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Nächstes Kapitel der Erfolgsgeschichte aufgeschlagen

Erste Zählungen: Resonanz auf Nacht-S-Bahn an Wochenenden positiv / Mit einer Stimme für besseren Schienenverkehr
Stuttgart, 05.06.2013 | 

Die S-Bahn in Wochenendnächten ist bei den Fahrgästen sehr beliebt. Obwohl noch keine abschließend statistisch abgesicherten Zahlen vorhanden sind, legen erste Stichproben diesen positiven Schluss nahe. 72 Züge sind an einem Wochenende unterwegs. Zählungen in 30 zufällig ausgewählten Zügen kamen auf 6.000 Fahrgäste. Im Vergleich zu den regionalen Nachtbussen, die im Dezember 2012 durch die Nacht-S-Bahn ersetzt wurden, heißt das: mindestens 50 Prozent mehr Fahrgäste.

Wirtschaftsdirektor Dr. Jürgen Wurmthaler erkennt in diesen "stolzen Zahlen einen klaren positiven Trend sowie eine Bestätigung dafür, dass es richtig war die Nach-S-Bahnen einzuführen." Besonders augenfällig seien die stärksten Zuwächse auf Fahrten in Richtung Stuttgart.

"Die Erfolgsgeschichte des regionalen Nachtbusses scheint sich bei der Nacht-S-Bahn fortzusetzen", sagte Rainer Ganske (CDU). Ziel seiner Fraktion sei es, dass die S-Bahn auch in den Nächten von Donnerstag auf Freitag fahre. "Die Zukunft des Nachtverkehrs liegt bei der S-Bahn" stimmte Wolfgang Stehmer (SPD) zu. Er erkundigte sich nach den Anschlussangeboten in den Landkreisen. "Von einer erfreulichen Entwicklung" sprach auch Mark Breitenbücher (Grüne). Wenn die Angebote im ÖPNV unterbreitet würden, würden sie auch genutzt. Armin Serwani (FDP) stimmte der allseits positiven Einschätzung zu. Alfred Bachofer (Freie Wähler) wollte keine voreiligen Schlüsse auf der Basis erster Zahlen ziehen. Eine größere Verlässlichkeit der S-Bahn im Vergleich zum Nachtbus stellte Wolfgang Hoepfner (Linke) heraus.

Valide Ergebnisse ausführlicherer Zählungen sollen bis Ende des Jahres vorliegen.

Mit einer Stimme für besseren Schienenverkehr

Verband Region Stuttgart wird Mitglied der Interessensgemeinschaft Schienenkorridor Stuttgart - Nürnberg

Der Verband Region Stuttgart wird Mitglied der Interessensgemeinschaft Schienenkorridor Stuttgart - Nürnberg. Dem hat der Verkehrsausschuss heute zugestimmt. Zusammen mit Regionen, Landkreisen, Kommunen sowie Industrie- und Handelskammern aus Baden-Württemberg und Bayern will er sich für Verbesserungen auf "dem sehr wichtigen Schienenast" einsetzen, so Planungsdirektor Thomas Kiwitt. Im Blick sind dabei Angebotsverbesserungen ebenso wie die Optimierung von Mobilitätsangeboten an den Bahnhöfen. "Es geht darum nicht nur Forderungen zu Planungsdirektor Thomas Kiwitt. Er sprach von "wertvollen Chancen", die es zu heben gelte. Dabei sollten die Interessen der S-Bahn-Fahrgäste stets berücksichtigt werden, so die einhellige Meinung der Regionalpolitiker aller Fraktionen.

Der Verband Region Stuttgart setzt mit der Mitgliedschaft seinen Einsatz für die wichtige Schienenverbindung von Zürich über Stuttgart nach Nürnberg fort. Er ist ebenfalls Partner des Interessenverbands Gäu-Neckar-Bodensee-Bahn, der Pate für das neue Sprachrohr stand. Erst kürzlich hatte sich der Verband Region Stuttgart bei seiner Stellungnahme zum Bundesverkehrswegeplan für den abschnittsweisen Bau eines dritten Gleises auf der Remstalstrecke zwischen Waiblingen und Schorndorf eingesetzt. Damit soll einerseits die Fahrzeit von Stuttgart nach Nürnberg so verkürzt werden, dass in Nürnberg gute Anschlüsse an die ICE in Richtung Berlin gegeben sind. "Für Teile der Region wird das auf lange Sicht der schnellste Schienenast in die Hauptstadt", so Kiwitt. Andererseits sollen die Kapazitätserweiterungen auf diesem durch S-Bahnen, Regional- und Fernzüge stark befahrenen Abschnitt für mehr zeitliche Puffer im Fahrplan sorgen. Auch der ländliche Bereich der Metropolregion rücke ans Zentrum heran.

Unterzeichnung der Gründungsvereinbarung am 12. Juli
Der Impuls für die Gründung der Interessensgemeinschaft, deren Sprecher Landrat Klaus Pavel von Ostwürttemberg werden soll, ging vom Modellprojekt der Raumordnung (Moro) aus. In diesem vom Bund geförderten Projekt beschäftigten sich die Regionen Stuttgart, Heilbronn-Franken, Ostwürttemberg, Neckar-Alb und Nordschwarzwald mit leistungsfähigen, komfortablen und stündlichen Zugverbindungen innerhalb der Europäischen Metropolregion Stuttgart. "Diese Kooperation funktioniert ausgesprochen gut", sagte Thomas Kiwitt. Das zweijährige Projekt wird mit einem Bahntag am Freitag, 12. Juli, in Crailsheim abgeschlossen. An diesem Tag soll die Gründungsvereinbarung der Interessensgemeinschaft unterzeichnet werden.

Geschichte herunterladen:
PI_Nacht_S_Bahn_Interessensgemeinschaft.pdf(91 kB)

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