Suche

presseservice.region-stuttgart.de

Verband Region Stuttgart startet Bürgerumfrage

Neu im Fragenkatalog: Luftqualität, Wohnungssuche, Internetanbindung
15.06.2018 | 

In der Woche vom 18. bis 25. Juni 2018 befragt der Verband Region Stuttgart mit Unterstützung der Forschungsgruppe Wahlen telefonisch mehr als 1.300 Bürger aus allen 179 Kommunen der Region. Eine erste Umfrage hatte der Verband im Jahr 2013 durchgeführt, rund ein Jahr vor der damaligen Regionalwahl. Die jetzige, zweite Bürgerbefragung findet wieder rund ein Jahr vor der Neuwahl der Regionalversammlung (Termin voraussichtlich im Mai 2019) statt. Die Mitglieder der Regionalversammlung werden von den Bürgerinnen und Bürgern der Region alle fünf Jahre im Rahmen der Kommunalwahl direkt gewählt.

Die neue Umfrage umfasst 34 Fragen mit Bezug zu Aufgaben des Verbands. So werden die Bürger beispielsweise zu den ihrer Meinung nach drängendsten Problemen in der Region befragt, zum Bau neuer Straßen, zum öffentlichen Nahverkehr und zur Erschließung neuer Bau- und Gewerbegebiete. Die Bekanntheit des Verbands Region Stuttgart und seiner Aufgaben sowie die Verbundenheit der Bürger mit der Region, ihrer jeweiligen Kommune und mit Europa sind weitere Themen der Umfrage.

Inhaltlich lehnt sich die Befragung weitgehend an die Umfrage von 2013 an, um Vergleiche zu ermöglichen. Dennoch gibt es auch neue Fragen, etwa nach Vorschlägen zur Verbesserung der Luftqualität und nach der Zufriedenheit mit der Internetanbindung. Erstmals abgefragt wird auch, wie schwer es ist, eine bezahlbare Wohnung in der Region zu finden.

Umfrageergebnisse sollen im September vorgestellt werden

Die Ergebnisse der Umfrage werden dem Wirtschaftsausschuss im September 2018 präsentiert. Ziel sei es, so die Regionaldirektorin Dr. Nicola Schelling, „der Regionalversammlung im Vorfeld der Wahlen ein Stimmungsbild zu vermitteln, wo den Bürgern der Region der Schuh am meisten drückt.“ Schelling weiter: „Erstmals können wir zwei Umfragen miteinander vergleichen und so feststellen, wo die Ergebnisse unserer Arbeit sichtbar geworden sind und wo aktuell besonderer Handlungsbedarf besteht.“ Für die Umfrage werden Bürger und Bürgerinnen aus der Region ab dem Wahlalter von 16 Jahren zufällig ausgewählt und anonym befragt.

Die Presseinformation zum PDF-Download