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Nie wieder Blasen im Schuh

Das Stuttgarter IT-Unternehmen corpus.e macht Massenware individuell
Stuttgart, 20.03.2009 | 

Die ersten Sonnenstrahlen lassen Jogger mit guten Vorsätzen und neuen Laufschuhen wieder trainieren. Schmerzhafte Blasen verhindern jedoch manchen ersten Erfolg. Das Stuttgarter IT-Unternehmen corpus.e ermöglicht mit Software und Scannern, den individuell angepassten Schuh im Laden zu erhalten und schmerzfrei Sport zu betreiben.

Professor Dr. Robert Massen, Dirk Rutschmann, Dr. Jörg Eberhardt und Marcus Josten hatten im Jahr 2000 die Idee, ein Unternehmen zu gründen, das Firmen dabei helfen soll, ihre industriell gefertigten Produkte individuell für den Kunden anzupassen und somit die Produktzufriedenheit zu erhöhen. Dafür wurde die inzwischen weltweit 16 Mal patentierte MagicalSkin-Technologie entwickelt, die Körperteile eines Menschen dreidimensional vermessen und mit Daten von Produkten vergleichen kann.

Mit Hilfe der Gründerinitiative aus Stuttgarter Hochschulen PUSH! gelang die Existenzgründung. So benutzt mittlerweile beispielsweise Adidas den Stuttgarter Fußscanner lightbeam von corpus.e. Kunden können ihre Füße auf dem Scanner vermessen lassen. Dafür müssen sie einen speziellen Strumpf überziehen, der ihre Körpermaße an den Computer weiterleitet. Dort werden die Daten mit den vorhandenen Adidas-Modellen verglichen. So kann für jeden Kunden der Laufschuh ausgesucht werden, der am besten passt. Bei Skistiefeln wird diese Technik zudem für die Fertigung der Innenstiefel angewendet. Hat sich der Kunde für einen handelsüblichen Skistiefel entschieden, wird sein Fuß auf einem Scanner vermessen. Aufgrund dieser Daten kann die Skistiefelfirma einen perfekt angepassten Innenschuh anfertigen, um jegliches Scheuern zu vermeiden. Auch Hersteller von Radrennschuhen wie Carnac oder Produzenten von Herrenschuhen wie Rivolta verwenden die Scanner des Stuttgarter Unternehmens, um auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen zu können.

Im medizinischen Bereich kooperiert corpus.e mit dem Thüringer Hersteller von medizinischen Hilfsmitteln Bauerfeind AG. Die dafür speziell entwickelte Anwendung Image 3D ermöglicht beispielsweise, Prothesen oder Kompressionsstrümpfe passend für den Kunden anzufertigen. Rund 250 Einzelhändler von medizinischen Hilfsmitteln verwenden mittlerweile schon diese Anwendung.

Für Ihre Geschäftsidee wurde das Unternehmen, in dem 10 Mitarbeiter beschäftigt sind, 2005 mit dem Deutschen Internetpreis des Bundeswirtschaftsministeriums und 2003 mit dem Dr. Rudolf Eberle Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

www.corpus-e.com
www.push-stuttgart.de

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