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S-Bahn könnte auch ohne Linientausch fahren

Feste Quote für DB Regio am VVS-Einnahmetopf
02.03.2012 | 

Nach Fertigstellung von Stuttgart 21 kann die S-Bahn mit der heutigen Linienführung fahren. Ein Tausch der Linien, wie beim Stresstest aufgrund von Vorgaben eines möglichen Landesfahrplans unterstellt, ist nicht zwingend notwendig. Das geht aus einer vertieften Untersuchung von DB Netz AG hervor, die der Verband Region Stuttgart angestoßen hatte. Auf Antrag von Bündnis"90/Grüne wurde heute im Verkehrsausschuss über die S-Bahn mit Stuttgart 21 berichtet. Alle Regionalpolitiker erneuerten fraktionsübergreifend ihre Ablehnung gegenüber einem möglichen Tausch der S-Bahn-Linien.

Bei einem S-Bahn-Betrieb, der auf der heutigen Linienführung basiert, müsse geprüft werden, inwieweit ein Bedarf an zusätzlichen Fahrzeugen entstehe, sagte Dr. Wurmthaler. Die DB Netz AG sieht zwei weitere Betriebsvarianten für die S-Bahn mit Stuttgart 21 vor. Auch ein Konzept mit Linientausch sei fahrbar. Dabei wird unterstellt, dass die Linien S 1, 2 und 3 bei der Haltestelle Schwabstraße enden, die S 4 und S 6 bis zum Flughafen (bzw. Filderstadt) fahren sowie die S 5 bis Böblingen/Herrenberg geführt würde. Bei einem Fahrplan mit Linientausch würde der Ausbau des Haltepunkts Kirchheim-Ötlingen zu einem Kreuzungspunkt notwendig. Als drittes hält die DB Netz AG einen kleinen Linientausch betrieblich für machbar. Danach würden die Linien S 1, 2 und 3 auf der heutigen Strecke bis Rohr fahren und von dort zum Flughafen (S 1), nach Herrenberg (S 2) oder nach Filderstadt (S3).

"Es ist gut, dass es nicht nur eine Möglichkeit gibt", bewertet Dr. Wurmthaler die ersten Ergebnisse. Jetzt gelte es, die drei Varianten weiter zu untersuchen, auch im Hinblick auf mögliche Erweiterungen des S-Bahn-Netzes. Die Abstimmung auf den künftigen Fahrplan des Landes werde einige Jahre in Anspruch nehmen bis das endgültige Betriebskonzept auf dem Tisch liege. "Wir werden in den nächsten Jahren daran arbeiten, ein gutes Konzept für die Landesverkehre, für die S-Bahn und damit für den gesamten ÖPNV zu finden", sagte Dr. Jürgen Wurmthaler.

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Feste Quote für DB Regio am VVS-Einnahmetopf

VVS-Ticket gilt weiterhin in Regionalzügen - Ausschuss billigt neuen Vertrag

Die DB Regio AG wird künftig knapp 3,77 Prozent der Fahrgeldeinnahmen im Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) erhalten, damit auch weiterhin das VVS-Ticket in Regionalzügen gilt. Für das Jahr 2011 wird dies vermutlich rund 14,5 Millionen Euro entsprechen. Darauf haben sich die DB Regio AG und der Verband Region Stuttgart nach über einjährigen Verhandlungen in einem neuen Vertrag zu den Schienenaußenstrecken verständigt. Der Verkehrsausschuss hat diesen Vertrag heute einstimmig angenommen.

Wie Ende 2010 übergangsweise vereinbart, gilt der neue Vertrag rückwirkend zum 1. Januar 2011. Er bringt der Region deutliche Einsparungen von über zwei Millionen Euro pro Jahr bezogen auf 2010. Die in früheren Verträgen durch die Vorgängerorganisation des Verbands Region Stuttgart fixierte Systematik ist nun passé. Die Höhe der Ausgleichszahlung für die Schienenaußenstrecken wird also nicht mehr nach der Zahl der Fahrgäste und deren zurückgelegten Wegen bemessen, sondern ist nun nach jahrelangen Verhandlungen durch eine feste Quote an den VVS-Einnahmen abgelöst worden.

Geschichte herunterladen:
PI_VA_02_03.pdf(141 kB)

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