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Kleine große Künstler

Projekt des Kunstmuseums und der Robert-Bosch-Stiftung fördert Kreativität und Sinnesbildung in Kindergarten
Stuttgart, 06.10.2010 | 

Früh übt sich, wer ein Meister werden will: diesem Motto folgten rund 60 Stuttgarter Kinder, die mit ihren Kindertagesstätten am Forschungsprojekt "Kleine große Künstler" teilnahmen. Die Jüngsten unter ihnen waren gerade einmal drei Jahre alt. Initiiert vom Kunstmuseum Stuttgart und von der Robert Bosch Stiftung gefördert, "stand hinter dem auf über zwei Jahre angelegten Modellprojekt das Ziel, ein nachhaltiges Kunstvermittlungsangebot zur Förderung der Kreativität und Sinnesbildung zu entwickeln", erläutert Eva Klingenstein vom Kunstmuseum das Konzept. "Unser Ziel ist es, die musisch-ästhetische Bildung stärker in Kindergärten zu verankern."

In den vergangenen 24 Monaten haben vier ausgewählte Stuttgarter Kindertagesstätten mit einem sozial repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung gemeinsam mit dem museumspädagogischen Dienst des Kunstmuseums neue Vermittlungsformen im künstlerisch-pädagogischen Bereich erprobt. Die Erzieherinnen erhielten hierfür eine eigens ausgerichtete Fortbildung. Wissenschaftlich begleitet und evaluiert wurde das Modellprojekt vom Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Koblenz.

Die Ergebnisse der kleinen Künstler kommen im Kunstmuseum derzeit groß raus. Eine bunte Ausstellung zeigt die vielfältigen und äußerst beachtenswerten Ergebnisse dieses Projekts, das Kindern bereits ab einem Alter von drei Jahren einen sinnlichen und entwicklungsgemäßen Zugang zu unterschiedlichen Kunstformen eröffnet, die Sinnesbildung in der frühen Entwicklungsphase fördern, aber auch unterschiedliche kreative Ausdrucksformen und Gestaltungsprozesse anregt und nicht zuletzt die sprachliche Artikulation des Erlebten zu fördern.

Nachdem das Projekt nun erfolgreich beendet wurde, "ist geplant, das Angebot im Kunstmuseum Stuttgart auf alle Kindertagesstätten im Stadtgebiet und in der Region auszuweiten", sagt Eva Klingenstein. Langfristig soll es möglich sein, das erarbeitete Angebot auf vergleichbare Institutionen überregional zu übertragen.

Während der Projektlaufzeit von zwei Jahren ist unter anderem das Themenheft "Adolf Hölzel für Kinder" entwickelt worden. Es richtet sich an Erzieher und Erzieherinnen in Stuttgart und der Region ebenso wie an Familien mit Kindern ab vier Jahren. Angeregt durch die farbenfrohen Werke von Adolf Hölzel, die als Sammlungsschwerpunkt dauerhaft im Kunstmuseum zu sehen sind, sollen Kinder hier zum kreativen Arbeiten angeregt werden.

Auch zur kürzlich erst eröffneten Sonderausstellung "Eat Art", die bis 9. Januar 2011 zu sehen ist, erscheint ein Begleitheft für Kinder, das zum Betrachten und Diskutieren und zur anschließenden kreativen Tätigkeit anregen soll. Des weiteren bietet der museumspädagogische Dienst Informationsveranstaltungen für Erzieherinnen und Erzieher an und stellt eigens zum Thema Eat Art entwickelte Materialien und Aufgaben vor, um die pädagogische Arbeit mit einem Museumsbesuch zu verknüpfen.

KLEINE GROSSE KÜNSTLER
2. Oktober - 31. Oktober 2010
www.kunstmuseum-stuttgart.com

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