Suche

presseservice.region-stuttgart.de

Seit Einführung der ersten CNC-Drehmaschinen auf Erfolgskurs

Die EWS Weigele GmbH & Co. KG aus Uhingen feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen
Uhingen, 28.10.2010 | 

CNC-Maschinen haben den Maschinenbau revolutioniert. Wo früher jede Maschine von Hand eingestellt oder umständlich umgerüstet werden musste, krempelte die Computertechnik die Produktion vollkommen um. Als 1970 die ersten dieser neuen Maschinen auf den Markt kamen, begann für ein kleines Unternehmen aus der Region Stuttgart eine neue Zeitrechnung. Die EWS Weigele GmbH & Co. KG erkannte die große Chance dieser neuen Technologie und spezialisierte sich auf die Herstellung von Werkzeughaltern für CNC-Maschinen.

In diesem Jahr feiert das Unternehmen aus Uhingen sein 50-jähriges Bestehen. Die Firma führt ihren Gründer Ernst Weigele im Namen. Das Unternehmen gehört zu den vielen Mittelständlern in der Region Stuttgart, die vom kleinen Handwerkerbetrieb in die Liga der Global Player aufgestiegen sind. Aus einem Drei-Mann-Betrieb ist innerhalb der vergangenen Jahrzehnte ein weltweit agierendes Unternehmen geworden, das in der dritten Generation von den Inhabern geführt wird.

"Wir befinden uns trotz Wirtschaftskrise insgesamt auf Expansionskurs", sagt Geschäftsführer Matthias Weigele. "Dies zeigt sich an der wiederholten Notwendigkeit zur Betriebserweiterung und der Anstieg der Beschäftigtenzahl." Im Werk Uhingen arbeiten rund 200 Mitarbeiter, weltweit sind es 300 Beschäftigte.

Die EWS Weigele GmbH & Co. KG fertigt sowohl statische als auch angetriebene Werkzeuge im Werk Uhingen. "Wir legen besonderes Augenmerk auf die hohe Fertigungstiefe, um unserem hohen Anspruch an Liefertreue und Flexibilität gerecht zu werden", betont Weigele. Das Unternehmen hat 27.500 verschiedene Werkzeuge im Programm - angetriebene Werkzeuge für die Komplettbearbeitung vom Bohren bis zum Fräsen sowie statische Werkzeuge für klassische Dreharbeiten.

Die EWS Werkzeugfabrik wurde im Jahr 1960 von Ernst Weigele und seinen Söhnen Gerhard und Karl gegründet. Die kleine Firma war zunächst als Zulieferer für hydraulische Komponenten tätig. Zehn Jahre später begann als Zulieferer für CNC-Maschinen eine Erfolggeschichte. Zu den Kunden der EWS zählen neben Daimler, Bosch, Siemens und ZF Friedrichshafen auch viele kleinere und mittlere Betriebe sowie die meisten Drehmaschinenhersteller. Weltweit hat das Unternehmen rund 6.500 Kunden. "70 Prozent sind Erstausstatter, also Maschinenbauer und Händler, sowie 30 Prozent Anwender", sagt Matthias Weigele.

Im Jahr 1996 siedelte das Unternehmen von Köngen nach Uhingen um, weil der Platz nicht mehr ausreichte. Vor zehn Jahren zog EWS nochmals um. Im Neubau wird nun auf einer verdoppelten Produktionsfläche von 7.300 Quadratmetern produziert. Und die nächste Expansion ist bereits in Sicht. "Wir sind in der Planung und haben uns bewusst für den Wirtschaftsstandort Region Stuttgart entschieden" erklärt Matthias Weigele, der die kaufmännische Seite vertritt und 1991 gemeinsam mit seinem Bruder Frank, der als technischer Geschäftsführer agiert, in die Firma eingestiegen ist. Mit drei Tochterunternehmen in Frankreich, Korea und den USA ist die EWS GmbH weltweit präsent.

Doch wirtschaftlicher Erfolg ist nicht alles im Leben der beiden erfolgreichen Unternehmer. "In unserem Firmenleitbild haben wir uns verpflichtet, über die wirtschaftlichen Belange hinaus, Verantwortung für gesellschaftliche Probleme zu übernehmen, die außerhalb unserer Kernkompetenz liegen," sagt Weigele. So engagiert sich das Unternehmen seit vier Jahren im Projekt Hearts for Children, das Kindern in Uganda eine Perspektive geben will. Die Initiative baut Schulen und unterstützt Kinder mit Patenschaften. "Unsere Hilfe soll zu einem Multiplikator werden, aus der Zukunft entstehen kann," sagt der stellvertretende Vorsitzende des Hilfsvereins. Vor einigen Monaten war er wieder selbst vor Ort und hat dort gemeinsam mit seinen Kindern angepackt.

Auch in der Veranstaltungswelt hat sich EWS im wahrsten Sinne des Wortes einen Namen gemacht. Seit dem vergangenem Jahr trägt die benachbarte Göppinger Veranstaltungshalle nach einem großen Umbau den Namen des innovativen Werkzeugherstellers. Aus der Hohenstaufenhalle wurde die EWS-Arena. Dort spielt regelmäßig der Traditionsverein Frisch Auf Göppingen - eine gefürchtete Berühmtheit in der Handballbundesliga.

Wirtschaftsförderung Region Stuttgart auf Twitter

#Werkstattgespräch: Am 20.11. ab 16.15 Uhr gibt's bei #Peach&Cherry einen Blick hinter die Kulissen. Die Stuttgarte… https://t.co/z4PVQjGdCf · vor 3 Tagen
Die #WRS beim #Raumwelten-Kongress in Ludwigsburg. Das Thema heute: #Arbeitswelten - Senses at Work 🙂 https://t.co/PBieGsJpbT · vor 3 Tagen
#Mitgründer gesucht! Bei der Speed-Dating-Veranstaltung am 16.11. ab 10 Uhr wird zwischen Gründungsinteressierten u… https://t.co/lq9IH3S5gR · vor 4 Tagen