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"Trennschleifst du noch oder flext du schon?"

Seit 90 Jahren produziert die Flex-Elektrowerkzeuge GmbH Werkzeuge für Profis
Steinheim an der Murr, 12.10.2011 | 

Die Flex-Elektrowerkzeuge GmbH aus Steinheim an der Murr ist vor allem für die Erfindung des Winkelschleifers und der "flexiblen" Welle im Jahr 1922 bekannt. Aus dieser Erfindung entwickelte sich die heutige Unternehmensmarke Flex sowie ein Verb, das aus dem deutschen Sprachgebrauch nicht mehr wegzudenken ist.

Die ständige Entwicklung völlig neuer Elektrowerkzeuge und Systemlösungen sind die Grundlage für den anhaltenden Erfolg. So wurden neben dem Langhalsschleifer für die Decken- und Wandbearbeitung "Flex Giraffe" zahlreiche Elektrowerkzeuge für die unterschiedlichsten Anwendungen und Anforderungen im Handwerk entwickelt. Heute beschäftigt Flex 230 Mitarbeiter und ist einer der führenden Hersteller von professionellen Elektrowerkzeugen.

Fast jeder kennt es, viele tun es täglich, aber die wenigsten werden wissen, wo das Verb "flexen" seinen Ursprung hat: Es wurde aus der Bezeichnung für ein Werkzeug abgeleitet, das vor 90 Jahren beim Elektrowerkzeughersteller Flex erfunden wurde. Im Jahr 1922 gründeten die Kaufleute Hermann Ackermann und Hermann Schmitt im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt das Unternehmen Ackermann & Schmitt. Die erste Maschine, die serienmäßig hergestellt wurde, war die Handschleifmaschine MS 6, die über eine biegsame Welle angetrieben wurde.

Aus der flexiblen Welle entwickelte sich die heutige Unternehmensmarke Flex und ein Verb, das aus dem deutschen Sprachgebrauch längst nicht mehr wegzudenken ist. "Flexen ersetzt heute in der Umgangssprache vollständig das Verb ,trennschleifen", vor einigen Jahren wurde es sogar in den Rechtschreibduden aufgenommen", sagt Oliver Gnann-Geiger, Leiter der Marketingabteilung bei Flex.

Ende der 1920er-Jahre gelang es Ackermann & Schmitt, die flexible Welle durch ein Winkelgetriebe zu ersetzen. So entstand der erste Winkelschleifer, der ebenfalls unter der Bezeichnung Flex vertrieben wurde. 1935 brachte das Unternehmen einen niedrigtourigen Schleifer auf den Markt, 1954 den ersten hochtourigen, der sich sehr schnell am Markt etablierte. Da es im Unternehmen keine direkte Nachfolge gab, wurde 1996 aus Ackermann & Schmitt schließlich die Flex-Elektrowerkzeuge GmbH.

Die prämierte Giraffe greift nach den Sternen

Wer Produkte von Flex im Baumarkt sucht, sucht vergeblich: Flex Maschinen sind nur für professionelle Anwendungen gedacht. Im Bauhandwerk, bei der Metallbearbeitung, der Natur- und Kunststeinbearbeitung sowie der Oberflächentechnik gehört Flex zu den Marktführern. In der Metallbearbeitung, vor allem bei der Bearbeitung von Edelstahl, ist Flex durch sein umfangreiches Produktprogramm schon seit Jahren einer der führenden Anbieter.

Um das Schleifen noch perfekter, effizienter und komfortabler zu machen, entwickelt Flex konsequent weiter. So führte das Unternehmen als erster Elektrowerkzeughersteller 1996 einen Langhalsschleifer für die Decken- und Wandbearbeitung ein. Die "Flex Giraffe" ermöglicht das Schleifen von bis zu 3,50 m hohen Decken und Wänden aus dem sicheren Stand - ohne Leitern und Gerüste. Mit der Markteinführung der Giraffe hat sich Flex auch im Bauhandwerk bei Malern und Trockenbauern einen Namen gemacht.

2009 wurde mit der Vario-Giraffe der erste Langhalsschleifer mit einem Wechselkopfsystem eingeführt. Neben dem klassischen Rundschleiferkopf stand jetzt ein Dreiecksschleiferkopf zur Verfügung. Nun war es möglich, neben Flächen auch Ecken und Kanten zu bearbeiten. Ende 2011 wird das Vario-System mit der kleinen Handy-Giraffe weiter ausgebaut.

Im vergangenen Jahr präsentierte das Unternehmen mit der "Polishflex" einen Polierer, der neue Maßstäbe setzte. Er ist mit einer innovativen Kombination aus Planeten- und Winkelgetriebe versehen, das eine kompakte Bauform ermöglicht und die Geräuschentwicklung deutlich reduziert. Zudem kann es sehr hohe Drehmomente erzeugen. Die "Vario-Giraffe" und die "Polishflex" wurden 2010 und 2011 mit dem iF product design award ausgezeichnet, der zu den weltweit wichtigsten Wettbewerben für die innovative Produktgestaltung gehört.

Qualitätsnischenwerkzeuge für Profis von Profis

Dass von Flex immer wieder derart interessante Lösungen kommen, liegt zum einen an der langjährigen Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von professionellen Elektrowerkzeugen, zum anderen liegt es daran, dass Innovationen wie die Vario-Giraffe und Polishflex im kontinuierlichen Dialog mit den Anwendern entwickelt wurden.

"Für Flex ist der Handwerker das Maß aller Dinge, deshalb gehen wir bei der Entwicklung neuer Maschinen dorthin, wo sie eingesetzt werden sollen: auf Baustellen, in Werkstätten und Werkhallen", erklärt Oliver Gnann-Geiger. "Dort erarbeiten wir die Funktionalität auf der Grundlage der Vorgaben, die jede Flex erfüllen muss: Langlebigkeit, hohe Leistung, unverwechselbares Design, Handlichkeit und Sicherheit. Wir sind in erster Linie Problemlöser und investieren unsere ganze Erfahrung in Nischenprodukte und sehen uns eher als eine Elektrowerkzeugmanufaktur, die mit Ingenieursleistung, neuer Technik und Qualität glänzt, denn als herkömmliche Fabrik."

Mit dieser Unternehmensphilosophie behauptet sich Flex seit Jahrzehnten erfolgreich in den Märkten. Am Produktionsstandort Steinheim in der Region Stuttgart beschäftigt die Flex-Elektrowerkzeuge GmbH 230 Mitarbeiter. Eigene Vertriebsniederlassungen gibt es in Belgien, Tschechien, Frankreich und den USA. Darüber hinaus ist Flex in den wichtigsten Ländern mit Importeuren vertreten. Der Jahresumsatz 2010 lag bei etwa 47 Millionen Euro. Der größte Teil wird immer noch in Deutschland erwirtschaftet, aber das Herkunftssiegel "Made in Germany" motiviert auch Kunden im Ausland zunehmend, Qualität von Flex zu kaufen.

www.flex-tools.com

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