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Stadtregionen rücken in den Fokus von Brüssel

Der Erfolg Europas wird in den Stadtregionen entschieden - Interessensvertreter europäischer Regionen tauschen sich aus
10.10.2014 | 

In der europäischen Förderpolitik scheint ein Umdenken stattzufinden, zu dem die beharrliche Interessensvertretung europäischer Regionen und Ballungsräume in Brüssel beigetragen hat: Stadtregionen rücken stärker in den Fokus der Europäischen Union. „Das ist überfällig und gut so“, sagte Regionaldirektorin Dr. Nicola Schelling, zugleich Metrex-Präsidentin, nach einer Konferenz des Netzwerks zur „Metropolitanen Dimension Europas“ in Brüssel. Diese sowie ein hochkarätig besetzter Empfang fanden diese Woche während der Brüsseler Open Days statt. Mit dabei war auch eine vierköpfige Delegation der Regionalversammlung. 

Rund 160 Vertreter europäischer Regionen und Organisationen folgten der Einladung. Illustriert von zahlreichen Beispielen aus Metrex-Regionen diskutierten sie mit Verantwortlichen aus europäischen Institutionen, der OECD und Eurostat, wie dicht besiedelte Regionen zur Erreichung der EU-2020-Ziele, u.a. der Verringerung von CO2-Emissionen und der Verbreitung nachhaltiger Mobilität, beitragen können. Außerdem ging es um die Frage, wie die EU sie in der neuen Förderperiode 2014 bis 2020 dabei unterstützt.  

Ein Paradigmenwechsel im Sinne von Stadtregionen
Von einem Paradigmenwechsel in den neuen Förderprogrammen im Sinne der städtisch geprägten Räume, der auch durch die Arbeit von Netzwerken wie Metrex erreicht worden sei, sprach Walter Deffaa, Generaldirektor für Regionalpolitik in der Europäischen Kommission. Die Zukunft Europas werde in den Stadtregionen entschieden, so Deffaa. Dort brauche man Erfolge, wenn Europa erfolgreich sein wolle. Schon jetzt würden 60 Prozent der Europäer in Stadtregionen leben und dort 67 Prozent des europäischen Bruttoinlandsprodukts erwirtschaften (Zahlen von Eurostat, 2011).
Günther Oettinger, Vizepräsident der Europäischen Kommission, begrüßte die Arbeit von Metrex und lud das Netzwerk zu einer intensivierten Zusammenarbeit ein. Nur gemeinsam seien die großen Herausforderungen Europas in den Bereichen Energie, Verkehr und Anpassung an den Klimawandel zu bewältigen und damit die globale Wettbewerbsfähigkeit Europas zu erhalten.  

Zum Hintergrund
Im europäischen Metropolen-Netzwerk Metrex haben sich knapp 50 Ballungsräume und Regionen aus 29 europäischen Ländern zusammengeschlossen. Präsidentin ist Regionaldirektorin Dr. Nicola Schelling.  

Die Europäische Woche der Regionen und Städte, auch Open Days genannt, ist die größte jährliche Veranstaltung für Regional- und Städtepolitik in der EU. Zum zwölften Mal diskutieren vom 6. bis 9. Oktober 2014, diesmal unter dem Motto "Zusammen wachsen – zusammenwachsen: intelligente Investitionen für die Menschen", rund 6.000 Vertreter von Regionen und Städten mit EU-Experten und -Entscheidern darüber, welche Chancen die EU-Förderperiode 2014 bis 2020 bietet. Die rund 110 offiziellen Diskussionsveranstaltungen während der Open Days in Brüssel werden durch mehr als 300 Veranstaltungen ergänzt, die von September bis November in den EU-Mitgliedsstaaten stattfinden.

Quellen:
cor.europa.eu/de/news/Pages/open-days-2014-registration-open.aspx
ec.europa.eu/regional_policy/conferences/od2014/index.cfm<//a>

 Pressemitteilung (als pdf-Datei)

 

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