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Wie Verlage die Zukunft meistern

Wirtschaftspolitischer Strategieprozess der Region startet mit Kreativwirtschaft
25.06.2010 | 

Welche Zukunftsperspektiven haben die Verlage in der Region Stuttgart? Wie reagieren sie auf die Digitalisierung der Medien? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt einer Veranstaltung am Mittwoch, 30. Juni im Litera-turhaus in Stuttgart. Sie bildet den Auftakt der Veranstaltungsreihe "Region im Wandel - nachhaltig erneuern" der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS). Zwei weitere Termine im Juli, die sich mit den Branchen Automobilbau und Maschinenbau beschäftigen, setzen den Prozess für eine wirtschaftspolitische Strategie der Region fort.

Mit ihren 400 zumeist mittelständischen Verlagen gehört die Region Stuttgart zu den vielfältigsten und wichtigsten Verlagsstandorten in Deutschland. Wie andere zentrale Branchen der Region stehen die Verlage angesichts des Strukturwandels vor großen Herausforderungen. Darüber tauschen sich am Mittwoch ab 14.00 Uhr im Literaturhaus Verantwortliche von Verlagen mit Branchenexperten aus. Matthias Ulmer, Geschäftsführer des renommierten Fachverlags Ulmer, stellt die strategische Ausrichtung des Hauses angesichts der Digitalisierung vor. Mit der Zukunft der Verlage setzt sich der Rektor der Hochschule der Medien in Stuttgart, Prof. Dr. Alexander Roos, auseinander. Dr. Olaf Arndt von der Prognos AG behandelt die Perspektiven der gesamten Kreativbranche. An der anschließenden Dis-kussionsrunde, die von WRS-Geschäftsführer Dr. Walter Rogg moderiert wird, nehmen zudem Dr. Christian Rotta von der Verlagsgruppe Deutscher Apotheker Verlag und Dr. Dierk Suhr von Klett MINT teil.

Die Veranstaltung zur Kreativwirtschaft ist der Beginn einer dreiteiligen Reihe, die sich im Rahmen des Strategiepro-zesses der Region mit zentralen Branchen des Standorts beschäftigt: Am 5. Juli folgen die Themen Maschinenbau und Clean Tech, am 20. Juli geht es um den Automobilbau. Die Veranstaltungsreihe bildet das Kernstück für die Fortschreibung der regionalen wirtschaftspolitischen Strategie, an der sich zahlreiche Unternehmen und regionale Organi-sationen sowie weitere Experten beteiligen. "Unsere Firmen sind nicht nur mit dem Strukturwandel konfrontiert, auch der demografische Wandel und der Klimawandel bieten Chancen und Risiken. Diese Prozesse wollen wir aktiv begleiten und herausarbeiten, wie die regionale Politik un-sere Unternehmen unterstützen kann", erläutert WRS-Geschäftsführer Dr. Walter Rogg.

Der Prozess mündet in ein Strategiepapier, das im September vom Wirtschaftsausschuss der Regionalversammlung verabschiedet und von einem Umsetzungskonzept in Form eines Masterplans konkretisiert werden soll. Damit wird das Strategiepapier aus dem Jahr 2007 unter dem Eindruck der auslaufenden Wirtschafts- und Finanzkrise aktualisiert. Die Neufasssung berücksichtigt zudem aktuelle Trends und Themen in den Schlüsselbranchen der Region.

Geschichte herunterladen:
PMT_Strategie_Kreativwirtschaft.doc(38 kB)

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