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Die Stuttgarter Revolux GmbH baut intelligente Nachrüstsysteme für Leuchtstoffröhren

Klein aber oho: Mit intelligenten Nachrüstsystemen für Leuchtstoffröhren Energie sparen
Stuttgart, 12.04.2006 | 

Mit einem intelligenten Energiesparsystem für Leuchtstoffröhren kann der Stromverbrauch vieler Beleuchtungsanlagen um bis zu 60 Prozent gesenkt werden. Das Stuttgarter Elektrotechnik-Unternehmen Revolux GmbH hat ein elektronisches Vorschaltgerät entwickelt, das den Betrieb von modernen sparsamen Leuchtstoffröhren in Halterungen für Röhren älteren Typs ermöglicht. Mit dieser Adapterlösung kann der energieeffiziente neue Standard ohne aufwändige und kostenintensive Umbaumaßnahmen genutzt werden. Revocon made in China soll es nicht geben: Der Markt in Fernost wird von Deutschland aus beliefert.

Wie lange weiße Zauberstäbe sehen sie aus, die filigranen Leuchtstoffröhren der neuen Generation. "T5" heißt der neue Standard, und die Röhren verbreiten zauberhaftes, weil flackerfreies Licht - bei stark reduziertem Energieverbrauch. Kaum mehr als ein Finger breit im Durchmesser und fünf Zentimeter kürzer als eine herkömmliche Leuchtstoffröhre gibt es mit den neuen "Zauberlampen" nur ein Problem: Sie passen nicht in die millionenfach in Büros, Fabrikhallen, Krankenhäusern und Verwaltungsgebäuden installierten Fassungen der alten Standards T8 und T12. Das Stuttgarter Elektrotechnik-Unternehmen Revolux GmbH hat nun eine intelligente und einfach zu handhabende Lösung entwickelt: Ein elektronisches Vorschaltgerät, mit dem alte Leuchten so nachgerüstet werden können, dass die neuen Röhren in vorhandene alte Fassungen passen. Dazu muss lediglich auf jeder Seite der Röhre eine Art Adapter aufgesteckt werden - schon können neue T5-Röhren in T8-Leuchten betreiben werden. Das Vorschaltgerät verbraucht deutlich weniger Strom als herkömmliche Vorschaltgeräte. Zusammen mit den Einsparungen, die sich aus der niedrigeren Leistungsaufnahme der neuen Röhren ergeben, verbrauchen die mit dem Revolux-System nachgerüsteten Leuchten 40 bis 60 Prozent weniger Strom als herkömmliche Lampen.

Riesiges Einsparpotenzial für Millionen Leuchtstoffröhren

Das Einsparpotenzial einer flächendeckenden Umrüstung ist enorm - schließlich decken in Deutschland viele Millionen Leuchtstofflampen bis zu 70 Prozent des Lichtbedarfs. Die Hälfte der dabei eingesetzten Energie könnte mit der neuen Technologie eingespart werden. Dennoch ist die Umrüstung auf T5-Systeme noch nicht weit fortgeschritten. Vinzenz Weber, Mitglied der Geschäftsleitung von Revolux, schätzt, dass höchstens 30 Prozent der Beleuchtungsanlagen in Deutschland auf dem neuesten Stand sind - eben weil bislang komplette Leuchten, also Fassungen, Starterelektronik, Rahmen und Reflektoren, ausgetauscht werden mussten. Bei Systemen, die in Decken oder Wände integriert sind, ist der Tausch besonders kostenintensiv, weshalb viele Unternehmen und Behörden trotz der Aussicht auf geringeren Energieverbrauch den Aufwand gescheut haben. Das soll sich nun ändern, denn die Installation des Adapter-Systems "Revocon" von Revolux ist um zwei Drittel günstiger als der Komplettaustausch, wie Bernhard Meyer vorrechnet: "Für den Einbau unseres Produktes brauchen Sie weder einen Elektriker, noch müssen Sie den laufenden Betrieb unterbrechen."

Amortisationszeit liegt teilweise unter zwei Jahren

Besonders interessant ist die Revolux-Lösung natürlich für Großverbraucher. Wer zig-tausende von Leuchtstoffröhren im Dauerbetrieb einsetzt, realisiert mit Revocon bei geringem Investitionsbedarf Einsparungen in Millionenhöhe. Selbst für ein mittelständisches Unternehmen mit 600 Lampen nach dem alten Standard T8 und einer Betriebszeit der Lampen von nur zehn Stunden am Tag ergibt die Umrüstung mit Revolux eine Einsparung von rund 4.000 Euro pro Jahr. Die Investition in die Umrüstung hätte sich demnach in weniger als zwei Jahren amortisiert - gespart wird aber weiterhin. Bei steigenden Energiekosten verkürzt sich die Amortisationszeit entsprechend.
Inzwischen ist man in ganz Deutschland auf die pfiffige Lösung der Stuttgarter Elektrotechniker aufmerksam geworden. So hat der Landmaschinenhersteller John Deere in seiner Hauptverwaltung in Mannheim seit zwei Jahren rund 6.000 Revocon-Systeme im Einsatz. "Die Investitionskosten von John Deere sind bereits heute amortisiert, unser Produkt hat sich uneingeschränkt bewährt", so die Aussage der Geschäftsleitung. Als Beispiel für eine Kommune, die in großem Umfang Beleuchtungsanlagen mit Revocon umgerüstet hat, nennt Meyer die Stadt Iserlohn. "Dort wurden 4.000 Lampen auf den neuen Standard gebracht, die Amortisationszeit wurde mit etwa 1,5 Jahren berechnet." Einige Industrieunternehmen haben sich für die sukzessive Nachrüstung mit Revocon-Systemen entschieden, darunter der Reifenhersteller Continental, der mit Revolux einen Rahmenvertrag über die "Fabrik-für-Fabrik-Ausstattung" mit T5-Technologie abgeschlossen hat.

"Made in Germany" geht mal wieder nach Fernost: Revocon made in China wird’s nicht geben

Auf dem Markt sind die Adapter mit "Köpfchen" seit 2004. Im laufenden Jahr rechnet die Geschäftleitung mit einer Umsatzsteigerung von 300 Prozent im Vergleich zum Jahr 2005. Selbstverständlich hat der rührige Unternehmer Meyer auch lukrative ausländische Märkte in Europa und Fernost im Visier. Die Produktion der Revocon-Komponenten wird aber in Deutschland - in Backnang in der Region Stuttgart - bleiben: Für Revolux ist die Fertigung am Standort Deutschland absolut wettbewerbsfähig. "Wir liefern Produkte "Made in Germany’ nach China und nicht umgekehrt", so Meyer.

Herausgeber:
Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH
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Friedrichstraße 10, 70174 Stuttgart
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