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Keine Luftnummer - zweifacher Designpreis für Festo

Mit visionärem Design verbindet der Global Player aus der Region Stuttgart Grundlagenforschung, Kommunikation und Marketing
01.03.2010 | 

Keine Luftnummer -Zweifacher Designpreis für Festo

Mit visionäresm Design verbindet der Global Player aus der Region Stuttgart Grundlagenforschung Kommunikation und Marketing

Die Riesenqualle hebt ab, schwebt majestätisch durch den Raum und landet elegant auf dem Boden. Air Jelly ist eine funkferngesteuerte fliegende Qualle. Sie sorgte - ähnlich wie die schwimmenden Pinguine oder ihre Zwillingsschwester AquaJelly auf Messen und Veranstaltungen im vergangenen Jahr weltweit für Furore. Für das Zukunftskonzept der Air Jelly ist Festo im Bereich Kommunikationsdesign mit dem Designpreis der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Einen weiteren Preis gab es im Produktdesign für die Druckluftaufbereitungseinheit MS9, die hohe Sicherheit bietet und bei Installation und Wartung viel Zeit spart.

Beim Designpreis der Bundesrepublik Deutschland messen sich die Besten der Besten. Die begehrte Auszeichnung wird auch als "Preis der Preise" bezeichnet, da das eingereichte Produkt bereits im Vorfeld anderweitig ausgezeichnet sein muss. Die zweifache Auszeichnung für den Global Player in der Fabrik- und Prozessautomatisierung mit Stammsitz in Esslingen ist indes nicht verwunderlich. Bei Festo ist gutes Design seit vielen Jahren ein fester und essentieller Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Allein in den vergangenen fünf Jahren hat Festo an die 70 nationale und internationale Design Awards erhalten.

Schlüssiges Design erleichtert die Arbeit

Design ist viel mehr als eine hübsche Verpackung. Eine schlüssige Gestaltung erleichtert beispielsweise die Einarbeitung der Mitarbeiter an neuen Werkzeugen. Die ausgezeichnete MS-Reihe ist der Treiber für den Weltmarkt der Wartungsgeräte und kommt in der Automatisierungstechnik - von der Nahrungsmittel- bis zur Automobilindustrie zum Einsatz. Da der Zeit- und Kostendruck den Fertigungsalltag der Industrie bestimmt, Maschinen ständig komplexer werden, die Markteinführung neuer Produkte in immer kürzeren Zeitabständen erfolgt und nicht überall gleich gut qualifizierte Mitarbeiter zur Verfügung stehen, wird durchdachtes Design an der Schnittstelle Mensch-Maschine zunehmend ein Schlüsselfaktor im globalen Wettbewerb.

Eine sorgfältige Gestaltung lässt überdies auf innere technische Sorgfalt schließen. "Unser Design vermittelt Kunden ein Gefühl der Sicherheit, dass unser Produkt das hält was es verspricht", verdeutlicht Karoline von Häfen, Leiterin Product Design Processing bei Festo, die Zielsetzung des Unternehmens.

Zukunftsweisendes Design erfolgreicher als klassiche Werbung

Nicht zuletzt zeigt Festo als designorientiertes Unternehmen mit spektakulären Visionen wie Airjelly, dass technische Produkte ebenso nützlich wie künstlerisch spannend sind. Die öffentliche Aufmerksamkeit quer durch die Medien ist erfolgreicher als aufwendige Werbemaßnahmen. Fernsehsender rund um den Globus zeigen die technischen Visionen von Festo, Zeitungen und Magazine berichten mit großen Farbseiten und bei Youtube sind die Videos ein Renner. Allein der Film über die fliegende Qualle hatte bislang fast eine halbe Million Aufrufe zu verzeichnen. Viele Kommentatoren zeigen sich ergriffen von der Schönheit der Technik in Bewegung, finden Airjelly und Co. einfach "cool" oder fragen gleich, "kann man die Dinger kaufen?"

Mit außergewöhnlichem Design und technischen Visionen hat sich Festo vom unscheinbaren Maschinenbauer zur unverwechselbaren Marke entwickelt. "Gutes Design als Differenzierungsmerkmal ist gerade in Krisenzeiten ein wichtiger Wirtschaftsfaktor", erklärt Andrej Kupetz, fachlicher Leiter und Geschäftsführer des Rats für Formgebung. Festo verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, in dem Design gleichermaßen Kommunikation wie Innovation vermittelt.

Konsequentes Corporate Design

Festo gehört zu den Unternehmen, die mit einem konsequent einheitlichen Erscheinungsbild als starke und unverwechselbare Marke wahrgenommen werden. Die Corporate Identity erstreckt sich quer durch das Unternehmen, vom Logo bis zum Briefbogen, von der Architektur bis zum Kantinenbesteck. Die durchgängige Farbgebung in Blau, Silber und Schwarz verbunden mit einheitlichen Formmerkmalen finden sich in der gesamten Festo-Welt. Markus Fischer, Leiter Corporate Design bei Festo, erläutert: "Mit einem ganzheitlichen Design erreicht Festo einen sehr hohen Wiedererkennungswert bei seinen Kunden."

Diese konsequente Strategie, die das Unternehmen seit rund 15 Jahren verfolgt, sorgt dafür, dass Produkte von Festo schnell und einfach wiedererkannt werden. Dem Anwender sollen sich diese unterschiedlichen Einsatzzwecke und die jeweilige Bedienung quasi von selbst erschließen", erläutert Karoline von Häfen, Leiterin Product Design Processing. So symbolisiert das spezielle Festo-Blau nicht nur die Luft - essenzielles Werkzeug des Pneumatikspezialisten - "wir verwenden den Farbcode in einem klar definierten Zusammenhang. Diese Farbe zeigt bei Festo an, dass etwas von Hand betätigt, bedient, eingestellt oder bewegt werden kann. Dieser Hinweis ist leicht zu lernen und dient übergreifend für alle Produkte bei Festo der intuitiven Benutzerführung."

Die mit dem Designpreis ausgezeichnete AirJelly sei "Corporate Identity einmal anders", begründet Johannes Erler, Jury-Mitglied des Deutschen Designpreises die Entscheidung. "Visionär, mutig und genau deshalb auffällig und gut." Festo-Vorstandssprecher Dr. Eberhard Veit hebt hervor: "Unternehmen müssen sich immer wieder fragen: Was macht sie einzigartig? Wir setzen auf unser Bionic Learning Network und Future Concepts als eine Plattform, um neue Produkte oder Produktideen aufzuspüren und deren Marktrelevanz zu testen. Mit unseren Future Concepts sichern wir nachhaltig unseren Vorsprung im globalen Wettbewerb."

Natur als Inspirationsquelle nutzen

Das Bionic Learning Network ist Teil des Engagements von Festo in der technischen Aus- und Weiterbildung - auch hier ist Festo Weltmarktführer. Das Netzwerk ist ein Verbund von Festo mit namhaften Hochschulen, Instituten und Entwicklungsfirmen und hat sich als fester Bestandteil der Innovationsprozesse des Unternehmens etabliert.

Festo setzt auf die Bionik, die Vorbilder der Natur als Inspirationsquelle nutzt. Aus visionären Prototypen wie Airjelly lassen sich neue Anwendungsgebiete der Zukunft ausloten und Ansätze für neue sowie bessere Produkte entwickeln. Dass ein hochtechnisiertes Objekt wie Airjelly so fasziniert, liegt neben der Ästhetik des bionischen Designs darin, dass die Luftqualle in jede Raumrichtung zu "schwimmen" kann. Über acht Tentakeln, die den bionischen Fin Ray Effect aus der Bewegung der Fischflosse nutzen, bewegt sich AirJelly fort. Die Steuerung erfolgt dabei einzig durch Gewichtsverlagerung des Pendels. Die Fortbewegung durch eine muskelähnliche Bewegung war bislang in der "Leichter-als-Luftfahrt" nicht bekannt. Die mit Helium gefüllte AirJelly, die einzig von zwei Akkus angetrieben wird, ist damit das erste Indoor-Flugobjekt, das dieses Antriebskonzept einsetzt.

www.festo.de

www.festo.com/bionic

www.festo.com/cms/de_de/9726.htm

www.youtube.com/watch

Das Unternehmen

Festo ist ein weltweit führender Anbieter von Automatisierungstechnik und Weltmarktführer in der technischen Aus- und Weiterbildung. Das Produktprogramm umfasst rund 30 000 Produkte und Systeme für die Fabrik- und Prozessautomation. Festo hält 2.900 Patente weltweit und entwickelt jährlich Hunderte von Neuheiten und beliefert mehr als 300 000 Industriekunden aus über 200 Branchen - von der Nahrungsmittel- bis zur Automobil- oder Elektronikindustrie. 13.500 Mitarbeiter an 250 Standorten in 176 Ländern erwirtschaften 1,7 Milliarden Euro Umsatz. Der Bereich Didactic bietet professionelle, industrienahe Qualifizierungslösungen - von Seminaren, Trainings und Consulting über E-Learning und Lernsysteme bis hin zur schlüsselfertigen Ausrüstung von Lernzentren.

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