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Über die Vielfalt die Einzigartigkeit zeigen

Zwischenbericht zum Masterplan Landschaftspark Murr-, Bottwartal / Akzente fürs Remstal /
Stuttgart, 17.04.2013 | 

Die vier Leitthemen Wein, Wasser, Obst und Wald bilden das Kerngerüst für den Masterplan Landschafspark Murr-, Bottwartal. Diese Themen sind in der Landschaft verortet und sollen mit zahlreichen Projektideen zu Aktionsräumen entwickelt werden. Das hat Landschaftsplaner Professor Sigurd Carl Henne heute im Planungsausschuss in seinem Zwischenbericht ausgeführt.

Die einzelnen "prominenten Orte in der Landschaft" sollen über bestehende Rad- oder Wanderwege zu Themenrouten verbunden werden. Ein Augenmerk soll dabei auch auf einer Verbindung vom Bottwartal in den Schwäbischen Wald liegen. "Das Zusammenwachsen dieses Landschafts- und Erholungsraums ist uns sehr wichtig", so Professor Henne. "Das Alleinstellungsmerkmal ist die Vielfalt". Mit spannenden und innovativen Ideen, wie Inszenierungen, soll diese Gegend für Tagestouristen und Kurzurlauber attraktiver werden. Auch auf den Erlebnisfaktor setzen die Planer mit Biwakplätzen für Jugendliche oder Trendsportarten, wie Skyken (Langlauf auf Rädern).

Der Masterplan soll Ende des Jahres vorliegen. Er wird im Auftrag des Verbands Region Stuttgart mit 16 Städten und Gemeinden erarbeitet. Am Masterplan Murr-, Bottwartal beteiligen sich aus dem Landkreis Ludwigsburg: Affalterbach, Erdmannhausen, Großbottwar, Murr an der Murr, Oberstenfeld und Steinheim an der Murr sowie aus dem Landkreis Rems-Murr: Allmersbach im Tal, Auenwald, Aspach, Backnang, Burgstetten, Kirchberg an der Murr, Murrhardt, Oppenweiler, Sulzbach an der Murr und Weissach im Tal.

Akzente fürs Remstal

16 Städte und Gemeinden planen interkommunale Gartenschau Remstal 2019

Städtebauliche Akzente setzen, landschaftliche Besonderheiten betonen und ökologische Konzepte vorlegen, das sind die Ziele der interkommunalen Gartenschau, die 2019 in 16 Remstal-Gemeinden stattfinden wird. Planungsdirektor Thomas Kiwitt stellte heute im Planungsausschuss die Grundzüge des Konzepts vor: "weg von der typischen Blumenschau, hin zur Entwicklung eines Teilraums", lautet die Devise. Es gehe darum, das Remstal als Wohn, Lebens- und Arbeitsraum nachhaltig in Szene setzen. Denn wichtig ist den Machern der Mehrwert über das Veranstaltungsjahr hinaus. So werde derzeit unter der Regie der Stadt Schorndorf ein Mobilitätskonzept erarbeitet, das auch Verbesserungen für die Rems-Bahn bringen soll. Als weitere Herausforderung nannte Kiwitt "nachhaltige Mobilität an der Nahtstelle von städtischem Verdichtungsraum und ländlich geprägten Bereichen" anzubieten. Als Klammer für das 80 Kilometer lange Remstal sind die sechs Themenblöcke gesetzt: Mobilität & Verkehr, Kulturlandschaft, Kunst & Kultur, Erholung & Freizeit, die Rems sowie Wein & Kulinarik. Mit so genannten "Perlenthemen" werden die Städte und Gemeinden ergänzend eigene Akzente setzen.

Das Land Baden-Württemberg bewilligte eine Finanzspritze von rund drei Millionen Euro. Weitere Fördertöpfe gelte es nun zu erschließen, so Kiwitt. Dabei könne sich die Bündelung von Projekten auszahlen. Im nächsten Jahr soll die Organisation der interkommunalen Gartenschau auf stabile Beine gestellt werden. Dafür ist es nun notwendig, den finanziellen Aufwand zu präzisieren.

An der interkommunalen Gartenschau beteiligen sich: Essingen, Mögglingen, Böblingen, Schwäbisch Gmünd, Lorch, Plüderhausen, Urbach, Schorndorf, Winterbach, Remshalden, Weinstadt, Korb, Kernen, Waiblingen, Fellbach und Remseck. Unterstützer sind: Verband Region Stuttgart, Regionalverband Ostwürttemberg sowie die Landratsämter Rems-Murr, Ludwigsburg und Ostalbkreis.

Freie Fahrt für Porsche

Verband Region Stuttgart macht den Weg für die Erweiterung in Weissach frei

Der Verband Region Stuttgart eröffnet der Firma Porsche AG die Möglichkeit, das Entwicklungszentrum in Weissach zu erweitern. Nahezu einstimmig hat der Planungsausschuss heute deshalb einer Ausnahme vom Regionalplan zugestimmt. Auf etwa 5,5 Hektar Wald kann die Gemeinde nun neue Gewerbeflächen in ihrem Flächennutzungsplan und Bebauungsplan ausweisen. Auch für eine flächensparende Verdichtung und Erhöhung der bestehenden Firmengebäude gab es heute von der Region grünes Licht. Die Firma habe alle Möglichkeiten ausgeschöpft, auf bebauten Flächen ihre Kapazitäten zu erweitern, deshalb sei eine Erweiterung im heutigen Wald aus Gründen des Betriebsablaufs unumgänglich.

Geschichte herunterladen:
PI_Landschaftspark_Porsche.pdf(92 kB)

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