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Studie zeigt: Baden-Württemberg als Technologiestandort für Elektromobilität gut aufgestellt

Stuttgart, 26.01.2010 | 

Baden-Württemberg ist als Technologiestandort für die Elektromobilität hervorragend aufgestellt. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Strukturstudie "BWe mobil", die die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) gemeinsam mit dem baden-württembergischen Wirtschaftsministerium und dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt hat. In allen wichtigen Bereichen, von der Batterietechnik über die Fahrzeugtechnik bis hin zum Leichtbau, der Infrastruktur und der Brennstoffzelle seien Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen in Baden-Württemberg an viel versprechenden Initiativen beteiligt, so die Studie.

"Während die großen Unternehmen bereits aktiv an ihrer Positionierung in einer elektromobilen Automobilindustrie arbeiten, verfügen kleine und mittelständische Zulieferbetriebe hierfür oftmals über keine ausreichende Strategie. Wir müssen mit der klugen Förderung von alternativen Antriebssystemen heute schon die Arbeitsplätze von morgen sichern", betonte Wirtschaftsminister Ernst Pfister. Mit der neuen Strukturstudie "BWe mobil" lege Baden-Württemberg den Grundstein zur strategischen Ausrichtung auf dem Weg zur Elektromobilität.

"Mit dem Durchbruch der Elektromobilität werden die Karten im Automobilbau völlig neu gemischt. Niemand kann sich seines Besitzstandes sicher sein. Um Wohlstand und Arbeitsplätze in der Region Stuttgart zu sichern, müssen wir bei den neuen Technologien ganz vorne mit dabei sein. Ich begrüße es sehr, dass die Verantwortlichen in Land und Region an einem Strang ziehen, um die Zukunft zu sichern", sagte Dr. Walter Rogg, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS).

Professor Dieter Spath, Leiter des Fraunhofer IAO unterstrich: "Um Aktionismus und Strohfeuer zu vermeiden gilt es, alle relevanten Akteure aus Industrie, Politik, Forschung und Bildung in den Prozess zu integrieren. Für ein nachhaltiges Management des Wandels spielen darüber hinaus auch die Bereiche Bau- und Infrastruktur sowie Städte und Kommunen eine zentrale Rolle." Sowohl die Wissenschaft als auch die Industrie in Baden-Württemberg seien hinsichtlich der zugrunde liegenden Technologien der Elektromobilität sehr gut aufgestellt. Im Themenfeld der für die Hybridisierung notwendigen Verbrennungsmotoren werde bereits heute die gesamte Wertschöpfungskette hervorragend abgedeckt. Im Bereich Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie seien im Land gute Ausgangsbedingungen für eine geschlossene Wertschöpfungskette gegeben.

Weitere wesentliche Ergebnisse der Studie:

  • Die Elektrifizierung des Antriebsstrangs ist in vollem Gange und keine Zukunftsvision mehr. Im Jahr 2020 wird bereits jedes vierte Neufahrzeug weltweit über eine elektrische Komponente im Antrieb verfügen.

     

  • Wie schnell der Wandel zur Elektromobilität vollzogen werden wird, hängt von vielen Einflussfaktoren ab. Technologische Durchbrüche in der Batterietechnologie, ein steigender Ölpreis, eine restriktive Regulierung des CO2 -Ausstoßes und die Förderung der Elektromobilität in der Stadt nehmen erheblichen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit und damit Attraktivität elektrisch betriebener Fahrzeuge.
  • Die Wertschöpfungsarchitektur des Automobils wird sich sowohl mit dem Trend zum energieeffizienten als auch dem Trend zum elektromobilen Fahrzeug tief greifend ändern. In den Themen Effizienztechnologie für den Verbrennungsmotor und Traktionsbatterie liegen die größten Wertschöpfungs- und damit Arbeitsplatzpotenziale.
  • Während Baden-Württemberg als Forschungs- und Entwicklungsstandort bezüglich der Elektromobilität über alle Bereich hinweg sehr gut aufgestellt ist, gilt es dieses Potenzial auch für Baden-Württemberg als Produktionsstandort für die Elektromobilität nutzbar zu machen.

Die Studie kann unter www.baden-wuerttemberg.de/fm7/2028/Strukturstudie%20BWe%20Mobil.pdf heruntergeladen werden.

 

 

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