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Region stimmt Verbesserungen auf den Fildern zu

Der Verband Region Stuttgart gibt für das Maßnahmenpaket „Drittes Gleis“ einen Zuschuss von 20 Millionen Euro
15.04.2015 | 

Die Region wird in der Lenkungskreissitzung für das Projekt Stuttgart 21 am 20. April den Verbesserungen im Planfeststellungsabschnitt 1.3 zustimmen. Das haben heute die Mitglieder des Verkehrsausschusses mit großer Mehrheit beschlossen und damit den Weg für weitere Gespräche mit den Projektpartnern frei gemacht. Die endgültige Entscheidung über den Zusatzfinanzierungsvertrag trifft die Regionalversammlung nach Abschluss der Verhandlungen.

Das geplante Verbesserungspaket beinhaltet die Umsetzung eines weiteren und damit dritten Gleises an der Station Terminal, die Option für eine Verlängerung der S-Bahn über die Neubaustrecke ins Neckartal, den kreuzungsfreien Ausbau der Roher Kurve und zusätzliche Weichen in Leinfelden, die ermöglichen, dass beide Gleise in beide Richtungen befahren werden können, sowie – außerhalb des Projekts Stuttgart 21 – den Bau eines Regionalbahnhofs in Stuttgart-Vaihingen durch das Land Baden-Württemberg. „Die Vorteile liegen auf der Hand“, so Regionaldirektorin Dr. Nicola Schelling. „Mit diesen Ergänzungen behält die S-Bahn in der Station Terminal zwei uneingeschränkt nutzbare Gleise mit barrierefreiem Einstieg. Die Lösung gewährleistet eine hohe betriebliche Flexibilität – sowohl bei der S-Bahn als auch im Fernverkehr – und vor allem auch weitergehende Optionen in der Zukunft.“

Geplant ist ein Zuschuss der Region von 20 Millionen Euro mit dem Ziel, diesen gedeckelten Betrag in fünf gleichen Raten von jährlich je 4 Millionen Euro frühestens ab dem Jahr 2018 zu zahlen.

Aufgrund erkennbarer Nachteile der Antragstrasse, insbesondere auch für die S-Bahn, hat sich der Verband Region Stuttgart bereits unmittelbar nach dem Filderdialog im Sommer 2012 für eine leistungs- und zukunftsfähige Variante im PFA 1.3 ausgesprochen.

Dr. Joachim Pfeiffer (CDU) begrüßte es, dass sich alle Projektpartner auf einen Konsens einigen konnten, der nahezu optimal für den Regional- und Nahverkehr ist. Die Variante „Drittes Gleis“ sei eine 1a- bis 1b-Lösung, deren Verbesserungen den regionalen Zuschuss von 20 Millionen Euro rechtfertigen. Ingrid Grischtschenko (Grüne) befand den Kompromiss für tragbar, weil alle sich bewegt haben, um eine Stabilisierung der S-Bahn und des gesamten Fahrplans zu erreichen. Dies sei vor allem deshalb gelungen, weil der Verband Region Stuttgart vorweg gegangen sei und die S-Bahn in den Vordergrund gestellt habe. Thomas Leipnitz (SPD) hob auf die langfristigen Chancen ab, die mit dieser Variante geschaffen werden. Das rechtfertige – zusammen damit, dass die S-Bahn keine Verschlechterung erfahren werde – eine finanzielle Beteiligung der Region an dem Verbesserungspaket. Er forderte, dass die Diskussion um den Linientausch vom Tisch muss. Bernhard Maier (Freie Wähler) betonte, dass der Filderbahnhof künftig Teil der wichtigsten Drehscheibe des Landes sein werde und herausragende Chancen dort nicht verspielt werden dürfen. Deswegen stimmten die Freien Wähler dem Verbesserungspaket zu, obwohl es die kommunalen Kassen belasten werde. Maier bemängelte, dass die Beiträge der anderen Partner bislang im Dunkeln blieben und kritisierte in diesem Kontext insbesondere die Rolle von Verkehrsminister Winfried Hermann. Ingo Mörl (Linke) erwartet keine Verbesserungen durch die geplanten Ergänzungen, sondern vielmehr eine deutliche Reduktion der Leistungsfähigkeit. Die Linke lehnte die Verbesserungen ab, weil die veranschlagten Kosten und der zusätzliche Flächenverbrauch nicht gerechtfertigt seien. Armin Serwani (FDP) begrüßte die erheblichen Verbesserungen für die S-Bahn in der Region Stuttgart, die die Ergänzungen im PFA 1.3 mit sich bringen. Dr. Burghard Korneffel (AfD) sieht das dritte Gleis als einen ersten Schritt in die richtige Richtung für den zukünftig wichtigen Filderbahnhof.

Pressemitteilung (als pdf-Datei)

 

 

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