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Mistgabel trifft Hightech

Tag der offenen Tür: Der Ihinger Hof ist eines der größten Innovationszentren für agrarwissenschaftliche Forschung
Renningen, 14.08.2008 | 

Von der Initiative "Deutschland - Land der Ideen" wurde die Versuchsstation Ihinger Hof der Universität Hohenheim als "Ausgewählter Ort" geehrt. Am 21. August von 9:30 Uhr - 17 Uhr öffnet sie am Standort Ihinger Hof in Renningen seine Tore zu einem Erlebnistag der besonderen Art.

Der Ihinger Hof ist deutschlandweit eines der größten Innovationszentren für agrarwissenschaftliche Forschung und Lehre, dessen Schwerpunkt in der präzise gesteuerten und kontrollierten Landwirtschaft liegt.

Dort wird es jede Menge zu entdecken geben: Schätze finden mit Satelliten-Navigation, Feldroboter bauen, intelligente Traktoren bestaunen, eine Felderrundfahrt, Kartoffeln ernten, Rinder füttern, Ponyreiten. Für Kinder bis zwölf Jahren in Begleitung eines Erwachsenen veranstaltet die Versuchsstation Ihinger Hof der Universität Hohenheim diesen Erlebnistag exklusiv für die kleinen "Landwirte von morgen". Angeboten wird ein Tag voller Erlebnisse und Visionen im Rahmen des Studiums schnupperale der Universität Hohenheim.

Der Ihinger Hof ist ein gutes Beispiel, was wir hierzulande bewegen können. Mit Innovationskraft, Gestaltungswillen und wissenschaftlicher Leidenschaft schreibt die Universität Hohenheim hier jeden Tag ein Kapitel Zukunftsgeschichte der Landwirtschaft", sagt Alexander Klose, Vertreter der Initiative "Deutschland - Land der Ideen"

Auf dem Programm steht an diesem Tag die Begegnung zwischen dem Heute und Morgen. Die Universität Hohenheim präsentiert, was heutzutage in der Landwirtschaft alles machbar ist und das ist High-Tech.

Hierzu gehören GPS-gesteuerte Traktoren, Modellflugzeuge, die mit Hilfe von Digitalkameras und Sensoren den Feldbestand analysieren, Kameras, die Unkräuter erkennen sowie eine Feldroboter-Werkstatt. Eine besondere Attraktion werden die GPS-Schatzsuche sowie Feldrundfahrten mit modernsten Schleppern sein. Näher dran an Tieren und Pflanzen sind die Besucher bei der Tierfütterung im Rinderstall, beim Ponyreiten auf der Koppel, im Schaubeet, wenn die verschiedenen Kulturpflanzen erklärt werden oder auf dem Kartoffelfeld bei der Ernte.

"Wenn sich der Ihinger Hof einen Tag lang für zahlreiche Kinderhände und -augen öffnet, dann soll das nicht nur Spaß bringen, sondern auch die Botschaft vermitteln, dass Precision Farming und Landwirtschaft für unsere Kinder Zukunft hat", erklärt Dr. Wilfried Hermann, Leiter des Ihinger Hofes, die Grundidee des Erlebnistages. "Wir wollen der Generation von morgen vermitteln: Landwirtschaft ist weder altmodisch noch langweilig, sondern High-Tech. Wir möchten die neue Technik den Jüngsten näherbringen. Sie sollen anfassen und selbst ausprobieren dürfen."

High-Tech auf dem Bauernhof von morgen, das bedeutet, dass Kameras und Sensoren Unkraut, Nährstoffmangel, Pflanzenkrankheiten und Bodenbeschaffenheit erkennen. Notwendige Maßnahmen können mit Hilfe der modernen Ausstattung punktgenau durchgeführt werden. Mit einem GPS erfolgt die Orientierung auf dem Feld und die Steuerung der Traktoren, so dass der Boden nur dort gelockert wird, wo später Pflanzen wachsen.

Düngemittel und Pflanzenschutz werden nur bei tatsächlichem Bedarf eingesetzt. Bei der Ernte wird der Mähdrescher allein automatisch gelenkt, er zeichnet zugleich Ertrag und Proteingehalt auf. Vor dem Hintergrund einer wachsenden Weltbevölkerung ist High-Tech-Forschung in der Landwirtschaft der Schlüssel für eine zukunftsgerichtete und nachhaltige Nahrungsmittel- und Bioenergieerzeugung.

www.ihinger-hof.de

www.land-der-ideen.de

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