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Im Winterwald

Der Schwäbische Wald vor den Toren Stuttgarts bietet jede Menge Winterfreuden
Großerlach, 10.01.2012 | 

Verschneite Tannen und phänomenale Ausblicke unter der Wintersonne - diese Konstellation findet man nicht allein auf der Schwäbischen Alb. Nordöstlich von Stuttgart erstreckt sich der Schwäbische Wald, der nicht nur im Sommer für Wanderer und Badelustige seine Reize entfaltet.

Die einsam gelegene, waldreiche Landschaft wäre ohne weiteres als Drehort für das Wirtshaus im Spessart geeignet: In Großerlach spukte es noch im 20. Jahrhundert. Im Jahr 1916 erlangte das Bauernhaus der Witwe Kleinknecht deutschlandweite Aufmerksamkeit, weil Gegenstände im ganzen Haus die Bewohner terrorisierten.

Viele Orte liegen auf einer Höhe von 500 Metern. Machte die raue Höhenlage den Bewohnern früherer Jahrhunderte das Leben schwer, so freuen sich heute viele über ideale Voraussetzungen für den Wintersport vor der Haustür. Wer über idyllische Loipen spurt oder auf einem der zahlreichen zugefrorenen Seen die Schlittschuhe kratzen lässt, genießt den Freizeitwert vor einer grandiosen Naturkulisse.

Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein erwarb die Bevölkerung ihren Unterhalt mit dem Reichtum der dichten Wälder. Die Einwohner der verstreut liegenden Weiler und Höfe verdienten ihr Brot nicht nur als Holzfäller, sondern betrieben auch Brennholzflößerei, produzierten Dachschindeln oder arbeiteten als Köhler. Viele Männer gingen auch als Hausierer mit allen mit Käse, Holz- und Glaswaren sowie Nüssen auf Reisen, um ihre Familien zu ernähren. Erst die zunehmende Industrialisierung des Neckartales ermöglichte andere Möglichkeiten des Geldverdienens.

Heute laden zahlreiche Lifte, Loipen, Natureisbahnen und Schneeschuhwanderwege im Winter zu einem Besuch im Schwäbischen Wald ein. Bei beschaulichen Pferdeschlitten- oder Kutschfahrten lässt sich der Winterwald auf besondere Weise genießen. Und zum Après-Ski gibt es hier keine Hüttengaudi, sondern gemütliche Gastwirtschaften erwarten die hungrigen Gäste.

Zur Geschichte des Schwäbischen Waldes gehört neben dem Weltkulturerbe des Obergermanischen Limes auch der Silberbergbau. Der stillgelegte Silberstollen in Großerlach kann besichtigt werden. Auch die Glasmacherei blühte jahrhundertelang, da die Glashütten ihren enormen Holzbedarf aus den umliegenden Wäldern deckten. Einen kleinen Einblick bietet das Glasmuseum in Wüstenrot.

www.schwaebischerwald.com

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