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Wo bitte, geht"s zum Film?

Stuttgart, 01.06.2011 | 

Zu Beginn zählte die Akademie gerade mal 25 Studenten, sind in Ludwigsburg heute rund 500 eingeschrieben, verteilt auf 14 Studiengänge. Ob Drehbuch, Regie, Kamera oder Schnitt. Wer im Filmgeschäft erfolgreich sein will, der ist bei der Filmakademie Baden-Württemberg an der richtigen Adresse. Dazu hat vor allem das projektorientierte Lehrkonzept "learning by doing" beigetragen. Die Studierenden werden von über 300 hochkarätigen Fachleuten aus der Film- und Medienbranche.

Die Erfolge der Filmakademie Baden-Württemberg sind international anerkannt. So zählte 2010 das US Branchenblatt "The Hollywood Reporter" die Akademie zu den Top 10 Filmhochschulen der ganzen Welt. In diesem Jahr blickt das "Erfolgsmodell" Filmakademie auf eine 20-jährige Erfolgsgeschichte zurück.

In Teams der verschiedenen Studiengänge entstehen jährlich rund 250 Filme aller Genres, die auf Filmfestivals regelmäßig Preise gewinnen. Der Spielfilm "Das Verlangen" erhielt 2002 in Locarno den "Goldenen Leoparden", drei Mal ging der begehrte Studenten-Oscar an Absolventen der Filmakademie, hinzu kommen zahlreiche Grimme-Preise und Deutsche Kamerapreise. Die internationale Ausrichtung der Filmakademie wird stark vorangetrieben. Dabei kommt den Austauschprogrammen mit Partnerschulen in Kanada, Polen, der Türkei, Südafrika oder Israel ebenso große Bedeutung zu, wie dem Atelier Ludwigsburg-Paris.

Als die Filmakademie Baden-Württemberg durch Professor Albrecht Ade gegründet wurde, war sie noch ein hundertprozentige Tochtergesellschaft des Landes Baden-Württembergder Unterricht fand in provisorischen Räumlichkeiten in der Rheinlandstraße in Ludwigsburg statt. Bereits zwei Jahre später hatte sich die attraktive Ausbildung an der Akademie herumgesprochen.

Zur Aufnahmeprüfung 1993 bewarben sich 660 Bewerber, von denen nur ein Zehntel angenommen wurden. Im selben Jahr bezog die Filmakademie das sanierte Mathildenareal mit den Gebäuden Mathildenstraße, Alleenstraße und Kino Caligari, das tagsüber dem Studienbetrieb zur Verfügung stand und abends sowie am Wochenende als öffentliches Kino betrieben wird.

1994 begann das Projektstudium mit den Abteilungen Drehbuch und Dramaturgie, Szenischer Film, Dokumentarfilm, Wissenschafts- und Wirtschaftsfilm, Werbefilm, Animationsfilm und Visual Effects, Filmmusik und Produktion. Im Juli desselben Jahres veranstaltete die Filmakademie das erste Filmfest Ludwigsburg mit europäischen Kurzfilmen. Dank der Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung hat sich die Europäische Kurzfilmbiennale seitdem als ein regelmäßige Veranstaltung etabliert, der im zweijährigen Rhythmus auf dem Areal der Filmakademie stattfindet.

In Kooperation mit dem Haus der Wirtschaft in Stuttgart wird zudem erstmals die FMX veranstaltet. Die internationale Konferenz für Animation, Effekte, Spiele udn interaktive Medien hat sich mittlerweile zu einer der bedeutendsten internationalen Kongresse für die Präsentation digitaler Medien entwickelt.

1996 wurden die Highlights der Filmakademie zum ersten Mal in einer zweitägigen Veranstaltung die Fachöffentlichkeit und Gästen aus den Sendern und der Film- und Medienproduktion präsentiert. Die "Highlights" haben sich inzwischen zu einer erstrangigen Informationsschau über die Produktionen der Filmakademie-Studierenden entwickelt.

Seit 1997 wird die Filmakademie Baden-Württemberg GmbH aus dem Landeshaushalt finanziert. Politisch und administrativ erfolgt der Wechsel vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst zum Staatsministerium

Zwei Jahre später vereinbaren der ehemalige französische Staatspräsident Jacques Chirac und damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder die Gründung einer deutsch-französischen Filmakademie. Die Gespräche auf Bundesebene führen zur Einrichtung des Atelier Ludwigsburg-Paris an der Filmakademie Baden-Württemberg und an der französischen Filmhochschule La fémis in Paris im Jahr 2000. Die Filmakademie erweitert ihr Lehrangebot um das Projektstudium Szenenbild.

Ein Jahr später erweiterte die Filmakademie ihr Lehrangebot um Montage/Schnitt und Serien Producing. Sie ist damit die erste Filmhochschule in Deutschland, die einen eigenen Ausbildungsschwerpunkt im Bereich der Serienproduktion anbietet. 2002 wird das Institut für Animation, Visual effects und digitale Postproduktion als weitgehend selbstständiger Teil der Filmakademie Baden-Württemberg gegründet. Es ist zuständig für die Ausbildung aller Studierenden im Schwerpunkt Animation.

Zum ersten Mal findet der Hollywood-Workshop Los Angeles statt. In Kooperation mit der kalifornischen Filmhochschule UCLA bietet er einer Gruppe ausgewählter Studierender der Filmakademie in Seminaren, Set- oder Studiobesuchen die Chance, sich vor Ort mit der amerikanischen Filmindustrie vertraut zu machen. Der jährlich stattfindende Workshop wird von der Landesstiftung Baden-Württemberg im Rahmen ihres Baden-Württemberg-Stipendiums finanziert.

2004 eröffnete das Kinderfilmhaus Ludwigsburg. Es wird eigenverantwortlich von Studierenden der Filmakademie betrieben. Am Wochenende zeigen sie jungen und erwachsenen Besucher anhand eigener Filme, Zeichnungen, Puppen und Modelle, wie Filme verschiedener Genres funktionieren und wie sie produziert werden. Dabei können die Kinder auch selbst aktiv werden und Dinge ausprobieren.

2006 stellten die Landesregierung und die Landesstiftung Baden-Württemberg der Filmakademie über einen Zeitraum von drei Jahren finanzielle Mittel für die Ausstattung mit High-definition-Videotechnik zur Verfügung, das als zusätzlicher und umfassender Ausbildungs-, Produktions- und Postproduktions-Standard an der Filmakademie etabliert wurde. Ab dem Studienjahr 2007/2008 geht der Studienschwerpunkt Interaktive Medien an den Start. Im Gegensatz zu anderen Ausbildungsangeboten auf diesem Gebiet liegt der Akzent hier nicht allein auf technischen Innovationen, sondern in erster Linie auf der Entwicklung von Inhalten für interaktive Medienformate wie beispielsweise Handy-Filme.

Dank umfangreicher Fördermittel aus der Zukunftsoffensive der Landesstiftung Baden-Württemberg konnte die Filmakademie umfassend in HD-Technologie investieren. Damit die Studierenden den gesamten Arbeitsfluß digitaler Techniken kennen lernen und nutzen können, wurden nicht nur neue Geräte angeschafft, sondern - parallel zum bestehenden Unterricht - auch die Ausbildung auf die neue Technik zugeschnitten.

Im vergangenen Jahr erfolgte die Einweihung der neuen 3D-Technologie im Kino Caligari sowie Eröffnung des Murnau-Gebäudes, das den Studiengang Filmmusik/Sounddesign beheimatet.

www.filmakademie.de

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