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Region bringt Mobilitätskarte in die Busse

Verband Region Stuttgart trägt bis zu 3,3 Millionen Euro für Vertrieb und Kontrolle der Mobilitätskarte in den Bussen
05.02.2014 | 

Die Zukunft des papierlosen ÖPNV-Tickets in der Region Stuttgart beginnt im Sommer 2015. Busticket, Bücher ausleihen oder Elektrosmart fahren, das Ganze mit nur einer Chipkarte. Damit hat man künftig alles in einer Hand: einen elektronischen Fahrschein für Busse und Bahnen sowie eine Bezahlkarte für weitere Angebote. 

Der Verband Region Stuttgart sorgt dafür, dass die neue Karte in den Bussen der Region Stuttgart vertrieben und kontrolliert werden kann. Er finanziert darüber hinaus den Aufwand, der beim VVS entsteht. Alles in allem übernimmt der Verband Region Stuttgart bis zu 3,3 Millionen Euro. Dies sollte sich im Namen der Mobilitätskarte auch wiederfinden, sind sich die Mitglieder des Verkehrsausschusses einig. Sie haben heute einstimmig Förderrichtlinien verabschiedet. „Das ist eine gute Möglichkeit die Verlässlichkeit aus dem Bundesprogramm mit der notwendigen Flexibilität in der Region zusammenzubringen“, erläuterte Wirtschaftsdirektor Dr. Jürgen Wurmthaler. „Die Mobilitätskarte ist ein wichtiger Baustein für die Zukunftssicherung beim ÖPNV“. Die Nutzung verschiedener Verkehrsmittel sei langfristig nur mit solch komfortablen Angeboten möglich.  

Mit der Einführung der Mobilitätskarte drehen die Partner ein großes Rad. Gut 25 Millionen Euro kostet das Ganze. Der Bund übernimmt davon etwa 9 Millionen Euro aus seinem Förderprogramm Elektromobilität. Unter der Regie der SSB AG entwickeln 14 Partner, darunter der Verband Region Stuttgart, die Landeshauptstadt und der VV, diese innovative Mobilitätskarte. Es handelt sich um ein Teilprojekt des Landesprogramms Schaufenster Livinglab BWe mobil. 

Rainer Ganske (CDU) sagte: „Wir müssen diesen Schritt in die Zukunft gehen und wir lassen uns das auch etwas kosten.“ „Zukunftsorientierte Entwicklungen und die Ausdehnung des e-Ticketings in die Fläche gehen nur mit der Region“, unterstrich Harald Raß (SPD). Bernhard Maier (Freie Wähler) machte deutlich, dass die Mobilitätskarte zur Identifikation beitrage. Als „außerordentlich wichtig“, bezeichnete Mark Breitenbücher (Grüne) die Einführung der Mobilitätskarte. Armin Serwani (FDP) begrüßte die Einführung ebenfalls.

Presseinformation (als pdf-Datei)

 

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