Suche

presseservice.region-stuttgart.de

Mit der "Sackkarre" auf Streifzug durch Stuttgart

Stuttgart, 19.08.2010 | 

Was hat zwei Räder und einen Elektromotor? Klar, ein Elektroroller. Eine besondere Spezies ist der Segway, der im Stehen gefahren wird. Die Fahrzeuge, die einer elektronischen Sackkarre nicht unähnlich sind, traf man bislang eher als Spaß- und Werbemobil auf Messen und Events an. Seit kurzem lässt sich die Region Stuttgart mit diesem neuen Fortbewegungsmittel erkunden. Stuttgart Marketing bietet in Kooperation mit der Firma eMove aus Jettingen bei Herrenberg ein Sightseeing der neuen Art an.

"Wir wollen damit ein neues Publikum ansprechen, das sich für normale Stadtführungen nicht so interessiert", sagt Touristikchef Achim Dellnitz. In Deutschland gilt das beliebte Trendfahrzeug Segway zur Zeit als "neuestes" und innovativstes Fortbewegungsmittel: Der umweltschonende Elektromotorroller auf zwei Rädern mit Lenkstange wird intuitiv mit Körperbewegung gesteuert. Nach einer kurzen Einführung sind die Teilnehmer fahrbereit. Die Segways sind bis zu 20 km/h schnell und ermöglichen mit einer Reichweite von bis zu 40 Kilometern eine ausgedehnte Erlebnistour, erst dann müssen sie wieder an die Steckdose.

Ausgangspunkt der Tour ist die S-Bahn Haltestelle "Neckarpark" an der S-Bahn-Linie 1. Nach einer kurzen Einweisung verläuft die Tour am Mercedes-Benz Museum und der gleichnamigen Arena vorbei. Es geht am Cannstatter Wasen entlang, danach passiert die Gruppe das Theaterschiff in Bad Cannstatt. In Münster geht die Route mitten durch den Ort, dann folgt man dem Halbhöhenweg in Freiberg durch die Weinberge über Hofen zum Max-Eyth-See. Zurück verläuft die Fahrt über den Neckartalradweg bis zum Ausgangspunkt.

Segways gibt es seit knapp zehn Jahren. Die ursprüngliche Idee dieser amerikanischen Entwicklung war es, eine individuelle innerstädtische Fortbewegungsmöglichkeit zu bieten und verstopfte Städte vom Autoverkehr zu entlasten. So steht der Fahrer des Segway zwischen zwei nebeneinander angeordneten Rädern auf einer Plattform und hält sich an einer Lenkstange fest. Die Räder werden über Einzelradantrieb von zwei separaten Elektromotoren angetrieben. Unterschiedliche Drehzahlen der Räder ermöglichen eine Kurvenfahrt wie bei Kettenfahrzeugen.

Die Besonderheit der Segways liegt darin, dass sie sich selbst ausbalancieren. Ein computergesteuerter Regelkreis lässt den Segway automatisch in die Richtung fahren, in die sich der Fahrer lehnt.

Die Tour bis zum Max-Eyth-See ist auf Kleingruppen von bis zu sechs Personen ausgelegt und für (beinahe) jeden geeignet. Der bislang älteste Teilnehmer war immerhin 84 Jahre alt. Ansonsten gilt ein Mindestalter von 16 Jahren sowie für die Jüngeren die Voraussetzung eines Mofaführerscheins. Für Leicht- oder Schwergewichte sind die Roller nicht geeignet. Wer also unter 45 oder über 115 Kilogramm wiegt, muss sich ein anderes Fortbewegungsmittel auf Rädern suchen.

"Die Resonanz auf die neuen Segway-Touren hat unsere Erwartungen übertroffen", sagt Dellnitz. " Alle fünf bisherigen Termine waren komplett ausgebucht. Das Angebot stößt auf so großes Interesse, dass die Stuttgart-Marketing GmbH bereits im Oktober neue Termine angesetzt hat." Darüber hinaus sind auf Anfrage zusätzliche Touren buchbar.

www.stuttgart-tourist.de

Wirtschaftsförderung Region Stuttgart auf Twitter

Sommerfest beim Popbüro Region Stuttgart! Vier tolle Bands begleiten den Abend musikalisch. 27.7., ab 17 Uhr im Röm… https://t.co/qyV1iVir7g · vor 9 Stunden
Flächensparen im Gewerbebau: 24.7., 13 Uhr, Haus der Architekten, Stuttgart. Beispiele für flächensparendes Bauen,… https://t.co/WciNlAsn8f · vor 2 Tagen
RT @Ideenwerkbw: Workhackathon Stuttgart 2018: Dem Chef einmal die ganze Wahrheit sagen https://t.co/dBpCnq8w7y #Hackathon @WRS_GmbH @vit… · vor 3 Tagen