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Im Flug über die Kunstwerke

75.000 Besucher im einzigen rein virtuellen Museum der Welt: Öffentliche Skulpturen lassen sich über Google Earth ansteuern
Stuttgart, 14.07.2010 | 

Das erste virtuelle Kunstmuseum weltweit "steht" in Stuttgart und hat gut ein Jahr nach seiner Eröffnung im Frühjahr 2009 bereits 75.000 Besucher zu verzeichnen - so viele Klicks hat die Hajek-Kunststiftung mittlerweile gezählt. Auf der Seite http:// www.hajekmuseum.de sind 700 Werke des Stuttgarter Bildhauers Otto Herbert Hajek (1927-2005) zu sehen. Während viele Museen und Sammlungen ihre Bestände im Internet präsentieren, handelt es sich bei dem Hajek Museum um das einzige, rein virtuelle Museum im Internet. Das außergewöhnliche Museum bietet seit neuestem eine weitere Option. Ausgewählte Hajek-Plastiken, die im öffentlichen Raum stehen, können über Google-Earth "angeflogen" werden.

Otto Herbert Hajek wurde besonders durch seine Skulpturen im öffentlichen Raum bekannt. Seine sogenannten Stadtikonographien stehen auf der ganzen Welt auf öffentlichen Plätzen. Kurz vor seinem Tod hat der Künstler 700 Werke, darunter sein gesamtes druckgrafisches Werk und zahlreiche Gemälde und Skulpturen der baden-württembergischen Sparda-Bank vermacht mit der Bedingung, diese der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.Sie machte aus der Not eine Tugend und baute kein Museum, sondern ließ den Stuttgarter Architekt Elmar Gauggel und das auf Visualisierungen und virtuelle Realität spezialisierte Unternehmen Visenso aus dem benachbarten Fellbach ein digitales Museum entwerfen.

Sie haben - wie bei einem realen Gebäude - das Modell des Museums mit Eingang, Empfangsbereich, Ausstellungsräumen sowie einem Archiv entwickelt und das digitale Museum in eine idyllische Landschaft eingebettet. Hinter jedem Kunstobjekt stehen riesige Datenmengen, die spezielle Komprimierungsverfahren durchlaufen mussten, um nutzbar zu werden. Besucher haben die Möglichkeit, von Raum zu Raum zu gehen und jedes Exponat per Mausklick aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Dabei können sie Informationen über das Werk lesen oder hören und an speziellen Führungen teilnehmen.

100 wechselnde Werke sind ständig ausgestellt. Aktuell sind nun auch die 22 Druckgrafiken aus der 1965 entstandenen Mappe "Briefe des Paulus an die Korinther" zu sehen. Ergänzt werden sie mit Serigraphien, die als Vorformen der Werke in der Mappe gelten, sowie durch Plakate. In einem Archivzimmer steht der gesamte Bestand per Mausklick bereit. Einige Werke sind käuflich und können bei der Stuttgarter Galerie Schlichtenmaier real bestellt werden.

www.hajekmuseum.de
www.visenso.de

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