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Verband Region Stuttgart steht an der Seite der Ukraine

Regionalversammlung verabschiedet einstimmig Resolution zum Angriffskrieg in der Ukraine.
31.03.2022 | 

„Der Krieg bringt nicht nur unfassbares Leid über die Menschen in der Ukraine, er bedroht demokratische Grundwerte. Er zerstört auch einen großen Teil der ökonomischen Lebensgrundlagen und des volkswirtschaftlichen Produktionspotenzials,“ betonte Regionaldirektor Dr. Alexander Lahl am Mittwoch in der Regionalversammlung.  Der Verband Region Stuttgart steht an der Seite der Ukraine, was mit einer Resolution verdeutlicht wurde.

In der Resolution fordert die Region Stuttgart das sofortige Ende der Kampfhandlungen und den Rückzug der russischen Truppen aus der ganzen Ukraine. Zudem betont sie ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine und Russland, die täglich für den Erhalt demokratischer Grundwerte einstehen und würdigt das große ehrenamtliche Engagement der Vielen. Des Weiteren möchte sich die Region Stuttgart weiterhin für die Belange der Wirtschaft einsetzen, deren Lieferketten unterbrochen sind, um die ökonomische Zukunft zu sichern und Arbeitsplätze zu erhalten. Im Welcome Center, das gemeinsam mit der Landhauptstadt betrieben wird, engagiert sich die Region aktiv für die aus der Ukraine geflüchteten Menschen. „Wir unterstützen sie mit Rat und Tat beim Ankommen in den Themen Unterbringung, Aufenthalt, Dolmetschen und beraten auch Arbeitgeber, die Geflüchtete aus der Ukraine beschäftigen wollen,“ so der genaue Wortlaut. Zudem trägt der Verband Region Stuttgart die Entscheidung des VVS uneingeschränkt mit, ukrainische Kriegsflüchtlinge kostenfrei zu befördern. Als Zeichen der Solidarität mit der Ukraine verabschiedete die Regionalversammlung einstimmig die Resolution.

„Der Krieg in der Ukraine hat in kurzer Zeit die politischen und ökonomischen Eckpfeiler weltweit grundlegend verändert. Die hohe Abhängigkeit von russischem Gas, Öl und anderen Rohstoffen für unsere Volkswirtschaft und die Privathaushalte muss perspektivisch anderen und autarkeren Versorgungsformen weichen,“ konstatierte der Regionaldirektor Dr. Alexander Lahl. Der Verband Region Stuttgart sei mit seiner Wasserstoffstrategie und seinem Weg hin zu einer nachhaltigen Wirtschaftsregion Teil der Lösung dieser herausfordernden Zukunftsaufgabe. Das Bekenntnis der Regionalversammlung, die Transformation zu einer klimaneutralen Region Stuttgart voranzutreiben, sei ein starkes Signal für den Erhalt von Freiheit und Demokratie. Am 17. März haben zudem das Land Baden-Württemberg und die Regionalverbände beschlossen, sich gemeinsam auf den Weg zu machen, zwei Prozent der Flächen für eine bessere Versorgung mit erneuerbaren Energien zu sichern. „Ein wichtiger Schritt weg von der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und hin zur Klimafreundlichkeit und Versorgungssicherheit“, so Lahl.

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