger hervor. Insgesamt mehr als 530 Unternehmen hatten sich bei dem Wettbewerb beworben. 42 schafften es in die Endrunde, neun erhielten Preise.

Bosch-Geschäftsführer Christoph Kübel sagte: "Wir unterstützen unsere Mitarbeiter in ihrer jeweiligen Arbeitsgestaltung nach Kräften. Durch Teilzeit, Kita-Plätze und Home-Office-Angebote erhalten Väter und Mütter die Flexibilität, die sie brauchen, um Beruf und Privates gut miteinander in Einklang zu bringen. Davon profitieren alle: unsere Mitarbeiter, deren Familien und wir als Unternehmen."

Führungskräfte als Vorbilder gewinnen

Schon seit Mitte der 90er Jahre sei es bei Bosch möglich, flexibel zu arbeiten und dadurch Familienaufgaben und Beruf gut zu vereinbaren, heißt es in einer Mitteilung. Das Unternehmen biete heute mehrere Hundert Teilzeitmodelle allen Hierarchieebenen an. So arbeite jede vierte weibliche Führungskraft in Teilzeit.

Gelobt wurde bei dem Wettbewerb auch das 2011 initiierte Boschprojekt "MORE" (Mindest Organisation Executives): Rund 150 Führungskräfte testen unterschiedliche Arbeitsmodelle. Sie arbeiten, zunächst für einen begrenzten Zeitraum, flexibel von zu Hause aus oder in Teilzeit. Ziel des Projekts ist es, insbesondere jene Führungskräfte als Vorbilder für flexibles und familienfreundliches Arbeiten zu gewinnen, die diesem Thema gegenüber bisher eher zurückhaltend eingestellt waren.

Die familienfreundliche Unternehmenskultur zeigt sich auch bei den Karrierechancen: Bei Bosch wird der Zeitraum, in dem Beschäftigte Kinder betreuen oder Angehörige pflegen, als so genannte "Familienzeit" gewürdigt. Diese Familienzeit können die Mitarbeiter als einen Karrierebaustein einbringen, den sie benötigen, um die nächste Hierarchieebene zu erreichen. Damit werden die Familien- und Pflegeaufgaben vom Unternehmen als wertvolle Lebenserfahrung wertgeschätzt, in der die Beschäftigten neue Sozialkompetenzen und Managementfähigkeiten erwerben.

Beim Thema Elternzeit genauso wie bei Fragen rund um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf profitieren die Mitarbeiter ferner von den zahlreichen internen Netzwerken wie "papas@bosch","women@bosch" und "family@bosch". Mütter und Väter tauschen darin ihre Erfahrungen aus und unterstützen sich gegenseitig. Unterstützung erhalten die Beschäftigten auch bei der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. So kooperiert das Unternehmen mit Dienstleistern, die die Mitarbeiter zu allen Fragen rund um die Pflege beraten. Bei längerer häuslicher Pflege können Beschäftigte das Arbeitsverhältnis bis zu drei Jahre ruhen lassen - oder ihre Arbeitszeiten flexibel durch Home Office oder Teilzeit gestalten.

www.bosch-career.com
www.erfolgsfaktor-familie.de

Wirtschaftsförderung Region Stuttgart auf Twitter

#Werkstattgespräch: Am 20.11. ab 16.15 Uhr gibt's bei #Peach&Cherry einen Blick hinter die Kulissen. Die Stuttgarte… https://t.co/z4PVQjGdCf · vor 3 Tagen
Die #WRS beim #Raumwelten-Kongress in Ludwigsburg. Das Thema heute: #Arbeitswelten - Senses at Work 🙂 https://t.co/PBieGsJpbT · vor 3 Tagen
#Mitgründer gesucht! Bei der Speed-Dating-Veranstaltung am 16.11. ab 10 Uhr wird zwischen Gründungsinteressierten u… https://t.co/lq9IH3S5gR · vor 4 Tagen