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Familienfreundliche Hochschule in stilvollem Ambiente

Hochschulen in der Region Stuttgart (2): Studieren an der Universität in Hohenheim - Spitzenforschung und eine der schönsten Campusanlagen Deutschlands
Stuttgart, 27.03.2009 | 

Studieren in Hohenheim ist einfach schön. Mit großzügigem Grün und exotischen Pflanzen rund um das Hohenheimer Schloss gehört das Universitätsgelände zu den stilvollsten Campusanlagen in Deutschland. Nur wenige Kilometer von der Stuttgarter City entfernt, ist hier das traditionsreiche Flair einer Universität zu spüren, die in und um die historischen Räumlichkeiten des Hohenheimer Schlosses untergebracht ist. Dieses ist von einem modernen Campus umgeben, der neben den universitären Einrichtungen den Botanischen und Exotischen Garten sowie drei Museen einschließt. In der Bereichsbibliothek lernen und lesen die Studierenden der Universität Hohenheim noch heute in den Räumen, in denen bereits Herzog Carl Eugen arbeitete.

Doch das beschaulich-ländliche Flair zeigt nur eine Seite der Universität. In Hohenheim verbinden sich moderne Lehre und Spitzenfoschung. Drittmitteleinnahmen in Höhe von 23 Millionen Euro bieten entsprechenden Spielraum. An der Fakultät Naturwissenschaften untersuchen die Wissenschaftler ein weites Spektrum aktueller Schlüsselthemen der Lebenswissenschaften (Life Sciences). Einzigartig in Deutschland und im Hinblick auf die Berufsperspektiven der Studierenden besonders attraktiv ist die Kombination der naturwissenschaftlichen Schwerpunkte, der unmittelbare Zugang zu fachnahen Bereichen der Medizin und Technologie sowie zu Agrar- und Sozialwissenschaften.

Die zwischen 1771 und 1793 von Herzog Carl Eugen erbaute Schlossanlage, die zeitweise Residenz war, hat sich zu einer hochmodernen und äußerst renommierten Universität entwickelt, deren Lehrstoff die Zukunft im Blick hat. Über 6.000 Studierende sind an der Universität Hohenheim eingeschrieben, darunter knapp 1.000 aus 200 verschiedenen Ländern. Sie werden von 113 Professorinnen und Professoren unterrichtet, die an drei verschiedenen Fakultäten (Agrar-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften) in 28 Studiengängen lehren. Die Ursprünge der Universität reichen bis in das Jahr 1818 zurück, als König Wilhelm I. von Württemberg in Hohenheim eine landwirtschaftliche Unterrichts- Versuchs- und Musteranstalt schuf. 1847 wurde die Institution zur Landwirtschaftlichen Akademie erhoben, 1904 in Landwirtschaftliche Hochschule Hohenheim umbenannt und firmiert seit 1967 unter dem Namen "Universität Hohenheim (Landwirtschaftliche Hochschule)". Ein Jahr später wurde aus den Wirtschaftswissenschaften eine eigene Fakultät.

Beste Rahmenbedingungen für das Studium

Die Naturwissenschaften in Hohenheim haben ihren Schwerpunkt in Biologie, Ernährungs- sowie Lebensmittelwissenschaft. Teile dieser Forschung werden in interdisziplinären Forschungszentren wie dem Life Science Center durchgeführt. Die Institute kooperieren fakultäts- und universitätsübergreifend, vor allem mit den benachbarten Universitäten Stuttgart und Tübingen.

Die agrarwissenschaftliche Fakultät deckt viele Facetten des existenziellen Wissenchaftszweiges ab: globale Ernährungssicherung, Qualität und Sicherheit in der Nahrungskette, nachwachsende Rohstoffe und Bioenergie, Anpassung landwirtschaftlicher Produktionssysteme an die Folgen des globalen Wandels, inbesondere Klimaveränderungen und Wasserverfügbarkeit, sowie die Nutzung genomischer Vielfalt in der landwirtschaftlichen Produktion.

Die betriebswirtschaftliche Fakultät ist, gemessen an der Anzahl der Studierenden - rund 55 Prozent - die größte Fakultät. In der Lehre wurde durch die Umstellung der Diplom- auf die Bachelor-Studiengänge das gesamte Lehrprogramm gestrafft und im Hinblick auf die Berufsqualifizierung optimiert. Die im Oktober 2009 begonnenen Master-Studiengänge bieten verstärkt wissenschaftliche und methodisch anspruchsvolle Lehrinhalte an und bereiten auf eine Promotion vor. Ein besonderer Schwerpunkt der Forschungsaktivitäten liegt auf dem Gebiet der Innovations- und Dienstleistungsökonomie.

Die Universität in Hohenheim bietet beste Rahmenbedingungen zum Studieren. In der Bibliothek, die über einen sehr großen Zeitungs- und Zeitschriftensaal verfügt, kann dank langer Öffnungszeiten ungehindert gelernt und recherchiert werden. Für ihre Arbeiten und Internet-Recherchen stehen den Studierenden fünf Computerräume zur Verfügung. Die kostenfreie Internetnutzung mit eigenem E-Mail-Account, lange Öffnungszeiten und die Betreuung durch Mitarbeitende des Rechenzentrums machen dieses Angebot besonders attraktiv. Im Sprachenzentrum und der dazugehörigen Mediothek werden neben Sprachkursen auch Lernprogramme für rund 60 Sprachen angeboten. Ein umfangreiches Sport- und Kulturprogramm vervollständigt das Angebot.

Die familiengerechte Hochschule wird gelebt

Fakultätsübergreifende Forschungsvorhaben vernetzt die Universität Hohenheim in fünf wissenschaftlichen Zentren, die die interdisziplinäre Forschung koordinieren und mit besonderer wissenschaftlicher Ausstattung unterstützen. Der Universität sind vier Landesanstalten angegliedert, die sich der anwendungsorientierten Forschung widmen. Den Transfer in die Praxis unterstützen die der Fakultät Agrarwissenschaften zugeordneten fünf Versuchsstationen als kooperierendes, zentrales und intensiv genutztes Forschungs- und Ausbildungsinstrument der Universität. In Hohenheim warten zudem viele Preise und Stipendienmöglichkeiten auf begabte Studierende, darunter viele, die von Unternehmen oder Institutionen aus der Region ausgelobt werden.

2004 wurde die Universität Hohenheim als erste baden-württembergische Universität mit dem Zertifikat als "Familiengerechte Hochschule" ausgezeichnet und 2007 erneut auditiert. Eine Kinderkrippe und drei Kindertagesstätten nehmen den Nachwuchs sowohl von Studierenden als auch Mitarbeitern der Universität auf. Wenn die anderweitig organisierte Kinderbetreuung ausfällt, hilft der Babysitterpool oder es springt die "Kinderfeuerwehr" ein. Zwei Betreuerinnen kümmern sich um Kinder ab dem Säuglingsalter. Seit zehn Jahren gibt es die Hohenheimer Campusferien - ein Angebot für Schulkinder und deren jüngere Geschwister. Es soll die an der Uni studierenden oder arbeitenden Eltern entlasten und gleichzeitig den Kindern den Arbeitsplatz ihrer Eltern näherbringen.

Die Familienfreundlichkeit beschränkt sich nicht allein auf Kinderbetreuung. Sie wird in vielen Facetten gelebt. Dazu gehören unter anderem flexible Arbeitszeiten und Prüfungstermine, Wiedereinstiegs- und Kontaktstipendien nach der Familienpause oder ein neues Förderprogramm mit finanzieller Unterstützung für Wissenschaftlerinnen mit Kind, die promovieren oder sich habilitieren.

Kinder sind an der Universität willkommen. Die Hohenheimer Kinderuni bringt mit eigens gestalteten Vorlesungen und offenen Lehrveranstaltungen Schülerinnen und Schülern auf kurzweilige Weise die Welt der Wissenschaft näher. Die Veranstaltungen des Studium schnupperale richten sich an Acht- bis Zwölfjährige. Interessierte Schüler der Klassen 11 bis 13 erhalten in derselben Veranstaltungsreihe Einblicke in verschiedene wissenschaftliche Fachgebiete, das Leben an der Universität und die Anforderungen, die sie an der Uni erwarten. Hochbegabte junge Menschen der Sekundarstufe II an Gymnasien können im Rahmen des Projektes "Frühstudium - Schüler an der Universität" an regulären Lehrveranstaltungen teilnehmen und Leistungsscheine erwerben.

Auch für den Wochenendausflug bietet sich der universitäre Rahmen an. Gleich drei Museen warten darauf entdeckt zu werden: das Deutsche Landwirtschafstmuseum, das Zoologisch-tiermedizinische Museum und das Museum zur Geschichte Hohenheims im Spielhaus des Exotischen Gartens. Dieses Gebäude ist der letzte erhaltene Zeuge eines 60 Gebäude umfassenden Miniaturdorfes, das sich Herzog Carl Eugen dort als Vergnügungspark errichten ließ. Ein Spaziergang durch die kunstvoll angelegten und mit außergwöhnlichen Pflanzen und Gehölzen bestückten Hohenheimer Gärten, zu dem auch ein Weinberg und eine Schafweide gehören, ist ein besonderer Genuß. Als Friedrich Schiller darin wandelte, schrieb er: "Aber die Natur, die wir in dieser englischen Anlage finden, ist (...) mit Geist beseelte und durch Kunst exaltierte Natur, (...)". Hungrige Besucher, die eine andere Form des Zusammenspiels von Kunst und Natur suchen, finden den Weg in die ehemalige Mensa der Universität, die unter dem Namen Speisemeisterei firmiert, ehemals mit Michelin-Sternen dekoriert war und nach einem Redesign erneut ein besonderer Ort, um stilvoll zu speisen.

www.uni-hohenheim.de

https://www.uni-hohenheim.de/museen.html

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