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Der Weg ist das Ziel

17 Landschaftspark-Projekte erhalten 1,25 Millionen Euro
29.01.2014 | 

Lückenlose Rad- und Wanderwege, Wohlfühloasen am Fluss oder ein Bike-Park zur sportlichen Freizeitgestaltung – zum neunten Mal fördert der Verband Region Stuttgart Projekte, die dem Landschaftspark Region Stuttgart zum Durchbruch verhelfen. Ziel ist es, den Aufenthalt im Grünen noch attraktiver und erlebbarer zu gestalten. Die Mitglieder des Planungsausschusses haben heute einstimmig beschlossen: 2014 erhalten 17 Projekte eine Co-Förderung von insgesamt 1,25 Millionen Euro. Hinzu kommen 250.000 Euro für den Naturstrand in Remseck. Damit hat die Region für das von Neckarrems bis Hochdorf reichende Projekt mit Sandstrand, Flachwasserzonen und neuer Wegeverbindung, alles in allem eine Million Euro zur Verfügung gestellt.  

10 Millionen Euro-Marke übersprungen
Von 2005 bis 2013 förderte der Verband Region Stuttgart insgesamt 119 Projekte mit maximal 50 Prozent der Kosten, von denen 90 fertig sind. Die diesjährige Co-Finanzierung eingerechnet, hat die Gesamtfördersumme der Region nun die 10 Millionen Euro-Marke übersprungen.  

„Ein ganz besonderer Fokus liegt bei den 28 Wettbewerbsbeiträgen in diesem Jahr eindeutig auf dem Bereich Albtrauf und Fils“, stellte Planungsdirektor Thomas Kiwitt fest. Acht der 17 geförderten Projekte sind dort verortet. Dazu gehört die Vervollständigung des Tälesbahn-Radwegs in Geislingen (145.000 Euro und 90.000 im Jahr 2013) sowie dessen Anschluss an den Radweg nach Bad Überkingen (40.000 Euro). Rund ums Schloss Filseck sollen Kunst-Räume in der Landschaft entstehen, die neue Perspektiven auf das Schloss und die Umgebung eröffnen. Die einzelnen Projektbestandteile sind noch in der Feinabstimmung. Für die besser Anbindung dieses Gebiets an das Filstal und die Filstalroute gibt der Verband Region Stuttgart dieses und nächstes Jahr je 100.000 Euro. Wegführung und Beschilderung des Albtraufgängerwegs, einer tragenden Säule des Landschaftsparks Albtrauf, sollen so verbessert werden, dass dieser der Zertifizierung „Qualitätsweg wanderbares Deutschland“ entspricht. Dafür gibt’s 25.000 Euro.  

Routen zu ermöglichen, indem vorhandene Lücken bei Wander- oder Radwegen geschlossen werden, ist ein im wahrsten Sinne des Wortes verbindendes Element der Planungen zum Landschaftspark Region Stuttgart. Deshalb bilden Wegeverbindungen dieses Jahr einen Förderschwerpunkt: 10 Projekte möchten durchgängige Verbindungen schaffen oder vorhandene Wege noch besser ausschildern. Jeweils 100.000 Euro fließen ins Murr-/Bottwartal, genauer in den Landschaftserlebnisweg Weissacher Tal und die Fuß- Radwegverbindung Murr-/ Bottwartal. Diese zwei Projekte sind Teil des Masterplans Murr-/Bottwartal, der letztes Jahr fertig gestellt wurde. „Bereits dieses Jahr werden diese beiden erfreulicherweise interkommunalen Projekte umgesetzt“, so Kiwitt. Wie Masterpläne für andere Teilräume der Region stellt auch er eine Gesamtkonzeption dar, wie Natur und Landschaft langfristig aufgewertet werden können.  

„Masterpläne bilden nach wie vor die Grundlage für gute Ideen, Kooperation und Kontinuität“, sagte Thomas Kiwitt. Viele Projekte würden bei dieser Arbeit entstehen und könnten dank des Co-Finanzierungsprogramms der Region umgesetzt werden. Ein weiteres Beispiel gefällig? Der Drehschuppenplatz in Hessigheim. Dieser Platz am Neckarufer soll fürs Feiern und Faulenzen attraktiver werden. Der Zugang zum Fluss wird wesentlich besser, auch weil der Radweg in seine Nähe rückt. Guter Ansatz sagt die Region und gibt dafür 150.000 Euro.  

Die Fraktionen und Gruppen beurteilten die Co-Finanzierung positiv. Udo Goldmann (CDU) sprach von einer „sinnvollen Streuung zwischen großen und kleinen, ebenfalls beachtlichen Maßnahmen“. Es sei eine „gute Mischung aus ruhigen Projekten“ und Investitionen in Infrastruktur gelungen. Susanne Widmaier (SPD) freute sich über das große Interesse der Antragsteller. Das ist für sie ein Beleg, dass die „verfügbaren Mittel nicht ausreichen“, sagte sie mit Hinweis auf den Haushaltsantrag ihrer Fraktion, den Ansatz zu erhöhen. Alfred Bachhofer (Freie Wähler) machte deutlich: „Der Wirkungsgrad dieser Maßnahmen ist gut. Es gibt eine echte Vielgestaltigkeit.“ Seine Fraktion wünsche sich von den Kommunen eine sorgfältigere Vorbereitung in Bezug auf die Realisierbarkeit von Projekten. Dem schloss sich Dorothee Kraus-Prause (Grüne) an. „Allmählich gelingt es, dass die unterschiedlichen Projekte die Region überziehen“, freute sie sich. Kai Buschmann (FDP) lobte die „Wettbewerbssituation“ an sich, die einer „Subventionsabschöpfung“ entgegenwirke. Christoph Ozasek (Linke) kritisierte, dass in diesem Jahr „die ökologische Inwertsetzung zugunsten von Projekten zur Freizeitgestaltung von Radfahrern und Wanderern weichen musste.“ Ulrich Deuschle (Republikaner) stellte fest, dass der Finanzrahmen mit 1,5 Millionen Euro zu niedrig angesetzt ist.

Pressemitteilung (als pdf-Datei)

Die geförderten Projekte 2014 in der Übersicht

 

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