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Wasserstoff rein, Strom raus

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Mobile Stromquelle der Zukunft: Die kompakten PEM-Brennstoffzellensysteme der EPH elektronik GmbH aus Besigheim (Foto: EPH)

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Mobile Stromquelle der Zukunft: Die kompakten PEM-Brennstoffzellensysteme der EPH elektronik GmbH aus Besigheim (Foto: EPH)

Stuttgart, 14.09.2010 | 

Die EPH elektronik GmbH aus Besigheim in der Region Stuttgart, ein auf hochwertige Elektronik spezialisiertes Unternehmen, hat ein tragbares anwenderfreundliches PEM-Brennstoffzellensystem in kompakter Bauform entwickelt. Mit handelsüblichem Wasserstoff aus Druckflaschen oder Kartuschen betrieben, kann es auch fernab des Stromnetzes - beispielsweise bei mobilen Anwendungen - Strom produzieren. G-E-O-S, ist geräuscharm, emissions- und nahezu wartungsfrei. Im kommenden Jahr wird es auf den Markt kommen. Erste Interessenten gibt es bereits: Kunden aus dem Outdoorbereich liebäugeln mit dem mobilen Brennstoffzellensystem.

Die Leistungsfähigkeit portabler und mobiler Geräte steigt ständig, doch mit mehr Funktionalität und Komfort geht auch ein erhöhter Bedarf an elektrischer Energie einher. Die Entwicklung mobiler Stromquellen wie Akkus oder Batterien kann damit kaum Schritt halten, denn mehr Leistung bedeutet in der Regel auch mehr Gewicht. Einen Ausweg aus dem Dilemma zu geringer Akkukapazitäten, zu langer Ladezeiten oder witterungsabhängiger Stromgewinnung aus Wind oder Sonne verheißt die Brennstoffzellentechnologie.

Die 1987 gegründete EPH elektronik GmbH aus Besigheim in der Region Stuttgart, ein auf hochwertige Elektronik spezialisiertes Unternehmen, hat nun ein tragbares anwenderfreundliches Brennstoffzellensystem in kompakter Bauform entwickelt. Es gleicht einem kleinen Stromgenerator, der aber mit handelsüblichem Wasserstoff aus Druckflaschen oder Kartuschen betrieben werden kann. G-E-O-S - das steht für Green Energy On-site System - ist sowohl für den stationären als auch für den mobilen Einsatz geeignet. Aufgrund seines geringen Gewichts und der Trolley-Bauart, kann es mühelos getragen oder gerollt werden - je nachdem wo es benötigt wird. "Wir haben das Gerät nach mehrjähriger Entwicklungszeit erstmals auf der Hannover Messe 2010 präsentiert und die Besucher waren begeistert", sagt Stefan Schellmann, Verkaufsleiter bei EPH elektronik. "Mobile Brennstoffzellensysteme gibt es zwar schon, doch in dieser kompakten, integrierten Bauform - Wasserstoff rein, Strom raus - gab es sie bisher noch nicht."

Geräuscharm, emissionsfrei und effizient

Mit der eigens für G-E-O-S entwickelten Microcontroller-basierten Steuereinheit mit integriertem Laderegler sowie einem LCD-Display ist das System für unterschiedliche Anforderungen bestens gerüstet. "Gestartet wird die Markteinführung mit einem 250-Watt-System, anschließend werden drei weitere Leistungsklassen bis 1.200 Watt folgen", erklärt Stefan Schellmann. Durch den integrierten Lithium-Ionen-Akku in Verbindung mit den eingebauten Spannungswandlern für 230 Volt (Wechselspannung) bzw. 12 Volt (Gleichspannung) ist das System auch für dynamische Lastprofile optimal geeignet, das heißt es funktioniert auch bei sich permanent verändernden Belastungen.

Das Gerät kann überall dort eingesetzt werden, wo Energie auf Abruf bereit stehen soll und die Anwendungen fernab des Stromnetzes liegen: Außerhalb geschlossener Ortschaften kann das G-E-O-S ein Notstromaggregat oder Batteriesysteme in der Telekommunikationstechnik ersetzen. Auf Autobahnbaustellen kann es den Verkehrsfluss über Ampelanlagen zuverlässig steuern und im industriellen Bereich dezentrale Messstationen zuverlässig mit Strom versorgen.

"Das G-E-O-S ist geräuscharm, emissions- und wartungsfrei. Es entstehen keine Reststoffe, die entsorgt werden müssen und es kann auch ,indoor" betrieben werden", sagt Stefan Schellmann. "Der elektrische Wirkungsgrad einer Brennstoffzelle liegt bei ungefähr 50 Prozent und ist damit auch um einiges besser als derjenige herkömmlicher Systeme."

Auf die Flasche kommt es an

Um G-E-O-S zum Laufen zu bringen, benötigt der Anwender lediglich eine kleine Druckflasche oder Kartusche mit handelsüblichem Wasserstoff. Die Leistungsaufnahme und die Laufzeit der Last am G-E-O-S Brennstoffzellensystem bestimmen das Wechselintervall des Tanks. "Da Wasserstoff in den Tanks hoch komprimiert ist, kann man auch bei kleinem Tankvolumen einiges an Energie speichern", so Stefan Schellmann.

Die Wasserstoffinfrastruktur ist in Deutschland noch im Aufbau. Neben den Tankstellen für Fahrzeuge wird aber auch die Infrastruktur für Gasflaschen ständig erweitert. In erster Linie bei den "Global Players", aber auch bei regionalen Händlern ist Wasserstoff längst zu einem wichtigen Thema geworden. "In einigen Jahren werden Wasserstoff und Brennstoffzelle so selbstverständlich sein, wie heute Gas und Gasgrill", sagt der Verkaufsleiter. "Der Wasserstoff wird dann auch für Endverbraucher flächendeckend erhältlich sein."

Hohe Wertschöpfung: Alles aus einer Hand

Seit 1987 stellt EPH hochwertige Antriebstechnik von Einzelkomponenten bis zur kundenspezifischen Komplettlösung her und entwickelt diese ständig weiter - immer auf dem neuesten Stand der Technik und immer nah an den Kundenwünschen. "Nicht nur das Engineering des G-E-O-S, auch die Herstellung der Steuer- und Bedieneinheit sowie die Montage des Gesamtsystems erfolgen im eigenen Haus", sagt Stefan Schellmann. "Wir handeln nicht mit einem fertigen Produkt, sondern können auf spezifische Kundenwünsche eingehen." Erste ernsthafte Interessenten kommen aus dem Outdoor- und Mobilitätsbereich.

Noch sind die Anschaffungskosten für Brennstoffzellensysteme höher als beim Stromaggregat mit Verbrennungsmotor. Doch das wird sich bald ändern. Denn sie ermöglichen es tatsächlich endlich umweltfreundlich, mobil und witterungsunabhängig Strom zu produzieren.

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