Suche

presseservice.region-stuttgart.de

Weltsichten - Blick über den Tellerrand

Große Landesausstellung im Stuttgarter Linden-Museum - eines der größten ethnologischen Museen Europas
Stuttgart, 16.09.2011 | 

Das Linden-Museum Stuttgart zeigt vom 17. September 2011 bis 8. Januar 2012 die Große Landesausstellung "Weltsichten - Blick über den Tellerrand!" im Kunstgebäude Stuttgart. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums vereint die Ausstellung auf über 2000 Qadratmetern und mit mehr als 400 Objekten erstmals alle sieben Regionalabteilungen des Museums in einer Schau und öffnet in kulturvergleichenden Inszenierungen den Blick für die faszinierende Vielfalt unserer Welt.

Wie heiratet man in Asien? Welche Jenseitsvorstellungen hatte man in Peru? Was ist Ästhetik? Wie unterscheiden sich politische Machthaber? In der großen Jubiläumsausstellung beschäftigt sich das Linden-Museum mit den zahlreichen und erstaunlichen Möglichkeiten der Menschen die Welt zu sehen, zu deuten und zu ordnen. Spitzenobjekte von Weltruf erklären menschliches Denken und Handeln und sensibilisieren für kulturelle Unterschiede und verbindende Gemeinsamkeiten, die uns in einer zunehmend globalisierten Welt begegnen.

Aktuelle Fragestellungen treffen hierbei auf historische Objekte aus einer der bedeutendsten völkerkundlichen Sammlungen Europas. Neu erworbene Exponate zeigen den raschen kulturellen Wandel und verweisen gleichzeitig auf die Fortdauer gelebter Traditionen. Den Besucher erwarten in atmosphärische Inszenierungen eingebettete Kunstwerke, die ihn durch eine vermeintlich fremde Ästhetik in Erstaunen versetzen.

Die Völkerkunde tritt hier als Übersetzerin anderer Lebensweisen auf: Sie bringt scheinbar alltägliche, nicht minder kunstvolle Objekte, wie Kleidung, Schmuck, Masken, Ritual- und Alltagsgegenstände zum Sprechen und lenkt den Blick auf die farbenfrohen Schönheiten und inspirierenden Errungenschaften anderer Kulturen. Die Ausstellung öffnet den reichen Wissensschatz traditioneller Kulturen in Vergangenheit und Gegenwart und nimmt den Besucher mit auf eine eindrucksvolle Weltreise.

Geschichte des Lindenmuseums

Das Linden-Museum Stuttgart ist eines der größten ethnologischen Museen Europas und lädt ein zu einer Weltreise unter einem Dach. Seinen Namen verdankt das Linden-Museum Karl Graf von Linden (1838 - 1910). Als Vorsitzender des 1882 gegründeten Württembergischen Vereins für Handelsgeographie pflegte er wissenschaftliche Kontakte in die ganze Welt, legte den Grundstock für eine herausragende völkerkundliche Sammlung und holte berühmte Forscher wie Sven Hedin und Roald Amundsen nach Stuttgart.

Nach fast 20-jähriger Arbeit war er am Ziel: die Gründung eines Völkerkundemuseums. Kurz nach dessen Baubeginn 1910 starb Graf von Linden. Das Museum wurde am 28. Mai 1911 vom württembergischen König feierlich eingeweiht. 1973 übernehmen das Land Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart die Trägerschaft.

www.lindenmuseum.de

www.weltsichten-ausstellung.de

Wirtschaftsförderung Region Stuttgart auf Twitter

Um #Industrie40 und das #InternetofThings geht's morgen ab 9 Uhr in der Technischen Akademie Esslingen. Wie kann In… https://t.co/ORF7CSmlc2 · vor 18 Stunden
Die #Joomla User Group Stuttgart trifft sich wieder! Dieses Mal am 21.11. ab 19 Uhr im Coworking0711, Gutenbergstr.… https://t.co/PQrSGcSn5c · vor 19 Stunden
Bei der #Bonding in Kaiserslautern präsentiert die #WRS interessierten Studenten heute Stellenangebote aus der… https://t.co/tGeqSStYun · vor 1 Tag