Suche

presseservice.region-stuttgart.de

"Verweile doch, du bist so schön"

Aussichtspunkte in der Region Stuttgart zu entdecken: Vom Katharinenlindenturm bis zum Blick auf die Neckarauen in Poppenweiler
24.04.2012 | 

Der Fernsehturm und die Grabkapelle auf dem Rotenberg, der Breitenstein auf der Alb oder die Aussicht vom Hohenstaufen - da gähnen die Kenner der Region. Viel spannender ist es, neue Aussichtspunkte zu entdecken, die einen anderen Blick auf die Region erlauben.

Blick vom Bücherherzen auf die Stadt: Die neue Stadtbibliothek

Eine ganz neue Perspektive bietet die neue Stadtbibliothek mitten im noch unwirtlichen Brachland des S-21-Geländes. Von der Cafeteria im achten Stock aus oder noch ein Stockwerk höher von der Dachterrasse aus, liegt einem ganz Stuttgart zu Füßen. Hier hat man das Gleisvorfeld mit dem dahinterliegenden unteren Schlossgarten im Blick. In der Bildmitte ragt der Gaskessel auf und rechts die Uhlandshöhe. Weiter in der Ferne ist der Kappelberg bei Fellbach zu erkennen. Das Auge schweift weiter zum Bahnhofsturm bis zur Stiftskirche in der Innenstadt. Wendet man den Blick nach Nordosten, lassen sich die Gebäude am Killesberg studieren und zur Wolframstraße hin zeigt sich der Grüngürtel des Pragfriedhofs.

Hoch über dem Neckartal: Der Katharinenlindenturm

Am Rande des Schurwalds gibt es einen Aussichtspunkt mit spektakulärer Sicht. Auf einer Anhöhe über dem Esslinger Stadtteil Rüdern ragt der Aussichtsturm Katharinenlinde auf. 1957 errichtete der Schwäbische Albverein gemeinsam mit der Stadt Esslingen sowie der Brauerei Robert Leicht AG den Stahlbetonturm. Von dort ergeben sich großartige Ausblick auf die Höhenzüge südlich des Stuttgarter Talkessels sowie rund um Esslingen und zur Schwäbischen Alb, die wie eine Mauer am südlichen Horizont steht. Rund um das Gebiet führen viele Wege durch aussichtsreiche Wiesen, Felder und Gärten sowie durch Wälder.

Was hat die Heilige Katharina von Alexandrien mit Esslingen zu tun? Der Sage nach floh sie, die wegen ihres christlichen Glaubens verfolgt wurde, bis nach Esslingen. Der römische Kaiser ließ Katharina hinrichten. Auf ihrem Grab soll auf eine letzte Bitte von Katharina eine Linde mit den Wurzeln nach oben gepflanzt worden sein. Diese Linde wuchs an und bestätigte nach damaliger Auffassung die Richtigkeit des christlichen Glaubens.

Das Panorama zeigt das dichtbesiedelte Neckartal mit seinen Industrieanlagen. Dahinter erheben sich die Höhen im Süden des Stuttgarter Talkessels mit dem Fernsehturm linkerhand und dem Fernmeldeturm rechterhand. Gaisburg zeigt seine Wahrzeichen, das Kohlekraftwerk und den Gaskessel. Richtung Norden erhebt sich der Württemberg mit der Grabkapelle beim Stuttgarter Stadtteil Rotenberg. Weiter östlich lässt sich die Erhebung des Kernen erkennen. Dann folgen die riesigen Schornsteine des Kohlekraftwerks in Altbach. In Richtung Süden breitet sich die Esslinger Innenstadt aus. Am Horizont erstreckt sich bei klarer Sicht die Schwäbische Alb.

Im oberen Filstal bei Deggingen: Die Wallfahrtskirche Ave Maria

Nirgendwo in der Region Stuttgart gibt es so viele Wallfahrtskirchen wie im Landkreis Göppingen. Zu den größten und bekanntesten gehört die Kirche Ave Maria im Oberen Filstal bei Deggingen. Sie wurde in den Jahren 1716- 1718 erbaut. Reiche Stuckornamentik und kunstvolle Gemälde prägen dieses Kleinod des deutschen Spätbarock. Von mächtigen Linden umstanden, bildet sie ein Landschaftsbild von besonderem Reiz.

Die Wallfahrtskirche liegt zwischen Streuobstwiesen und Wald an den Hängen des oberen Filstals, das sich hier tief in die Tafel der Schwäbischen Alb eingeschnitten hat. Ein Kreuzweg mit 14 Stationen führt vom Degginger Ortsrand von Deggingen hinauf zur Kirche. Oben angelangt, lässt sich nicht nur die sehenswerte Kirche besichtigen, sondern auch die landschaftliche Lage am Albtrauf, die eine wunderbare Aussicht gewährt.

Blick über den Schurwald: Der Kernenturm

Zwischen dem Remstal im Norden und dem Neckar- und Filstal erhebt sich der Schurwald. Im Westen grenzt er an die Stuttgarter Gemarkung sowie die von Fellbach, wo sich südlich davon der Kernen erhebt. Er ist mit einer Höhe von 513 Metern der höchste Punkt der Gemarkung Fellbach.

Viele Wege führen aus allen Himmelsrichtungen hinauf zum 27 Meter hohen Kernenturm, den der Schwäbische Albverein 1896 errichtet hat. Er ermöglicht es, über die dichte Waldkrone, die die Höhen des gesamten Schurwalds einnimmt, hinauszusehen. Hier blickt man über das untere Remstal hinweg auf den Korber Kopf zur linken Seite und den Kleinheppacher Kopf, rechterhand.
Bei vollkommen klarem Wetter zeichnet sich am Horizont die Schwäbischen Alb ab. Über den ausgeschilderten Remstal-Höhenweg erreicht man zuverlässig das Ziel.

Verweile doch, du bist so schön: Die romantischen Neckarauen bei Ludwigsburg-Poppenweiler

Ein neuer Aussichtsturm bei Ludwigsburg-Poppenweiler zeigt den umgezähmten Neckar, wie er vor der Kanalisierung aussah. Damals schlängelte sich der Fluß hier durch feuchte Wiesen und verzweigte sich in weitere Bachläufe. Dieser ursprüngliche Zustand wurde bei einem der größten Renaturierungsprojekte in Baden-Württemberg wieder hergestellt. Auf einer Länge von 1,7 Kilometer wurde das Neckarbett mehr als verdoppelt. Flachwasserbereiche und Inseln entstanden. Parallel zum Neckar entstand ein neuer Bachlauf, der die Staustufe Poppenweiler umgeht.

Der Turm steht mitten auf einer Flussinsel, die über einen Steg vom verlegten Neckarufer aus zugänglich ist. Von diesem Beobachtungspunkt lassen sich malerische Muschelkalkfelsen ebenso ausmachen wie die romantische Silhouette von Poppenweiler und natürlich die Flußauen.

Vom Herrenberger Schloßbergturm den Schwarzwald im Visier

Über der weithin sichtbaren Stiftskirche, die den Blick auf Herrenberg beherrscht, steht der Schlossbergaussichtsturm. Er erhebt sich auf dem Stumpf des früheren Pulverturmes. Herrenberger Bürger haben ihn 1957 errichtet. Von ihm aus lassen sich die gesamte Stadt sowie andere Gemeinden überblicken. In diesem tief hineinreichenden Teil des Berges befindet sich heute noch das rundgemauerte Verlies. Vom Schloss sind nur noch Ruinen erhalten. Der Blick schweift zu den nahen Ausläufern des Schwarzwalds über Jettingen hinweg bis nach Nagold.

www.katharinenlinde.com
www.hoehengaststaette-katharinenlinde.de

www.deggingen.de/700.0.html

www.kernenturm.de

www.ludwigsburg.de/servlet/PB/menu/1259102/index.html

www.herrenberg.de

Wirtschaftsförderung Region Stuttgart auf Twitter

Sandra Rathmann von @BoschPresse macht den Abschluss als zweites gutes Beispiel aus der Praxis für… https://t.co/pvRjTiLGsy · vor 4 Stunden
Jetzt geht's in die Praxis beim #TalenteForum mit Tanja Bühler von der @AOKBWPresse. #Flexiblearbeitszeit #Gutbrod https://t.co/byMQN9SxTV · vor 5 Stunden
Dr. Andreas Hoff, einer der führenden Experten im Thema #FlexibleArbeitszeit referiert im #gutbrod beim… https://t.co/zH8QAPvdN0 · vor 6 Stunden