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Die agilen Maschinenbauer

Die Mitarbeiter der Markgröninger Spinner Automation GmbH arbeiten in flexiblen selbstorganisierten Teams
11.12.2017 | 

Dominik Jauch, Maschinenbauingenieur und Geschäftsführer der Spinner Automation GmbH, ist stets bereit, neue Wege zu gehen. Was nicht optimal läuft, wird verbessert. Seine Mitarbeiter können ein Lied davon singen. Es handelt von einem ganz normalen mittelständischen Maschinenbauer auf dem Weg zur agilen Organisation.

Die Geschichte beginnt 2002 in Markgröningen: Damals entsteht aus dem zwei Mann starken Konstruktionsbüro von Dominik Jauch und seinem Vater Manfred die Firma Spinner Automation. Die beiden Automatisierungsexperten kooperieren dazu mit der Sauerlacher Werkzeugmaschinenfabrik Spinner. Mit ihrem technologischen Know-how werden schon kurze Zeit später die Spinner-Standardmaschinen nach spezifischen Kundenwünschen zu automatisierten Anlagen umgebaut. Das Unternehmen beginnt zu wachsen.

Dominik Jauch hat bald den Eindruck, dass es mehr Strukturen braucht – er führt Abteilungen ein. Die Leitung überträgt er seinen besten Fachleuten. „Eine Entscheidung, die fast alle expandierenden Mittelständler so treffen“, kommentiert er den damaligen Schritt. Heute weiß er es besser: Hervorragende Techniker haben nicht automatisch Führungsqualitäten. Es kommt zu Missverständnissen. Man spricht jetzt über mehrere Stufen miteinander.

Die Probleme werden auf einem Unternehmenstag mit der Belegschaft diskutiert. Man beschließt gemeinsam, zusätzliche Projektleiter zu schaffen, die sich gezielt um die einzelnen Aufträge kümmern. Doch auch diese Struktur ist nicht wirklich effizient. Daraufhin entscheidet sich der Firmenchef, die Abteilungsleiterebene abzuschaffen. Er bildet kleine flexible Teams aus den Projektleitern und jeweils einem Mitarbeiter aus Konstruktion, Elektrotechnik, Montage und Programmierung. Die Abstimmung untereinander wird deutlich besser.

Heute ist Spinner Automation eine überwiegend agile Organisation, in der es auch keine Projektleiter mehr gibt. Die mittlerweile 65 Mitarbeiter arbeiten in mehreren selbstorganisierten Teams, die jeweils die Fachkräfte eines Funktionsbereichs zusammenfassen – also zum Beispiel alle Konstrukteure oder alle Monteure. Sie werden jeweils von einem Moderator unterstützt, der auf die Einhaltung der agilen Regeln achtet, im Unterschied zu einem Projektleiter sich aber nicht mit Weisungen in das operative Geschäft einmischt.

Ansonsten gibt es nur noch das Führungsteam, das sich vor allem als Unterstützer sieht. Die Runde kümmert sich um strategische Fragen und schafft den Rahmen, damit agiles Arbeiten bei Spinner Automation erfolgreich gelebt werden kann. „Ich bin sicher, unsere Projekte werden zukünftig noch sehr viel komplexer werden“, sagt Jauch. „Um auch weiterhin innovative und konkurrenzfähige Lösungen zu schaffen, gibt es für mich zu agilen Strukturen keine Alternative.“

spinner-automation.com

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