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Eine Gesellschaft für die interkommunale Gartenschau

Region soll Gesellschafterin bei der Interkommunalen Gartenschau Remstal 2019 GmbH werden – solides Fundament der Zusammenarbeit
26.11.2014 | 

Der Verband Region Stuttgart soll Gesellschafter der „Interkommunalen Gartenschau Remstal 2019 GmbH“ werden. Das hat der Wirtschaftshausschuss heute einstimmig beschlossen und der Regionalversammlung empfohlen, diesem Votum in ihrer Sitzung am 10. Dezember zu folgen. Damit soll die bisherige Zusammenarbeit auf eine solide Basis gestellt werden, die die gemeinsame Finanzierung von Projekten, aber auch die Einstellung von Personal ermöglicht. 

Insgesamt sollen sich in der neuen GmbH 21 Gesellschafter gleichberechtigt zusammenschließen, um von 6. April bis 27. Oktober 2019 ein Novum in Baden-Württemberg auf die Beine zu stellen: eine Gartenschau in 16 Städten und Gemeinden entlang der Rems. Neben Kommunen und dem Verband Region Stuttgart sollen auch die drei Landkreise Rems-Murr, Ludwigsburg und Ostalb sowie die Fördergesellschaft für die Baden-Württembergischen Landesgartenschauen (bwgrün.de) in die Gesellschaft einsteigen. 

Der Verband Region Stuttgart soll eine Einlage von 1.500 Euro in die Gesellschaft leisten. Weitere Finanzierungsverpflichtungen erwachsen ihm als Gesellschafter nicht. Der Verband Region Stuttgart mische sich nicht ins operative Geschäft ein, so Regionaldirektorin Dr. Nicola Schelling. Sie nannte als „ganz zentrale Ziele“ der Interkommunalen Gartenschau aus Sicht des Verbands Region Stuttgart „die Aufwertung des Lebens- und Wohnumfelds von mehr als 330.000 Einwohnern“ sowie der „grünen Infrastruktur“ des Remstals. 

Ideengeber und Mit-Initiator
Der Verband Region Stuttgart gilt als Ideengeber und maßgeblicher Initiator für diese erste interkommunale Gartenschau im Land, die sich über eine Länge von 80 Kilometern von der Quelle in Essingen bis zur Mündung der Rems in Remseck erstrecken wird. Gut 25 Projekte hat der Verband Region Stuttgart in den letzten Jahren mit rund 1,5 Millionen Euro aus seinem Co-Finanzierungsprogramm für den Landschaftspark Region Stuttgart gefördert. Damit müsse es nicht genug sein, stellten einige Fraktionssprecher ihre grundsätzliche Bereitschaft in Aussicht, daraus Geld fürs Remstal zur Verfügung zu stellen.  

Masterplan Rems – Die Perlenschnur wird geknüpft
Die Bewerbung um die interkommunale Gartenschau im Remstal geht auf den Masterplan Remstal des Landschaftsparks Region Stuttgart zurück. Unter Federführung des Verbands Region Stuttgart hatten 2006/2007 die Städte und Gemeinden dieses Gesamtkonzept entwickelt, das bereits einzelne Projektideen enthielt. Jetzt sollen einige davon und weitere umgesetzt werden. Wie ein roter Faden zieht sich die Idee durch die Beiträge aller Städte, die Rems an ausgewählten Stellen besser zugänglich zu machen. Auch ökologische Projekte spielen eine zentrale Rolle. Ein weiteres Ziel ist es, die Lücken im Remstal-Radweg zu schließen und bis 2019 weitere landschaftlich reizvolle Abschnitte entlang Rems zu schaffen.  

Dr. Wolfgang Häfele (CDU) bezeichnete die Gründung der Gesellschaft als „Erfolgserlebnis“. Er vermisst jedoch die kaufmännischen Grundlagen in Form eines Businessplans. Irmela Neipp-Gereke (Grüne) erkannte „große Chancen“ in dem interkommunalen Projekt in Bezug auf die Gestaltung und Aufwertung von Grünflächen. „Wir sollten ein klares Signal für die interkommunale Gartenschau geben, sagte Harald Raß (SPD). Es handele sich um ein „sehr anspruchsvolles Projekt“, was den aktuellen Diskussionsbedarf in einigen Kommunen vielleicht erklärt. Andreas Hesky (Freie Wähler) sprach von „einem symbolischen Betrag“, mit dem der Verband Region Stuttgart seine Unterstützung signalisiere. Peter Rauscher (Linke) stimmte seinen Vorrednern inhaltlich zu. Ulrich Deuschle (Republikaner) sensibilisierte für die Kostenkontrolle des Geschäftsbetriebs.

Presseinformation (als pdf-Datei

 

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