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Was haben Rollstühle und Elektro-Mopeds gemeinsam? Den Designer!

Die ipdd GmbH aus Stuttgart entwirft und entwickelt Produkte für Reha, Medizin, Industrie, Sport, Spiel und Lifestyle
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Die ipdd GmbH aus Stuttgart entwirft und entwickelt Produkte für Reha, Medizin, Industrie, Sport, Spiel und Lifestyle.

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Die ipdd GmbH aus Stuttgart entwirft und entwickelt Produkte für Reha, Medizin, Industrie, Sport, Spiel und Lifestyle.

Stuttgart, 07.12.2009 | 

Die ipdd GmbH aus Stuttgart entwirft und entwickelt Produkte für Reha, Medizin, Industrie, Sport, Spiel und Lifestyle.

Die ipdd GmbH gehört zu den bekannten deutschen Dienstleistungsunternehmen für Produktdesign und Entwicklung. Am Standort Stuttgart entwerfen und konstruieren über 25 Designer und Ingenieure maßgeschneiderte Lösungen für Mobilitäts- und Medizinprodukte, Sportgeräte, Lifestyle-Artikel, Spielwaren und Investitionsgüter - für Kunden aus dem In- und Ausland.

Stylische Möbel, kunstvolle Vasen, modische Accessoires oder futuristische Kunstwerke - was fällt einem nicht alles zum Begriff "Design-Objekt" ein? Kaum jedenfalls, dass auch sämtliche Gegenstände des täglichen Gebrauchs aus einer Zeichnung oder am Computer eines Designers entstehen. Schließlich findet man auf Akkuschraubern, Verpackungen, Sportartikeln, Spielsachen oder gar Rollstühlen allenfalls den Namen des Herstellers, nicht aber den des Gestalters.

Darüber ist Stefan Lippert nicht einmal enttäuscht - im Gegenteil: Der Industriedesigner ist Dienstleister aus Leidenschaft und freut sich immer wieder, wenn ihm im Alltag etwas begegnet, das er selbst entworfen hat. Und das kommt ziemlich oft vor. Noch während seines Studiums an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, an der er im Jahr 1995 sein Diplom gemacht hat, gründete er ipdd. "ipdd" steht für "Industrial Product Design and Development" - den Arbeitsbereichen, denen sich der "Wahlschwabe", wie sich der Geschäftsführende Gesellschafter selbst bezeichnet, mit Leib und Seele verschrieben hat.

"Was wir vor zehn Jahren als Ergebnis abgeliefert haben, würden wir heute nicht einmal mehr in der ersten Phase präsentieren."

In den 15 Jahren seit Bestehen hat ipdd bewegte Zeiten erlebt - Industriedesigner müssen eben nicht nur flexibel auf die Bedürfnisse der Märkte und Auftraggeber reagieren, sondern sich auch laufend mit technischen Innovationen auseinandersetzen. So haben sich die Ansprüche an den Designer ebenso verändert wie die Ansprüche an das Design. "Vor zehn Jahren haben wir uns noch ganz auf die erste Phase der Produktentwicklung konzentriert und lediglich die äußere Haut eines Produkts entworfen, deren Darstellung dann an eine interne Entwicklungsabteilung beim Auftraggeber übergeben wurde", erklärt Stefan Lippert. "Was wir damals als Ergebnis abgeliefert haben, würden wir heute nicht einmal mehr in der ersten Phase präsentieren."

Mit dem von immer leistungsfähigeren Computern und Programmen begünstigten technologischen Fortschritt in der Entwicklung, vor allem der CAD-Technologie, sowie Neigung vieler Unternehmen, eigene Entwicklungsabteilungen aufzulösen und mit externen Spezialisten zusammenzuarbeiten, hat sich auch die Arbeit der Designer radikal verändert. Stefan Lippert machte den entscheidenden Schritt um die Jahrtausendwende: Er wollte nicht länger lediglich Entwürfe und Zeichnungen anbieten, sondern sich künftig der ganzheitlichen Produktentwicklung widmen. "Wir haben damals die Position gewechselt: von der Vermittlung zwischen Markt und Produktion hin zur Umsetzung der gesamten Produktidee", so Stefan Lippert. Heute kann ein Unternehmen, das ipdd ins Boot holt, von den ersten Entwürfen bis zum fertigen Serienprodukt alles aus einer Hand bekommen. Dem entsprechend gehören zu dem rund 25 Mitarbeiter starken Team neben Designern auch längst Ingenieure, Elektroniker und Techniker an.

Dritter Schwerpunkt: das selbst entwickelte Elektro-Moped

Es gibt nicht sehr viele Produktbereiche, in denen die Mitarbeiter von ipdd noch nicht gearbeitet haben. Die Palette abgelieferter Entwürfe und serienreifer Produkte ist beeindruckend: Sie reicht vom OP-Saal-Zubehör und Reha-Bedarf über Sport- und Sportzubehörprodukte, Büroartikel, Spielwaren, Leichtfahrzeuge, Fahrzeugzubehör und Elektronikgehäusen bis hin zu Werkzeugmaschinen. Für viele dieser Themenfelder hatte sich Stefan Lippert bereits im Studium interessiert - für seine Diplomarbeit entwarf er einen Rollstuhl -, andere Projekte entwickelten sich aus Anfragen und Aufträgen. Auch die Mitarbeiter haben Wesentliches beigetragen - vor allem die beiden früheren Angestellten, die mittlerweile zu Kompagnons geworden sind und eigene Ideen in das Unternehmen einbringen. So haben sich mit der Zeit drei große Kompetenzfelder herausgebildet: Zum einen Produkte, die unmittelbar an den Menschen angepasst sind und stark ergonomischen Anforderungen unterliegen - seien es Fahrradhelme, Rollatoren oder Produkte aus dem Medizinbereich; zum zweiten die Kunststofftechnik, wie sie beispielsweise in der Spielzeugindustrie oder bei Elektrowerkzeugen Anwendung findet. Den neuesten und für Stefan Lippert spannendsten Schwerpunkt bilden Leichtfahrzeuge wie das Elektro-Moped ELMOTO, das er mit seinem Team entworfen hat. Gerade im Bereich der individuellen und umweltfreundlichen Mobilität im Nahverkehr sieht er großes Potenzial. "Das interessiert mich persönlich sehr, und ich habe da noch große Pläne", verrät Stefan Lippert.

Innerhalb ihres Dienstleistungsspektrums gehört ipdd, nicht zuletzt dank der enormen Bandbreite des Angebots, nach Umsatz (rund drei Millionen Euro) und Mitarbeiterzahl zu den großen Designunternehmen in Deutschland.

Ausgezeichnet flexibel

Für die Qualität, sowie der Synthese aus Funktion und Ästhetik werden die Entwürfe von ipdd regelmäßig ausgezeichnet. Zuletzt bekamen fünf von sieben eingereichten Entwürfen in vier Kategorien den "Focus in Silber" beim Internationalen Designpreis Baden-Württemberg 2009.

Trotz aller Lorbeeren steht Stefan Lippert mit beiden Beinen auf dem Boden, seine Wünsche für die Zukunft muten eher bescheiden an. Natürlich sei er bemüht, den "Marktplatz ipdd" zu vergrößern und sein Angebot zu erweitern: "Für die Zukunft wünsche ich mir aber vor allem, dass wir größere Themen noch langfristiger und nachhaltiger bearbeiten können; dass wir Auftraggeber finden, die die Möglichkeit, mit uns zusammenzuarbeiten über Jahre hinweg voll ausschöpfen." Die Zukunft des Unternehmens sieht er einerseits in der Flexibilität, sich immer wieder auf neue Kunden, neue Märkte und neue Mitarbeiter einstellen zu können und andererseits in der Verschmelzung von Wissen und Entwicklung, von Unternehmen und Technologien. "Unternehmen müssen so entwickelt werden, dass es immer wieder neu passt." Mit dieser Auffassung wird ihn so leicht keine Wirtschaftskrise aus der Bahn bringen.

ipdd GmbH - Industrial Product Design and Development
Calwer Straße 11
D-70173 Stuttgart
+49.0711.615-8620
+49.0711.615-8621
SL@INDUSTRIAL.LI
www.industrial.li

Geschichte herunterladen:
256_2009_IPDD_F.doc(42 kB)

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