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Mit einem Mausklick vor Hajeks Kunstwerken

Europas erstes virtuelles Kunstmuseum eröffnet
Stuttgart, 23.04.2009 | 

Das erste virtuelle Kunstmuseum Europas hat im Internet eröffnet. Es stellt 700 Werke des weltweit bekannten Künstlers Otto Herbert Hajek auf 1.200 Quadratmetern aus. Tag und Nacht können so die Besucher die Kunstwerke des lange Zeit in Stuttgart lebenden Künstlers bestaunen.

Otto Herbert Hajek wurde besonders durch seine Skulpturen im öffentlichen Raum bekannt. Seine sogenannten Stadtikonographien stehen auf der ganzen Welt auf öffentlichen Plätzen. Kurz vor seinem Tod hat der Künstler 700 Werke, darunter sein gesamtes druckgrafisches Werk und zahlreiche Gemälde und Skulpturen der baden-württembergischen Sparda-Bank vermacht, mit der Bedingung, diese der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Doch wie ist dies ohne ein eigenes Museum umsetzbar? Die Kunststiftung der Bank engagierte den Stuttgarter Architekt Elmar Gauggel und das für Visualisierungen und virtuelle Realität spezialisierte Fellbacher Unternehmen Visenso, um ein virtuelles Kunstmuseum zu erschaffen. Das Architektenteam entwickelte zunächst wie bei einem realen Gebäude ein Modell des Museums: Eingang, Empfang, Ausstellungsräume, Archivzimmer sowie eine idyllische Landschaft, in der das Museum steht, wurden geplant.

Im nächsten Schritt wurde das Museum dreidimensional visualisiert. Die 3D-Experten, die normalerweise für Ingenieure Visualisierungen und virtuelle Realitäten entwickeln, standen vor allem vor der Herausforderung, die 700 Werke des Nachlasses digital zu erfassen und diese riesige Datenmenge durch spezielle Komprimierungsverfahren für jeden benutzbar zu machen.

Nach einem halben Jahr Bauzeit hat das O. H. Hajek Museum nun seine virtuellen Pforten geöffnet. Besucher haben die Möglichkeit, von Raum zu Raum zu gehen und jedes Exponat per Mausklick aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Dabei können sie Informationen über das Werk lesen oder hören und an speziellen Führungen teilnehmen.

Otto Herbert Hajeks Nachlass ist nach früheren realen Ausstellungen zusammengestellt. 100 wechselnde Werke sind immer zu betrachten, aktuell wird eine Auswahl von Hajeks berühmten Stadtikonographien und deren Umsetzung in die Druckgrafik präsentiert. In einem "Archivzimmer" steht der gesamte Bestand per Mausklick bereit. Einige Werke sind käuflich und können bei der Stuttgarter Galerie Schlichtenmaier real bestellt werden. Wer sein Wissen über Otto Herbert Hajek auffrischen will, kann dies im interaktiven Zeitstrahl mit den wichtigsten künstlerischen und biografischen Stationen und im Kunstforum machen.

www.hajekmuseum.de
www.visenso.de
www.weltenbauer.de

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