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Neuer Superrechner für die Spitzenforschung

Das Höchstleistungsrechenzentrum der Universität Stuttgart (HLRS) bekommt einen neuen Supercomputer. Für rund 10,5 Millionen Euro wird auf dem Campus Stuttgart-Vaihingen zunächst ein neues Technikgebäude errichtet. Damit werden die Voraussetzungen für den Großrechner geschaffen, der bis 2016 stufenweise ausgebaut werden soll.
Stuttgart, 13.04.2010 | 

Schon 2011 soll nach Angaben des HLRS ein neuer Supercomputer angeschafft werden, der zehnmal so schnell wie sein Vorgänger ist. In der letzten Ausbaustufe wird der neue Höchstleistungsrechner dann eine Rechenleistung von rund 200.000 PCs haben und damit bis zu 500-mal schneller sein als der bisherige Rechner.

Dank der engen Kooperation mit der Industrie stellt das Rechenzentrum auch der Wirtschaft in der Region Stuttgart modernste Technologien zur Verfügung, etwa im Bereich Virtuelle Realität (VR) und Augmented Reality (AR). Neue Simulationsmethoden können den Weg vom Entwurf zum Produkt verkürzen und so die Innovationsgeschwindigkeit erhöhen - etwa bei der Entwicklung von Komponenten für Elektrofahrzeuge. So nutzt neben Großunternehmen wie Daimler, Porsche oder IBM unter anderem auch das im Jahr 2008 gegründete Automotive Simulation Center Stuttgart (ASCS) die Dienste des HLRS.

Das neue Technikgebäude in Stuttgart-Vaihingen wird die für den Höchstleistungsrechner erforderliche Elektro- und Kühltechnik unterbringen. Der zweigeschossige Neubau ist über einen unterirdischen Versorgungskanal mit dem bestehenden Gebäude des HLRS verbunden. Im Erdgeschoss wird die Stromverteileranlage und im Untergeschoss die neue Kühltechnik untergebracht.

Das innovative Kühlsystem soll im Jahr über eine Million Euro an Stromkosten einsparen. Da der neue Großrechner große Mengen an Abwärme erzeugt, muss er über ein Kühlwassersystem gekühlt werden. Bis zu einer Außentemperatur von 12 Grad wird das Kühlwasser künftig ausschließlich in vier Kühltürmen über die Außenluft abgekühlt. Bei höheren Außentemperaturen erfolge eine Kühlung des Wassers über das Fernkältenetz der Universität.

Das neue Technikgebäude wird aus Mitteln des Zukunftsinvestitionsprogramms finanziert, der neue Rechner auf Basis eines Abkommens des Landes Baden-Württemberg mit Bayern, Nordrhein-Westfalen und dem Bund. Die beteiligten Länder verpflichten sich darin, jeweils im Wechsel Rechenkapazität mit der international höchsten Leistungsfähigkeit bereitzustellen.

www.hlrs.de

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