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Die Stücke des Kuchens werden neu berechnet

Verkehrsausschuss stimmt Neuverteilung der Einnahmen aus den VVS-Ticketeinnahmen des Regionalverkehrs zu
18.10.2017 | 

Die Einnahmen aus dem Verkauf von VVS-Tickets müssen teilweise neu verteilt werden. Grund dafür ist zum einen, dass durch den Wettbewerb im Schienenverkehr neue Verkehrsunternehmen im Gebiet des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart GmbH (VVS) an den Start gehen werden. Weil der VVS-Tarif auch in allen Regionalzügen gilt, die im VVS-Gebiet unterwegs sind, müssen auch die neuen Betreiber angemessen an den Einnahmen aus dem VVS-Ticketverkauf beteiligt werden. Der zweite Grund ist, dass ab dem Fahrplanwechsel im Dezember in Fernzügen der Gäubahn auf Teilabschnitten das VVS-Ticket gilt und damit die DB Fernverkehr am Einnahme-Kuchen teilhaben möchte.  

Der Verband Region Stuttgart hat heute einstimmig Eckpunkte verabschiedet, die zukunftsweisend sind. „Danach werden die gut 35 Millionen Euro jährlich leistungsgerecht an die bisherigen und die neuen Verkehrsunternehmen verteilt“, führte Wirtschaftsdirektor Dr. Jürgen Wurmthaler aus. Ausschließliche Berechnungsgrundlage ist die Anzahl der Fahrgäste sowie die von ihnen zurückgelegte Strecke (Personenkilometer), im Regionalzugverkehr sind das an die 730 Millionen Personenkilometer pro Jahr. Die neue Einnahmenaufteilung, die ab 1. Januar 2018 in Kraft treten soll, gilt nicht für die S-Bahn und die Nebenbahnen im VVS. Wie sich durch die neuen Verkehrsunternehmen die Gesellschafterstruktur im VVS verändern wird, ist noch nicht entschieden. Das sei noch „Zukunftsmusik“, so Dr. Jürgen Wurmthaler.  

Ab dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember kann man auf dem Weg von Stuttgart nach Zürich in den IC-Zügen der Bahn teilweise mit VVS-Ticket fahren, nämlich im Abschnitt zwischen Stuttgart und Bondorf. Im Auftrag des Landes werden 2019 einige Regionalzüge, die durch die Region Stuttgart fahren, statt von der DB Regio AG von den Verkehrsunternehmen Go-Ahead und Abellio betrieben.

Pressemitteilung (als pdf-Datei)

 

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