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Ein Ruck für die Region?

Der Vorsitzender des Forums Region Stuttgart, Wolfgang Elkart, setzt auf gemeinsame Aktivitäten mit der Wirtschaft
09.07.2014 | 

Die Region Stuttgart muss für Zuwanderer und für 18- bis 35-Jährige attraktiver werden. Dazu bedürfe es einer stärkeren Gründungsdynamik und mehr Strahlkraft in der Außenwahrnehmung. Das sind die zentralen Erkenntnisse einer Metastudie im Auftrag des Forums Region Stuttgart e. V., die deren Vorsitzender Wolfgang Elkart heute im Wirtschaftsausschuss vorgestellt hat. Auf Basis vorhandener Analysen, Studien und Untersuchungen sowie durch Expertengespräche hat die Unternehmensberatung „Management Partner“ das 30-seitige Papier „Zu gut, um in Zukunft bei den Besten dabei zu sein“ erarbeitet. Um im Wettbewerb, gerade auch um Fachkräfte, zukunftsfähig zu bleiben, dürfe sich die Region nicht auf ihre Lorbeeren ausruhen, so der Tenor.

Die Region Stuttgart sei durch die regionale Struktur und den Verband Region Stuttgart „enorm vorangekommen“, so Wolfgang Elkart. „Wenn sich die Wirtschaft noch mehr engagieren würde, könnte man aber weitere Aspekte in der Region vorantreiben“, sagte er mit Verweis auf die Region Rhein-Neckar. Das Forum Region Stuttgart möchte diese neue Form des Dialogs anstoßen und führen.

Breite gesellschaftliche Diskussion erwünscht
Werner Spec erwähnte für die CDU-Fraktion den Strategie- und Leitbildprozess und das erfolgreiche Förderprogramm zur nachhaltigen Mobilität. Er plädierte dafür, den Wandel als Chance zu begreifen. In diesem Sinne könne das Forum Region Stuttgart „einen entscheidenden Beitrag in Richtung der Wirtschaft“ leisten. „Das ist ein wichtiger Beitrag zu einer breiten gesellschaftspolitischen Debatte über Zukunft und Selbstverständnis unserer Region“, würdigte Dr. Jürgen Zieger (SPD). Die Erkenntnisse seien nicht wirklich neu, doch es gelte eine Debatte loszutreten. Dem müsse sich auch die Regionalversammlung stellen. Andreas Hesky (Freie Wähler) erkannte: „Die Diskussion um Infrastruktur als notwendige Basis für die Wirtschaft wird oft ausgeblendet.“ Das Forum Region Stuttgart solle als neutrale Plattform das Heft des Handelns bei dieser Debatte behalten.

Michael Lateier (Grüne) findet es gut, „wenn einem der Spiegel vorgehalten wird.“ Plattformen und Möglichkeiten des Austausches sowie der Kommunikation seien notwendig. Er hob auf eine intensivere Verzahnung von Hochschule und Wirtschaft ab. „So lange unsere Wirtschaft gut funktioniert, wird es schwierig sein, dass sich neue Zweige etablieren“, sagte Gabriele Reich-Gutjahr (FDP). Die regionale Identität müsse gestärkt werden. Grundlage dafür müsse eine gemeinsame Zielvorstellung sein. Friedhelm Hoffmann (Linke) vermisste in der Studie soziale Aspekte, wie bezahlbaren Wohnraum, Kindergärten oder Studiengebühren. Das solle bei der weiteren Diskussion berücksichtigt werden. Ulrich Deuschle (Republikaner) fühlte sich an Diskussionen aus der Vergangenheit erinnert. Diskussionen führten aber nicht zwangsläufig zu Ergebnissen.

Das Forum Region Stuttgart ist ein überparteilicher Verein, dem Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Umwelt, Bildung und Kultur angehören. Es greift seit 1994 gesellschaftlich und wirtschaftlich wichtige Themen der Region Stuttgart auf.

Pressemitteilung (als pdf-Datei)

 

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